Ein Herz für Sarrazin
Nach Sarrazins Verbleib in der SPD und seinen erneuten Sticheleien, diesmal über die von der SPD geplante Migrantenquote (”Der Verstand kommt oder geht ja nicht damit, dass man Migrant ist…”) hat Bayerns SPD-Chef das Verhalten Sarrazins als “schizophren” bezeichnet. Er sei nicht mehr ganz dicht!
Das wundert nicht, denn nach dem grandiosen Erfolg seines Millionen-Bestsellers scheint Sarrazin tatsächlich an Bodenhaftung verloren zu haben. Die Zeiten waren ja auch äußerst hart für ihn. Als Querulant und Provokateur musste er sich beschimpfen lassen - das ist nicht fair. Verständlich, dass ihm jetzt die Gäule durchgehen. War es aber wirklich klug dieses Buch zu schreiben, ich meine auf die Gefahr hin, den Verstand zu verlieren? Ich denke, er hätte es wissen können, dass Geld allein nicht glücklich macht und manchmal sogar zu Realitätsverlust führt.
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