- Von Joern Quitzau
- 7. November 2011 | 18:34
Meine letzten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zur Schuldenkrise haben mir eines ganz deutlich gemacht: Die Deutschen erwarten, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. „Strafe muss sein“ ist für viele unverzichtbarer Bestandteil einer guten Krisenbewältigung. Ich habe viel Sympathie für eine solche Sichtweise. Etwas vornehmer ausgedrückt ist es der Wunsch, das Prinzip der „Einheit von Handlung und Haftung“ wiederherzustellen. Wer sich verspekuliert – ob am US-Immobilienmarkt oder mit Griechenland-Anleihen –, der soll auch die Konsequenzen tragen. Gewinne im Erfolgsfall zu vereinnahmen und etwaige Verluste dem Steuerzahler aufzubürden, ist ganz sicher kein tragfähiges Konzept. Die falschen Anreize einer solchen Politik liegen auf der Hand.
Zur Langfassung von „Strafe muss sein“
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- Von Dirk Mueller
- 6. Oktober 2011 | 14:14
Geld allein macht nicht glücklich! Diesen Satz hat wohl jeder schon des Öfteren vernommen. Gut, wenn man welches hat. Freunde, Gesundheit, Zufriedenheit seien jedoch allemal wichtiger, so der Tenor. Kein Einspruch.
Hollywoodschauspieler und Comedian Danny Kaye hatte seinerzeit eine eigene freche Komplettierung dieses Satzes parat. Er sagte: „Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.”
Das klingt erst einmal nach einem schlechten Scherz, nach dem Motto: Geld an sich macht nicht glücklich, es muss schon viel Geld sein. Andererseits wird damit der dekadent-materialistische Lebensstil der Schönen und Reichen karikiert. Ob das wohl seine Absicht gewesen ist? Schließlich sind auch Aktien, Gold und Grundstücke kein Garant für ein erfülltes und glückliches Leben. Zur Langfassung von „Geld allein macht nicht glücklich…“
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- Von Dirk Mueller
- 29. September 2011 | 14:05
Befassen wir uns heute einmal mit denjenigen, die eine hohe Sparquote aufweisen. Es soll sie ja geben, die Menschen, die keine Geldsorgen haben. Meist ist dieser Umstand folgenden Merkmalen gedankt: Bescheidener Lebensstandard, gutes Einkommen, bezahlte Immobilie, Erbschaft.
Vielleicht war meine Feststellung eingangs leicht übertrieben. Vielleicht haben diese Leute doch gewisse Geldsorgen. Nicht in dem Sinne, dass sie zu wenig Geld hätten oder reinbekämen, eher dass sie sich ob mancher Schlagzeile der Gegenwart berechtigte Sorgen um dessen Erhalt machen.
Wer viel Geld auf der hohen Kante hat, der steht wohl immer unter einem gewissen Investitionsdruck. Die Fragen lauten: Wohin mit dem Geld? Wo ist es sicher? Sollte ich investieren? Welche Rendite ist zu erwarten? Gibt es Risiken? Ich kenne diese Fragen, denn ich werde gelegentlich um Tipps gebeten.
Zur Langfassung von „Invest in Yourself!“
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- Von Dirk Mueller
- 22. September 2011 | 11:33
Ein sehr prominentes Zitat zum Thema Geld stammt - ausgerechnet - von John D. Rockefeller dem Älteren: „Es ist klüger einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.”
John D. Rockefeller ist sozusagen Begründer der Rockefeller Dynastie gewesen. Durch sein Öl-Imperium galt er als erster Milliardär der Welt. In diesem Kontext muss man verstehen, dass dieser Herr natürlich eine spezielle Wahrnehmung im Bezug auf Geld besessen haben muss. Ein Großindustrieller rechnet sich keine Stundenlöhne aus! Vor sich ausgebreitet sieht er Bilanzen, Zahlungsströme, rentable und unrentable Projekte, notwendige, sinnvolle und unnötige Ausgaben. Sein ganzes Handeln drückt sich irgendwo in den Finanzen aus. Er besitzt eine aktive Sichtweise. Er denkt nach über Geld.
Zur Langfassung von „Geld-Bewusstsein“
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