- Von Joern Quitzau
- 25. November 2011 | 15:59
Wie tief die Schuldenkrise bislang auch ging, ein Tabu wurde nicht angetastet: Der Zerfall des Euro. Inzwischen gibt es allerdings erste Presseberichte darüber, dass die Politik ihre strikte Haltung aufgibt und zumindest für Griechenland Austrittsszenarien entwickelt. Wenn es nach der Stimmungslage der deutschen Bevölkerung ginge, wäre Griechenland schon längst aus dem Euro-Club rausgeflogen. Doch wäre die Aufspaltung des Euro tatsächlich die lang ersehnte Lösung?
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- Von Joern Quitzau
- 31. Oktober 2011 | 09:17
„Es gilt das gebrochene Wort“ – niemand hat die Euro-Politik so prägnant auf den Punkt gebracht wie Hans D. Barbier im Dezember 2010. Seit Griechenland das Vertrauen der Finanzmärkte verloren hat und bis zum Kinn im Schuldensumpf steckt, haben Vertrags- und Wortbruch Hochkonjunktur. Zu den Grundfesten des Euro gehörte das Bailout-Verbot; also das Verbot, im Ernstfall für überschuldete Euroländer einzuspringen. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt und das Bailout-Verbot waren die wichtigsten Waffen zur Schuldenprävention in Europa. Im Rückblick bleibt ernüchtert festzuhalten: Beide Waffen waren zu stumpf. Als es darauf ankam, wurde der Stabilitätspakt ignoriert und das Bailout-Verbot einfach zur Seite gefegt.
Zur Langfassung von „Ist der Ruf erst ruiniert…“
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