Renate Hartwig

Autorenfoto Renate Hartwig

Autoreninfo zu Renate Hartwig

Renate Hartwig ist die Mutter Courage unter den deutschen Sachbuchautoren. Sie kommt aus der Sozialarbeit und ist seit 1985 Publizistin und mehrfache Bestseller-Autorin. Schon seit Jahren thematisiert Renate Hartwig die Brennpunkte aus Wirtschaft und Gesellschaft. Damit hat sie sich vielfach unbeliebt gemacht und wurde selbst mit Rufmordkampagnen konfrontiert. Doch dies lässt sie nur noch vehementer für gesellschaftskritische Themen eintreten.

Renate Hartwig engagierte sich über Jahre hinweg gegen Manipulationstechniken, Psychogruppen und holte das Thema Scientology aus der Ecke der Sektenexperten an die Öffentlichkeit. Zu diesem Thema liegen mehrere Publikationen von ihr vor. Ihr Jugendroman „Gefährliche Neugier“ wurde von Kultusministerien empfohlen und ist bundesweit in vielen Schulen im Einsatz.

Seit über 15 Jahren ist Renate Hartwig Referentin in Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Industrieunternehmen und bei Banken. Fünf Jahre dozierte sie außerdem im Bundeswirtschaftsministerium im Bereich Unternehmenssicherheit. Sie hat bereits vier Bestseller veröffentlicht und gründete im Jahr 2000 die „Aktion Eule“ und 2002 das Kinderkreativprojekt “Kinder malen für Kinder“, alles zukunftsorientierte Maßnahmen mit und für Kinder und Jugendliche.

Die Autorin steht für wehrhafte Demokratie und kämpft für mehr Zivilcourage. Einmischen ist für sie Bürgerpflicht. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

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Coverbild Der verkaufte Patient

Buchinfo zu „Der verkaufte Patient“

Wie Ärzte und Patienten von der Gesundheitspolitik betrogen werden

Krankenschwestern arbeiten für einen Hungerlohn. Alte Menschen verkommen in ihrem Dreck. Aus Patienten werden Kunden, aus Ärzten Händler, aus Krankenhäusern Abfertigungsanlagen. Gesundheit wird mit Gewalt auf Markt getrimmt.

Renate Hartwig klagt in ihrem aktuellen Buch „Der verkaufte Patient“ die Gesundheitspolitik und ihre Reformen an. „Gesundheitsreform“, so Renate Hartwig, „ist nur der Deckname für einen undemokratischen und unsozialen Umbau in unserer Gesellschaft, der alle Bürger mit höheren Kosten bestraft und ihnen geringere Leistungen beschert“. Und das, weil angeblich nicht genug Geld für eine gesundheitliche Grundversorgung existiert. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Geld wird nur für die falschen Dinge ausgegeben.

Was in Deutschland unter dem Etikett „Gesundheitsreform“ läuft, ist Sprengstoff erster Ordnung. Es geht um 240 Milliarden Euro und um den größten jemals inszenierten Betrug am deutschen Bürger. Die privaten Kapitalgesellschaften reiben sich ihre Hände. Amerikanische, italienische, französische und russische Investoren stehen wie Hyänen um den großen Kuchen. Längst sind Patient und Arzt zu Randgrößen einer Irrsinnsmaschinerie geworden, die sich nur für die Rendite interessiert. Der Patient wird zur Ausplünderung an den freien Markt ausgeliefert.

Unsere Gesundheitspolitik macht die Gesunden krank und verweigert den Kranken die Heilung!

Die Gesundheitsreform stellt das bisherige Verhältnis von Arzt und Patient auf den Kopf. Die Ärzte sollen zu Agenten Rendite-orientierter Unternehmen werden. In ihrem Dienst müssen sie den „Kunden“, das Geld aus der Tasche ziehen. Was dazu führt, dass die gesunden Reichen als krank postuliert und die tatsächlich Kranken nur noch unzureichend betreut werden. Denn die Gesunden können kostengünstig „kuriert“ werden, die tatsächlich Kranken benötigen teure Hilfe, die sich ein Arzt kaum noch leisten kann.

Trotz aller negativen demografischen Entwicklungen: Renate Hartwig zeigt in ihrem Anklagebuch, „Der verkaufte Patient“, wie fatal der Pfad ist, den die aktuelle Gesundheitspolitik einschlägt. Und dass andere Wege durchaus möglich sind.

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