Petra Reski

Autorenfoto Petra Reski

Autoreninfo zu Petra Reski

“Alles, was ich über die Mafia weiß, verdanke ich Petra Reski.” (Donna Leon)

Petra Reski hat sich die Mafia zum Thema gemacht. Seit fast zwanzig Jahren veröffentlicht die Wahlitalienerin Artikel über das Phänomen der weltweit agierenden Verbrecherorganisation. Aufgrund ihrer langjährigen Recherchen und ihrer Insiderkenntnisse gilt die Journalistin als Spezialistin in Sachen Mafia. Petra Reski kennt die Strukturen der kriminellen Organisation aus erster Hand. Sie sprach an geheimen Orten mit abtrünnigen Mafiosi, deckte mafiose Verstrickungen von Priestern auf und war Gast auf der Hochzeit der wohl spektakulärsten Mafia-Verteidiger Siziliens. Sie weiß, wie Antimafia-Staatsanwälte und Ermittler ausgeschaltet werden sollen, und beobachtete involvierte Politiker aus nächster Nähe.

Petra Reski, geboren im Ruhrgebiet, lebt seit 1991 als freie Schriftstellerin und Autorin in Venedig. Seit 1989 schreibt sie über Italien - für Die Zeit, Geo, Merian, Focus und Brigitte - und immer wieder über das Phänomen der Mafia. Sie wurde für ihre Reportagen mehrfach ausgezeichnet, schrieb mehrere Romane und Sachbücher und drehte einen Film über das Leben der Mafiafrauen. Bei Droemer erschien zuletzt von ihr das Buch: Der Italiener an meiner Seite (2006).

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Coverbild Mafia

Buchinfo zu „Mafia“

Ein Mafioso hat kein schlechtes Gewissen, wenn er jemanden umbringt. „Ihn interessiert nur das Urteil seines Volkes, nicht das der Fremden. Genau wie ein Soldat, der sich im Krieg befindet, und der auch keine Schuldgefühle hat.“ (Petra Reski)

Bevor am 15.August 2007 sechs Kalabresen in Duisburg ermordet wurden, wunderten sich viele über das Interesse Petra Reskis an dem Thema Mafia. Und unterschätzten die Gefahr für Deutschland, die von dieser „dunklen Seite der Macht“ ausgeht. Denn die Mafia ist längst nicht mehr nur in Italien oder Sizilien zuhause. Das weiß man spätestens seit diesem blutigen Tag im August. Auch in Deutschland hat die Mafia Fuß gefasst und ihr Revier markiert.

Das neue Buch „Mafia“ von Petra Reski deckt auf, wie diese ganz und gar nicht „ehrenwerte Gesellschaft“ funktioniert und wie sie sich selbst und ihre Taten rechtfertigt. Petra Reski lässt ehemalige Mafiosi zu Wort kommen und führt den Leser in das Denken der Mafia ein. Sie hat für ihre langjährige Recherche zahlreiche italienische Fahnder, Staatsanwälte und andere Experten zum Thema Mafia interviewt. Auch vor ehemaligen Mitgliedern der Mafia machte sie nicht halt.

Und sie beschreibt in ihrem Buch, wie auch in Deutschland die Verbrechensorganisation im großen Stil ihren schmutzigen Verbrechen nachgeht. Denn die Mafia ist weltweit perfekt organisiert. Ihre Mitglieder findet man überall - unter Polizisten, Politikern, ja selbst unter Kirchenvätern. Ihre Vernetzung, ihr über den Tod hinausgehender Zusammenhalt, ihre Finanzkraft macht die Mafia zu einer Gefahr für Staat und Gesellschaft. Gemäß der Aussagen des im Duisburger Massaker ermittelnden Staatsanwaltes Nicola Gratteri fehlen besonders der deutschen Polizei etliche Werkzeuge, um mafiosen Machenschaften auf die Spur zu kommen. Werkzeuge, ohne die es unmöglich ist, einer Ausbreitung der Mafia in Deutschland Einhalt zu bieten.

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