Jutta Ditfurth

Autorenfoto Jutta Ditfurth

Autoreninfo zu Jutta Ditfurth

Wo ist das Kooperativ, wenn es um das selbstherrliche Agieren von Politik und Wirtschaft geht? Was ist aus den linken Hoffnungen in dieser Gesellschaft geworden?

Jutta Ditfurth ist eine bekannte politische Größe – nicht nur in der linken und ökologischen Szene. Seit Anfang der 1970er Jahre ist die Soziologin und Publizistin politisch aktiv: in der undogmatischen Linken, in der Frauenbewegung und vor allem in der Anti-AKW-Bewegung. Nach dem “Deutschen Herbst” (1977) wurde sie 1978 Mitbegründerin der Grünen Liste Wählerinitiative für Demokratie und Umweltschutz (GLW), der Grünen Liste Hessen (GLH) sowie 1979/1980 Mitbegründerin der Grünen. Von 1981 bis 1985 arbeitete sie als Stadtverordnete im Frankfurter Römer. Von 1984 bis 1988 war sie Bundesvorsitzende der Grünen.

Dass Jutta Ditfurth für ihre Überzeugungen einsteht, kämpft und klare Entscheidungen trifft, macht auch ihr Austritt bei den Grünen im April 1991 deutlich. Sie kehrte ihrer Partei den Rücken zu, weil sie mit deren Entwicklung nicht mehr konform gehen konnte und wollte. Daraufhin wurde sie Mitbegründerin der Ökologischen Linken.

Von Jutta Ditfurth sind zuletzt erschienen: „Ulrike Meinhof. Die Biografie“ (2007) sowie „Rudi und Ulrike. Geschichte einer Freundschaft“ (Droemer 2008).

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Coverbild Zeit des Zorns

Buchinfo zu „Zeit des Zorns“

Wer setzt dem außer Rand und Band geratenen Kapitalismus endlich Grenzen? Wer tritt heute für soziale Gerechtigkeit ein? Wer tut etwas gegen Armut und Naturzerstörung?

In ihrem flammenden Anklagebuch „Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft“ rechnet Jutta Ditfurth ab. Mit denen, die auf unser aller Kosten aus der aktuellen Wirtschaftskrise Nutzen ziehen. Mit den Politikern und Funktionären, die das Ideal einer humanen Gesellschaft verraten haben. Fundiert recherchiert und klar positioniert stößt die politische Kämpferin eine neue Debatte an.

Der gerechte Zorn auf eine ungerechte Gesellschaft

Das übermächtige System frisst seine Bürger: Jutta Ditfurth gibt den vielen Menschen eine Stimme, die sich zunehmend hilflos ausgeliefert sehen. Sie spricht denen aus dem Herzen, die ihre Interessen nicht mehr vertreten fühlen. Weder von der SPD noch von den Grünen oder der Linkspartei. Weder vom linksliberalen Flügel der FDP noch vom Arbeitnehmerflügel der CDU.

Leidenschaftlich, deutlich, unbequem

Die Autorin wirft einen glasklaren Blick auf den Ist-Zustand unseres Staates. Als erfahrene politische Aktivistin kennt sie das Politpersonal aus eigener Anschauung. Doch sie rechnet nicht nur ab. „Zeit des Zorns“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für einen neuen Anfang. Jutta Ditfurth zeigt Wege aus der Resignation. Sie gibt denen Mut, die noch Verantwortung in sich spüren. Die Wut wächst. Und ein Kampf lohnt.

„Es ist gerade der Charme von »Zeit des Zorns«, dass Ditfurth an den Zielen festhält, die Ende der 70er Jahre viele teilten, die mit ihr die Grünen gründeten.” Neues Deutschland

“Ein gründlich recherchiertes Buch voller unbequemer Wahrheiten. Wut tut gut.” Sächsische Zeitung

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