Andrea Nahles
Buchinfo zu „Frau, gläubig, links“
Herz und Hoffnung der SPD
Wohin steuert die SPD nach der verunglückten Bundestagswahl 2009? Welche Perspektiven kann sozialdemokratische Politik den Menschen (noch) bieten? Andrea Nahles blickt in „Frau, gläubig, links“ kritisch auf die Politik der „Neuen Mitte“ zurück. Sie entwirft das Bild einer „Guten Gesellschaft“, in der soziale Verantwortung selbstverständlich und demokratische Teilhabe unverzichtbar sind. Andrea Nahles tut dies auf ganz persönliche Art. Sie schreibt bewusst aus subjektiver Sicht, schildert ihre Vorstellungen von der Zukunft Deutschlands und der SPD. Sie gewährt Einblicke in den Alltag einer Politikerin, die sich in vielfacher Weise für andere Menschen engagiert. Und die nichts so sehr liebt wie ihre Familie und ihr Dorf in der Eifel.
Andrea Nahles – die Machtgierige, Berechnende?
Nur selten fallen mediale und persönliche Wahrnehmung so sehr auseinander wie bei Andrea Nahles. Lange Zeit geisterte sie als „Königsmörderin“ durch die Gazetten. Viele sahen in ihr eine berechnende, nach Macht strebende Politikerin. Als Andrea Nahles 2007 stellvertretende SPD-Vorsitzende wurde, titelte der STERN: „Der letzte Mann der SPD“.
Doch wer Andrea Nahles in der Begegnung mit anderen Menschen erlebt, lernt eine nachdenkliche und selbstkritische Politikerin kennen. Schnell wird klar: Nicht die Macht ist ihr Thema, sondern die Menschen.
Ihr Ziel – eine gute und gerechte Gesellschaft
Schon von klein auf stand die gläubige Katholikin für Gerechtigkeit ein, und das ist bis heute so geblieben. Politik heißt für Andrea Nahles: den Blick auf das Ganze richten und sich für die Schwachen einsetzen. Jahrzehntelang war dies die Antriebsfeder erfolgreicher SPD-Politik, die sich in den Schröder-Jahren aber von ihrer Stammwählerschaft entfremdet hat.
Höchste Zeit für eine Neuausrichtung! „Frau, gläubig, links“ ist die Aufarbeitung des Gewesenen, die Suche nach Gründen für die bittere Wahlniederlage der SPD und der kritische Blick auf die Politik der „Neuen Mitte“. Das autobiografische Sachbuch ist aber gleichzeitig auch engagiertes Plädoyer für einen Neuanfang. Für eine Neuausrichtung nach dem Konzept der „Guten Gesellschaft“.


