Albrecht Müller

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Autoreninfo zu Albrecht Müller

Albrecht Müller weiß, wovon er spricht. Der ehemalige Redenschreiber des Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller kennt Meinungsmache aus erster Hand.

Albrecht Müller, 1938 geboren, ist mit den Rädchen in Politik und Wirtschaft bestens vertraut. Der Wahlkampf Willy Brandts wurde zum großen Teil von ihm gesteuert. Der studierte Nationalökonom führte von 1970 bis 1972 die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des SPD-Parteivorstands. Von 1973 bis 1982 war er Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Abgeordneter des Deutschen Bundestags.

Heute lebt und arbeitet Albrecht Müller als Publizist in der Südpfalz. Und betreibt Öffentlichkeitsarbeit von der anderen Seite: Er deckt auf, wie politische Kommunikation und öffentliche Meinungsbildungsprozesse funktionieren. Er zeigt, wie auf die Qualität politischer Entscheidungen eingewirkt wird. Um sich gegen die Einseitigkeit und Oberflächlichkeit der politischen Debatte zu wehren, hat er gemeinsam mit dem Juristen Wolfgang Lieb eine Plattform im Internet geschaffen. Das kritische Internetjournal NachDenkSeiten.de wird auch von den Massenmedien wahrgenommen und schafft es, öffentliche Diskussionen anzuregen. NachDenkseiten.de wurde 2009 mit dem Alternativen Medienpreis augezeichnet.

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Coverbild Meinungsmache

Buchinfo zu „Meinungsmache“

Ist die Demokratie am Ende?

Warum sind so viele Menschen politikverdrossen? Ganz einfach: Weil über ihre Köpfe hinwegregiert wird! Mit systematisch inszenierten Kampagnen wird die öffentliche Meinung beeinflusst. Denn Meinung macht Politik. Meinungsmache bestimmt wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen. Meinungsmache bereitet Kriege vor und prägt Geschichtsschreibung. Albrecht Müller deckt in seinem neuen Debattenbuch „Meinungsmache“ auf, wer diese Kampagnen steuert, wie sie greifen und was wir dagegen tun müssen.

Der ehemalige Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt zeigt: Wer über publizistische Macht und finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten Entscheidungen. Und kann so seine Interessen durchsetzen. Öffentliche Meinung und politische Entscheidungen werden auf diese Weise von kleinen Zirkeln und sehr großen Interessen bestimmt. Sie betreiben den Ausverkauf unseres Landes, des öffentlichen Vermögens und der privaten Unternehmen.

Das Gemeinwohl hat abgedankt, das Profitinteresse triumphiert.

Die Methode ist gängig: Mittels strategisch geplanter Kampagnen wird gezielte Desinformation betrieben. Auf fast allen Kanälen und so lange, bis alle der Botschaft glauben, die durch vermeintliche Experten in die Köpfe gestreut wird. Wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen demokratischer Willensbildungsprozesse sind so nicht mehr gegeben.

Albrecht Müller betreibt politische Aufklärung im besten Sinne. Klar, verständlich und an vielen aktuellen Beispielen zeigt er, was Sache ist. Er stachelt an, genau hinzuschauen, sich einzumischen und Stellung zu beziehen. Denn das Denken sollte und darf man sich nicht verbieten lassen.

Bisher sind von Albrecht Müller im Droemer Knaur Verlag erschienen: „Die Reformlüge“ sowie „Machtwahn“.

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