- Von Dirk Müller
- 27. März 2009 | 09:07
Die Financial Times Deutschland titelt heute „Das ist erst der Anfang“ und „Tage des Donners“. Ich habe bereits am 4.März in dem Artikel „Hau den Banker!?“ vor einer gefährlichen Zuspitzung der Stimmung in der Bevölkerung gewarnt. Auch in einem Videobeitrag für den Spiegel habe ich auf diese Entwicklung hingewiesen (http://www.spiegel.de/video/video-57084.html)
Gestern wurden die Fensterscheiben des Hauses vom ehemaligen Royal Bank of Scotland Chefs (Fred Goodwin) eingeworfen. Sein Mercedes in der Hofeinfahrt wurde ebenfalls demoliert. In Frankreich wurde bereits zum zweiten Mal ein Wirtschaftsmanager von seinen Angestellten als Geisel genommen. Ebenfalls in Frankreich waren am vergangenen Wochenende etwa 3Millionen Menschen auf den Straßen. Brennende Autoreifen bildeten Barrikaden und Stoffpuppen wurden verbrannt. In den USA hat ein Kongressabgeordneter die Bankmanager öffentlich zum Selbstmord aufgerufen.
In den USA gibt es bereits Bustouren zu Demonstrationen vor den Privathäusern der Bankmanager und für Anfang April werden aus allen Landesteilen Demonstranten mit Bussen nach New York gebracht für eine Großdemonstration der „Bail out the People“-Bewegung.
Griechenland hat uns bereits vor wenigen Monaten eine erste Warnung in diese Richtung gegeben.
Zur Langfassung von „Die Stimmung in der Bevölkerung wird gefährlicher“
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- Von Dirk Müller
- 26. März 2009 | 18:03
Die chinesische Regierung äußert sich in den letzten Tagen verdächtig häufig zum Thema US-Dollar. Noch vor wenigen Wochen hat der chinesische Ministerpräsident Wen angekündigt, künftige Käufe von US-Staatsanleihen genau zu prüfen. (Ein Einstellen der Käufe seitens der Chinesen wäre das Ende des US-Dollars)
Jetzt bekräftigt die Vize-Gouverneurin der chinesischen Zentralbank, dass man auch weiterhin US-Staatsanleihen kaufen wird. (Man hat also zurzeit kein Interesse, die eigenen US-Dollar-Bestände in Höhe von mehreren hundert Milliarden durch unnötige Rhetorik abzuwerten)
Zur Langfassung von „Neue Weltleitwährung „Sonderziehungsrechte“!? China rüttelt am Dollar“
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- Von Dirk Müller
- 23. März 2009 | 10:11
Die Bundesregierung will im Schulterschluss mit den USA die Bilanzregeln für Banken aufweichen. Bislang müssen Banken ihre Aktien, Immobilien, aber auch das, was wir heute als „Giftmüll“ bezeichnen, zum aktuellen Marktwert bewerten. Wenn dieser Marktpreis heute niedriger ist als letztes Jahr, muss die Bank eben Abschreibungen vornehmen. Sie macht Verluste. So ist das nun mal. Jetzt möchte man den armen Banken helfen. Wenn sie ihre Anlagen nicht mehr zum aktuellen Kurs, sondern zu irgendeinem Preis, der ihnen gerade in den Kram passt, bewerten könnten, hätten sie ja auch keine Verluste.
Nein, liebe Leser, das ist kein Comedy-Beitrag, das sind die aktuellen Pläne der Regierungen.
Zur Langfassung von „Neue Taschenspielertricks für die Bankbilanzen“
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- Von Dirk Müller
- 21. März 2009 | 09:52
Das FED wirft die Druckpresse an. Inflationsgefahr steigt. Wir hatten auf die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke gewartet. Eine Zinssenkung konnte man mangels Masse (tiefer als Null geht so gut wie nicht) nicht erwarten. Die alles entscheidende Frage war: Wird das FED beginnen die eigenen Staatsanleihen der USA zu kaufen? Und die Antwort war eindeutig: „Yes, we will!“
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