Energie und Rohstoffpreise müssen langfristig steigen

Was kann noch getan werden, um dem Ziel Klimaverträglichkeit näherzukommen? In unserem Buch erläutern wir die Idee einer langfristig festgelegten Steigerung der Energie- und Rohstoffpreise. Diese Steigerung muss sozialverträglich geschehen. Da würde der Bundespräsident vollkommen zustimmen. Die Preissteigerung soll sich an den Effizienzfortschritten orientieren.

Wie das funktionieren kann? Wenn alte Benzinfresser ausgemustert werden und bessere neue Autos auf die Straße rollen, können Autos effizienter werden. Wenn die deutsche Autoflotte 2010 dann zum Beispiel um 2% effizienter wird, darf ruhig das Benzin 2011 um 2% plus Inflation teurer werden. Der gefahrene Kilometer wird dadurch im Durchschnitt nicht teurer.

Wer dann noch jammert, der hat sozialpolitisch keine Glaubwürdigkeit mehr. Gewiss kann es Leute geben, die sich auf lange Zeit kein neues Auto leisten können: Denen kann man sozialpolitisch unter die Arme greifen. Aber bitte nicht mit billigem Benzin! Denn das verlängert ja das Elend. Man würde sich (wieder) total aufs Auto verlassen. Und was das anrichten kann, haben wir bereits in Deutschland aber auch am Beispiel USA (Bumerangeffekt) gesehen.

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2 Reaktionen zu „Energie und Rohstoffpreise müssen langfristig steigen“

  1. Von zapper

    Was wäre,

    1. wenn Öl ein regenerativer Energieträger ist ?
    http://www.youtube.com/watch?v=aadx6bJxvgk

    2. wenn es gar keine vom Mensch gemachte Klimaerwärmung gäbe?

    zu 1: “Wie viele Lebeswesen lebten auf dem Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun dass sich dort gewaltige mehrere 1000 Kilometer dicke Kohlenwasserstoff-Seen (tiefer unten sind das dann KW-Gebirge) gebildet haben?”
    zu 2: “Warum wird es auch auf anderen Planeten des Sonnensystems wärmer?”

    Wo führt uns dann das angestrebte “Green-Government” hin? Zu “Carbon-Cops” und unglaublichen Umweltabgaben.

    Gruss
    Zapper

  2. Von Alexander Dill

    Deutsche verbeamtete Weltretter verstehen offenbar so viel von Wirtschaft, dass sie noch immer der Smith’schen Theorie der Anreizsysteme anhängen und glauben, so durch Steuern und Preise eine Regelung zu bewirken.
    Aber: Krieg, Weltraumfahrt und Kernphysik sind extrem teuer - dennoch werden sie völlig ohne Rücksicht auf Kosten betrieben.
    Weil ihre Betreiber an deren Sinn in einer religiösen Bedeutung glauben und die Mittel dafür direkt aus den Steuern abzweigen könne.
    Der private PKW ist Deutschlands zentrale Kulturgut. Die bereits jetzt sehr hohen Benzinsteuern wurden auch nicht zur Entwicklung von Elektroautos, sondern zur Mästung der Beamten und ihrer Klientel eingesetzt, etwa, um diese von der Rentenversicherung zu befreien (Kosten: 78,3 Mrd. Euro pro Jahr). Professoren zählen zu jener Schicht, die durch hohe Steuern Vorteile hat.
    Der von Professoren vorgebrachte Gedanke, auf dem Wege von Predigten und Steuererlässen könne “Wandel” erzeugt werden, sollte ad acta gelegt werden.
    Der von den Professoren behauptete Wissensvorsprung in Sachen Zukunft besteht nicht und hat leider nie bestanden.
    Das ist schade, weil wir Milliarden in diese schlechten Ratgeber investiert haben, die unsere Töchter und Söhne jetzt als Staatsschulden abstottern müssen, bei einer Abgabenquote von derzeit 70% (Deutschland und Österreich). Dennoch möchte Prof. von Weizsäcker allen Ernstes noch zusätzliche “Energiesteuern” erheben, also ob auch nur 1 Euro aus den bisherigen Energiesteuern auf den Strassenverkehr für die Entwicklung von Elektroautos, Magnetschwebebahnen etc. eingesetzt worden wäre.

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