Der Bumerangeffekt

In Teil I von Faktor Fünf werden Effizienzchancen geschildert, die die Klima- und Umweltbelastung mindern könnten. Und das ohne Nachteil für das Wachstum! Doch die Erfahrung der Vergangenheit lehrt uns: solche Effizienzgewinne führen in der Regel gerade zu verstärktem Wachstum. Nicht zuletzt beim Energieverbrauch. Dieser überraschende Effekt wird in der Literatur als „Jevons-Paradox“ oder als „Khazzoom-Brookes-Postulat“ oder auch als „Rebound Effekt“ bezeichnet. Auf deutsch: „Bumerangeffekt“.

Wie lässt sich der Bumerangeffekt erklären? Die Effizienzgewinne erlauben es, mehr Menschen auf einem bestimmten Gebiet unterzubringen und ihnen zeitgleich mehr Wohlstand zu gewähren. Die Geschichte lehrt, diese Angebote werden angenommen. Es kommt also zu zusätzlichem Wachstum.

Erfahren Sie im nächsten Beitrag, wie sich dieser Bumerangeffekt in den USA ausgewirkt hat. Und was die Wirtschaftskrise hiermit zu tun hat.

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Eine Reaktion zu „Der Bumerangeffekt“

  1. Von Ralf Lippold

    Ein wenig erinnert es mich an Lean Thinking, d.h. die Vereinfachung von organisatorischen Prozessen, um mehr Wert zu schaffen.

    Was (Bumerangeffekt) zumeist geschieht ist, dass anstatt Werte zu schaffen, Menschen aus der Produktion genommen werden bzw. entlassen werden.

    Noch immer wieder Mensch als Produktionsfaktor gesehen, der der teuerste und überflüssigste (!) ist. Maschinen könnten dies machen, so Denke vieler Manager.

    Und da schlägt das Imperium des lebenden Systems (Unternehmen, Wirtschaft) zurück!

    Wieder in den nächsten Kreislauf der Effizienzsteigerung:-( Die Wertgenerierung in nachhaltiger Weise für kommende Generationen - sie wird nicht berücksichtigt!

    Was also fehlt? Was sind die Anreizsysteme, die das aktuelle Handeln von Wirtschaftsakteuren hervorrufen und unterstützen?

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