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	<title>Kommentare zu: Die Geretteten oder das Märchen von der Systemrelevanz der HRE</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/</link>
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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:40:13 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: GHH</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/#comment-4075</link>
		<dc:creator>GHH</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:01:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/#comment-4075</guid>
		<description>Ackerbau und Viehzucht in Niederbayern als Ausweg? Lieber Herr Erlmeier, haben Sie schon darüber nachgedacht, wieviel Nato-Stacheldraht Sie benötigen werden, um die Resultate Ihrer landwirtschaftlichen Arbeit vor dem Ansturm Zehntausender von Hungernden zu schützen? Denn wenn die Derivatenblase platzt - und natürlich wird sie das auch tun - , dann ist die ganz große Katastrophe da , schlimmer noch als 1929-1933... Damit rechnet ja sogar ein solches Council on Foreign Affairs - Mitglied wie Kurt Biedenkopf.
Und ein Verführer kommt dann auch, denn auf diese Situation hat er immer schon gewartet bzw. sie auch selbst miterzeugt: Der VICARIUS FILII DEI aus dem kleinsten, aber mächtigsten Staat der Welt. Und wenn er Divisionen braucht, dann genügt ein SMS nach Washington. Dort sitzt nämlich sein schwerbewaffnetes Exekutivorgan, das sich an ihn verkauft haben wird, weil es seine Weltmachtstellung nicht verlieren wollte.
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ackerbau und Viehzucht in Niederbayern als Ausweg? Lieber Herr Erlmeier, haben Sie schon darüber nachgedacht, wieviel Nato-Stacheldraht Sie benötigen werden, um die Resultate Ihrer landwirtschaftlichen Arbeit vor dem Ansturm Zehntausender von Hungernden zu schützen? Denn wenn die Derivatenblase platzt - und natürlich wird sie das auch tun - , dann ist die ganz große Katastrophe da , schlimmer noch als 1929-1933&#8230; Damit rechnet ja sogar ein solches Council on Foreign Affairs - Mitglied wie Kurt Biedenkopf.<br />
Und ein Verführer kommt dann auch, denn auf diese Situation hat er immer schon gewartet bzw. sie auch selbst miterzeugt: Der VICARIUS FILII DEI aus dem kleinsten, aber mächtigsten Staat der Welt. Und wenn er Divisionen braucht, dann genügt ein SMS nach Washington. Dort sitzt nämlich sein schwerbewaffnetes Exekutivorgan, das sich an ihn verkauft haben wird, weil es seine Weltmachtstellung nicht verlieren wollte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Franz J. Erlmeier</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/#comment-2536</link>
		<dc:creator>Franz J. Erlmeier</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 17:19:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/#comment-2536</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Müller,

zu vorstehendem artikel sowie ihren kürzlich bei telepolis erschienenen interviews möchte  ich ergänzend anmerken, dass auch ich höchst erstaunt und irritiert bin mit welch inkompetent unkritischen informationen wir von unseren politikern und medien täglich bedacht werden. ich verkrafte es z.b. schon seit jahren nicht mehr die nachrichtensendungen (selbst) auf ard/zdf anzuschauen, oder tagesthemen...ich empfinde die these der letzlich bewußten steuerung der meinungen (von wem auch immer) als absolut schlüssig. 

 dem ganzen nun noch eins draufgesetzt hat die berichterstattung zur "bankenkrise", hier wird unkritisch überall der gleiche regierungsamtliche zopf erzählt, obwohl die brachiale umverteilungssystematik des neoliberalismus offensichtlich ist. man schüttelt bestenfalls nur noch den kopf und klinkt sich aus, es ist mehr als der frust über ohnmacht, es ist kein eskapistischer rückzug in die innere emigration: es macht schlicht keinen spass mehr sich mit der auf allen kanälen gleichgeschafteten berichterstattung besudeln zu lassen.   

bezeichnend war die reaktion von franz xaver kroetz  kürzlich bei maischberger, der sich in feinstem bayrisch furchtbar über den niveaulosen schwachsinn aufgeregt hat und erklärte, er habe einfach keine lust und keine kraft mehr zu kämpfen.  ich verstehe ihn diesbezüglich sehr gut (und nicht nur weil ich bayer bin....). 

richtig spassig wird es wohl erst wieder, wenn auch noch der derivatenhandel platzt. das kann nämlich keiner mehr bezahlen und dann gehen hoffentlich endlich alle "systemrelevanten" finanzinstitute pleite und die neoliberalen politiker in die wüste. ohne einen solchen mega crash wird fleissig weitergewurstelt und umverteilt, jedenfalls ändert sich nichts am kranken system. bewaffnete revolutionen sind bekanntlich überholt, man muss wohl einfach abwarten bis sich das system selbst erledigt hat. 

gottseidank bleibt mir persönlich dann noch die option in niederbayern ackerbau und viehzucht für den eigenbedarf zu betreiben. ..


mfg Franz J. Erlmeier</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Müller,</p>
<p>zu vorstehendem artikel sowie ihren kürzlich bei telepolis erschienenen interviews möchte  ich ergänzend anmerken, dass auch ich höchst erstaunt und irritiert bin mit welch inkompetent unkritischen informationen wir von unseren politikern und medien täglich bedacht werden. ich verkrafte es z.b. schon seit jahren nicht mehr die nachrichtensendungen (selbst) auf ard/zdf anzuschauen, oder tagesthemen&#8230;ich empfinde die these der letzlich bewußten steuerung der meinungen (von wem auch immer) als absolut schlüssig. </p>
<p> dem ganzen nun noch eins draufgesetzt hat die berichterstattung zur &#8220;bankenkrise&#8221;, hier wird unkritisch überall der gleiche regierungsamtliche zopf erzählt, obwohl die brachiale umverteilungssystematik des neoliberalismus offensichtlich ist. man schüttelt bestenfalls nur noch den kopf und klinkt sich aus, es ist mehr als der frust über ohnmacht, es ist kein eskapistischer rückzug in die innere emigration: es macht schlicht keinen spass mehr sich mit der auf allen kanälen gleichgeschafteten berichterstattung besudeln zu lassen.   </p>
<p>bezeichnend war die reaktion von franz xaver kroetz  kürzlich bei maischberger, der sich in feinstem bayrisch furchtbar über den niveaulosen schwachsinn aufgeregt hat und erklärte, er habe einfach keine lust und keine kraft mehr zu kämpfen.  ich verstehe ihn diesbezüglich sehr gut (und nicht nur weil ich bayer bin&#8230;.). </p>
<p>richtig spassig wird es wohl erst wieder, wenn auch noch der derivatenhandel platzt. das kann nämlich keiner mehr bezahlen und dann gehen hoffentlich endlich alle &#8220;systemrelevanten&#8221; finanzinstitute pleite und die neoliberalen politiker in die wüste. ohne einen solchen mega crash wird fleissig weitergewurstelt und umverteilt, jedenfalls ändert sich nichts am kranken system. bewaffnete revolutionen sind bekanntlich überholt, man muss wohl einfach abwarten bis sich das system selbst erledigt hat. </p>
<p>gottseidank bleibt mir persönlich dann noch die option in niederbayern ackerbau und viehzucht für den eigenbedarf zu betreiben. ..</p>
<p>mfg Franz J. Erlmeier</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Mirco Bohmeyer</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/#comment-2132</link>
		<dc:creator>Dr. Mirco Bohmeyer</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 13:09:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/09/die-geretteten/#comment-2132</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Albrecht Müller,

da laden Sie uns ein, über eines der komplizierteren Themen nachzudenken, um die Strategiezüge der meinungsmachenden Menschen zu erkennen. Ich habe mich ehrlich gefragt, ob ich überhaupt etwas zur sogenannten Bankenrettung schreiben soll, um nicht Gefahr zu laufen Aspekte nicht oder zu intensiv zu betrachten, sprich mich in der Vielfalt zu verzetteln.
Hier ein Versuch einer wahrheitsoffenbarenden Vereinfachung:

1)	Das derzeit vorherrschende Wirtschaftssystem ist der angloamerikanische Kapitalismus, seine Ausdrucksform ist das Geld in unterschiedlichen Erscheinungen.
2)	Ziel ist es, dass Geld immer mehr wird (Gier), hauptsächlich über Umverteilungen. 
3)	Banken arbeiten in diesem Sinne mit dem Geld, auch staatliche Banken.
4)	Mit einem volkswirtschaftlichen Grundwissen sind „Geldspiele“ nachvollziehbar.
5)	Immer größere Geldmengen, denen keine Wirtschaftsleistung mehr gegenübersteht, suchen dringend nach Anlegern (in der Regel Schuldner). 
6)	Es werden Kunstprodukte (z. B. Zertifikate) geschaffen, die gar nichts wert sind.
7)	Die Spirale der Habgier wird immer größer, bis das System zerfällt.
8)	Eine gewisse Zeit können Staaten mit Anleihen und Bürgschaften das Kasino der vorherrschenden Geldspieler noch aufrecht erhalten. Steuerzahler zahlen die Einsätze.
9)	Zwangsläufig muss diese Art von wirtschaften in den Zusammenbruch führen.

Die Erklärung ist ganz einfach. Bei Betrachtung der Schuldnerliste der Firmen und Institutionen, die sich bei der HRE als Investoren Geld geliehen haben, und nun durch uns alle durch Staatsgeldgeschenke und Bürgschaften „gerettet“ worden sind, fällt auf, dass die Wirtschafts- und Finanzelite das Zepter der Macht und Meinung in der Hand hält. Sie hätten dieses Geld gar nicht gebraucht, denn viele von ihnen verfügen über genügend finanzielle Reserven im Hintergrund.
Warum muss eine kleine Kirchengemeinde zu spekulativen Zwecken Lehman-Papiere kaufen, obwohl sie sich eigentlich um Notstände in den eigenen Reihen kümmern sollte?
 
Weshalb verzichtet der Staat nicht solange auf die Zahlung von Schuld-Zinsen aus dem Staatshaushalt an die Gläubiger-Geldinstitute, die er gerade „gerettet“ hat, bis diese Banken und Firmen ihre Milliarden an den Staat zurück gezahlt haben?  

Die Lage war und ist todernst. Als die weltweite Finanzkrise in Deutschland ausbrach, hat unsere Frau Bundeskanzlerin den Sparern versprochen, ihr Geld wäre sicher. Wenn die Bürger tatsächlich aus Angst um ihr Geld, dieses alle an einem Tag vom Konto abgehoben hätten, wäre das System schon vor einigen Monaten zusammengebrochen.

Darüber muss selbstverständlich Stillschweigen bewahrt werden. Denn die Banken sind ja das Blutgefäßsystem unseres Landes, und wenn kein Blut mehr fließt, stirbt das Land. (sinngemäß nach dem ehemaligen Finanzminister) „Deshalb gibt es keine Alternative zu seiner Politik.“ (Meinungsmache)

Wenn wir Menschen zu der Erkenntnis gelangen wollen, dass eine weitere Umverteilung der Geldmittel von Arm nach Reich nicht mehr stattfinden soll, sollte eine eingehende Beschäftigung mit der Finanzkrise uns endlich die Augen öffnen. So darf es nicht weitergehen. Wie kann es sein, dass wir am Rande des Abgrunds stehen, und veröffentlichte Meinung und Politik uns vorgaukeln: „Die Krise sei schon vorbei.“ Einfach unfassbar!!

In der Hoffnung mit zur Ideen- und Gedankenvertiefung beigetragen zu haben übersendet Ihnen ein Gleichgesinnter herzliche Grüße.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Albrecht Müller,</p>
<p>da laden Sie uns ein, über eines der komplizierteren Themen nachzudenken, um die Strategiezüge der meinungsmachenden Menschen zu erkennen. Ich habe mich ehrlich gefragt, ob ich überhaupt etwas zur sogenannten Bankenrettung schreiben soll, um nicht Gefahr zu laufen Aspekte nicht oder zu intensiv zu betrachten, sprich mich in der Vielfalt zu verzetteln.<br />
Hier ein Versuch einer wahrheitsoffenbarenden Vereinfachung:</p>
<p>1)	Das derzeit vorherrschende Wirtschaftssystem ist der angloamerikanische Kapitalismus, seine Ausdrucksform ist das Geld in unterschiedlichen Erscheinungen.<br />
2)	Ziel ist es, dass Geld immer mehr wird (Gier), hauptsächlich über Umverteilungen.<br />
3)	Banken arbeiten in diesem Sinne mit dem Geld, auch staatliche Banken.<br />
4)	Mit einem volkswirtschaftlichen Grundwissen sind „Geldspiele“ nachvollziehbar.<br />
5)	Immer größere Geldmengen, denen keine Wirtschaftsleistung mehr gegenübersteht, suchen dringend nach Anlegern (in der Regel Schuldner).<br />
6)	Es werden Kunstprodukte (z. B. Zertifikate) geschaffen, die gar nichts wert sind.<br />
7)	Die Spirale der Habgier wird immer größer, bis das System zerfällt.<br />
8)	Eine gewisse Zeit können Staaten mit Anleihen und Bürgschaften das Kasino der vorherrschenden Geldspieler noch aufrecht erhalten. Steuerzahler zahlen die Einsätze.<br />
9)	Zwangsläufig muss diese Art von wirtschaften in den Zusammenbruch führen.</p>
<p>Die Erklärung ist ganz einfach. Bei Betrachtung der Schuldnerliste der Firmen und Institutionen, die sich bei der HRE als Investoren Geld geliehen haben, und nun durch uns alle durch Staatsgeldgeschenke und Bürgschaften „gerettet“ worden sind, fällt auf, dass die Wirtschafts- und Finanzelite das Zepter der Macht und Meinung in der Hand hält. Sie hätten dieses Geld gar nicht gebraucht, denn viele von ihnen verfügen über genügend finanzielle Reserven im Hintergrund.<br />
Warum muss eine kleine Kirchengemeinde zu spekulativen Zwecken Lehman-Papiere kaufen, obwohl sie sich eigentlich um Notstände in den eigenen Reihen kümmern sollte?</p>
<p>Weshalb verzichtet der Staat nicht solange auf die Zahlung von Schuld-Zinsen aus dem Staatshaushalt an die Gläubiger-Geldinstitute, die er gerade „gerettet“ hat, bis diese Banken und Firmen ihre Milliarden an den Staat zurück gezahlt haben?  </p>
<p>Die Lage war und ist todernst. Als die weltweite Finanzkrise in Deutschland ausbrach, hat unsere Frau Bundeskanzlerin den Sparern versprochen, ihr Geld wäre sicher. Wenn die Bürger tatsächlich aus Angst um ihr Geld, dieses alle an einem Tag vom Konto abgehoben hätten, wäre das System schon vor einigen Monaten zusammengebrochen.</p>
<p>Darüber muss selbstverständlich Stillschweigen bewahrt werden. Denn die Banken sind ja das Blutgefäßsystem unseres Landes, und wenn kein Blut mehr fließt, stirbt das Land. (sinngemäß nach dem ehemaligen Finanzminister) „Deshalb gibt es keine Alternative zu seiner Politik.“ (Meinungsmache)</p>
<p>Wenn wir Menschen zu der Erkenntnis gelangen wollen, dass eine weitere Umverteilung der Geldmittel von Arm nach Reich nicht mehr stattfinden soll, sollte eine eingehende Beschäftigung mit der Finanzkrise uns endlich die Augen öffnen. So darf es nicht weitergehen. Wie kann es sein, dass wir am Rande des Abgrunds stehen, und veröffentlichte Meinung und Politik uns vorgaukeln: „Die Krise sei schon vorbei.“ Einfach unfassbar!!</p>
<p>In der Hoffnung mit zur Ideen- und Gedankenvertiefung beigetragen zu haben übersendet Ihnen ein Gleichgesinnter herzliche Grüße.</p>
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