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	<title>Kommentare zu: Telekom: Wir ignorieren Sie – garantiert!</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/</link>
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	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 00:45:22 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Kalinko</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-3324</link>
		<dc:creator>Kalinko</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:19:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-3324</guid>
		<description>Hallo, 
Ich wundere mich schon wie soviele menschen sich in Aussagen reinsteigern können...
Ich kann Ihnen ganau sagen warum Dieser RUF der DTAG so verdorben ist weil sich menschen wie hier untereinander aufspielen wie schlecht man doch ist... man kennt das auch aus anderen Branchen... BSP. Ne, in das Lokal gehe ich nie wieder..da habe ichmir den Magen vom Essen verdorben.. was meinen Sie? gehen sie dort nochmal essen oder würden sie diesen Laden eiterempfeheln? Wohl eher nicht, da alles auf dieser Mundprobaganda beruht ist es nicht überlich wenn man immer auf einem Rumhackt. 

Vieleicht sollten sie sich nicht immer nur die negativen  Erfahrungen rausziehen. 

Denken sie dochmal an folgendes : WieViele  Kunden der DTAG haben Ihren AS schon seit 30 Jahren und noch nicht eine Störung? Ist das nicht auch eine reife Leitung ein Netzwerk herzustellen indem man nach so langer zeit keine problem hatte? Und ausserdem ist es eine reife Leitung eine so Flächendeckende Techniker für ca. 70 Millionen Kunden auszubauen? 
Wer steckt denn hinter diesem Service? 
Hat jemand vor 20 Jahren an DSL oder VDSL gedacht? 
Wohl eher nicht und jetzt meinen Alle Kunden bei den es bis jetzt noch nicht berfügbar ist das Telekom es nicht hinbekommt? Die Deutsche Telekom hat innerhalb 1-2 Jahren hinbekommen die VDSL Netze flächendeckend zu optimieren und auch bereitzustellen. 

Wenn die Telekom nicht weiss wer und wo VDSL gefragt ist kann sie sich auch nicht anbieten, dafür gibt es mehrere Tools indem man sich hinterlassen kann. 

Klar das bei der 1 Geschichte etwas gewaltig schief gelaufen ist aber denken sie dochmal zurück, war es denn schon immer so ? Ist immer alles schief gelaufen? Oder hatten sie nicht vorher eine Super Leitung mit der sie arbeiten konnten über Jahre? 
Wer ermöglicht Ihnen eigentlich das Telefon und Internet? Nicht etwas Fremdanbieter oder ahnliches. SInd alles Telekom Leitungen. Keine eigenen Techniker bei 1+1 oder Alice. Alles Telekom. 

Ich denke man sollte auch ml bisschen entgegen kommen. Es sitzen nicht umsonst mehr als 7000 Mitarbeiter in den ca.  800 Shop und warten auf sie. Gehen sie ruhig dort hin. Es ist noch kein Mitarbeiter Meister vom Himmel gefallen, gibt aber immer die möglichkeit das was der MA falsch gemacht hat auch wieder ins Lot zu bringen. 

Denken SIe mal nach wofür auch ich jeden Tag im shop arbeiten gehen und mir immer komische Kundenaussagen anhören muss, evtl gestresst nach Hause komme, vorwürfe anhöre und trotzdem immer für einen Kunden da bin? 

Ist ja wohl für alle selbstverständlich. 

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
Ich wundere mich schon wie soviele menschen sich in Aussagen reinsteigern können&#8230;<br />
Ich kann Ihnen ganau sagen warum Dieser RUF der DTAG so verdorben ist weil sich menschen wie hier untereinander aufspielen wie schlecht man doch ist&#8230; man kennt das auch aus anderen Branchen&#8230; BSP. Ne, in das Lokal gehe ich nie wieder..da habe ichmir den Magen vom Essen verdorben.. was meinen Sie? gehen sie dort nochmal essen oder würden sie diesen Laden eiterempfeheln? Wohl eher nicht, da alles auf dieser Mundprobaganda beruht ist es nicht überlich wenn man immer auf einem Rumhackt. </p>
<p>Vieleicht sollten sie sich nicht immer nur die negativen  Erfahrungen rausziehen. </p>
<p>Denken sie dochmal an folgendes : WieViele  Kunden der DTAG haben Ihren AS schon seit 30 Jahren und noch nicht eine Störung? Ist das nicht auch eine reife Leitung ein Netzwerk herzustellen indem man nach so langer zeit keine problem hatte? Und ausserdem ist es eine reife Leitung eine so Flächendeckende Techniker für ca. 70 Millionen Kunden auszubauen?<br />
Wer steckt denn hinter diesem Service?<br />
Hat jemand vor 20 Jahren an DSL oder VDSL gedacht?<br />
Wohl eher nicht und jetzt meinen Alle Kunden bei den es bis jetzt noch nicht berfügbar ist das Telekom es nicht hinbekommt? Die Deutsche Telekom hat innerhalb 1-2 Jahren hinbekommen die VDSL Netze flächendeckend zu optimieren und auch bereitzustellen. </p>
<p>Wenn die Telekom nicht weiss wer und wo VDSL gefragt ist kann sie sich auch nicht anbieten, dafür gibt es mehrere Tools indem man sich hinterlassen kann. </p>
<p>Klar das bei der 1 Geschichte etwas gewaltig schief gelaufen ist aber denken sie dochmal zurück, war es denn schon immer so ? Ist immer alles schief gelaufen? Oder hatten sie nicht vorher eine Super Leitung mit der sie arbeiten konnten über Jahre?<br />
Wer ermöglicht Ihnen eigentlich das Telefon und Internet? Nicht etwas Fremdanbieter oder ahnliches. SInd alles Telekom Leitungen. Keine eigenen Techniker bei 1+1 oder Alice. Alles Telekom. </p>
<p>Ich denke man sollte auch ml bisschen entgegen kommen. Es sitzen nicht umsonst mehr als 7000 Mitarbeiter in den ca.  800 Shop und warten auf sie. Gehen sie ruhig dort hin. Es ist noch kein Mitarbeiter Meister vom Himmel gefallen, gibt aber immer die möglichkeit das was der MA falsch gemacht hat auch wieder ins Lot zu bringen. </p>
<p>Denken SIe mal nach wofür auch ich jeden Tag im shop arbeiten gehen und mir immer komische Kundenaussagen anhören muss, evtl gestresst nach Hause komme, vorwürfe anhöre und trotzdem immer für einen Kunden da bin? </p>
<p>Ist ja wohl für alle selbstverständlich. </p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vygi</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1816</link>
		<dc:creator>Vygi</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:54:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1816</guid>
		<description>Meine Geschichte ist wohl viel länger, als jede andere hier erwähnte!

den Entertain mit VDSL hatte ich am 30. Januar 2009 bestellt.

Die ersten 3 Wochen war es wegen meinem alten DSL Provider nicht möglich (logisch) aber danach ist es wie folgt gelaufen:
In März Call und Surf 6000 geschaltet aber keine Hardware.
Auf Anfrage Hardware zugeschickt aber dafür fast 400 EUR (sic) berechnet (!!), obwohl in der Werbung 0,00 EUR stand. Da habe ich natürlich protestiert und Abbuchung bzw. Erstinkasso von DTAG wurde gestoppt, bis alles geklärt ist. Trotzdem später eine Mahnung bekommen. Da weiß eine Hand nicht, was die andere tut.

Weiterhin hatte ich aber kein VDSL und kein Entertain; da musste ich umziehen. Habe mehr als rechtzeitig (mehrer Wochen im Voraus) einen Umzugsauftrag gestellt.
Trotzdem 6 Wochen lang in der neuen Wohnung ohne Anschluss (kein Telefon, kein Internet). Entertain und VDSL für diese Zeit trotzdem voll berechnet (weitere 70+ EUR ohne Grund)!

Im Juni endlich Telefonanschluss geschaltet aber Call-by-Call über 010 gesperrt, keiner weiß warum... Musste extra Fax schicken, um zu entsperren.

Anstatt Entertain aber nur Call und Surf  mit mageren 3000 kbps!

Nach mehreren Beschwerden habe jetzt endlich (2-3 Monate später) endlich ausreichende Gutschriften bekommen. Aber auch Mahnung eines Drittanbieters (CallByCall) wegen 3,20 EUR, weil DTAG versäumt hat, dieses Geld weiter zu leiten.

Grooooooßes Durcheinander haben die!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Geschichte ist wohl viel länger, als jede andere hier erwähnte!</p>
<p>den Entertain mit VDSL hatte ich am 30. Januar 2009 bestellt.</p>
<p>Die ersten 3 Wochen war es wegen meinem alten DSL Provider nicht möglich (logisch) aber danach ist es wie folgt gelaufen:<br />
In März Call und Surf 6000 geschaltet aber keine Hardware.<br />
Auf Anfrage Hardware zugeschickt aber dafür fast 400 EUR (sic) berechnet (!!), obwohl in der Werbung 0,00 EUR stand. Da habe ich natürlich protestiert und Abbuchung bzw. Erstinkasso von DTAG wurde gestoppt, bis alles geklärt ist. Trotzdem später eine Mahnung bekommen. Da weiß eine Hand nicht, was die andere tut.</p>
<p>Weiterhin hatte ich aber kein VDSL und kein Entertain; da musste ich umziehen. Habe mehr als rechtzeitig (mehrer Wochen im Voraus) einen Umzugsauftrag gestellt.<br />
Trotzdem 6 Wochen lang in der neuen Wohnung ohne Anschluss (kein Telefon, kein Internet). Entertain und VDSL für diese Zeit trotzdem voll berechnet (weitere 70+ EUR ohne Grund)!</p>
<p>Im Juni endlich Telefonanschluss geschaltet aber Call-by-Call über 010 gesperrt, keiner weiß warum&#8230; Musste extra Fax schicken, um zu entsperren.</p>
<p>Anstatt Entertain aber nur Call und Surf  mit mageren 3000 kbps!</p>
<p>Nach mehreren Beschwerden habe jetzt endlich (2-3 Monate später) endlich ausreichende Gutschriften bekommen. Aber auch Mahnung eines Drittanbieters (CallByCall) wegen 3,20 EUR, weil DTAG versäumt hat, dieses Geld weiter zu leiten.</p>
<p>Grooooooßes Durcheinander haben die!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walburga Haddan</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1713</link>
		<dc:creator>Walburga Haddan</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 13:32:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1713</guid>
		<description>Hallo,

echt traurig, was sich die Telekom da leistet. Aber für mich auch etwas erfreulich. So weiß ich doch nun, dass ich nicht alleine da stehe mit meinen Problemen mit diesem "Verein".

Ich möchte jetzt hier nicht unendlich viel schreiben, sondern fasse alles mal mehr als kurz zusammen: Am 16.06.2009 habe ich mir das Entertainpaket von so einem Volldeppen aufschwatzen lassen, der damit gleichzeitig meinen ISDN-Anschluss kappen ließ und mir einen analogen verpasste (warum auch immer). Den Reciver habe ich nie angeschlossen, da ich seit dem Tag der Freischaltung (23.06.2009) kein oder kaum noch eine Internetverbindung hatte. Was tun? Alles storniert. Das war ein paar Tage später. Seitdem: ca. 80 - 90 Anrufe bei der Telekom (habe ganz Deutschland durch und einen Großteil der Mitarbeiter), 50 EUR vertelefoniert (eben mit der Entertainabteilung), bisher 70 EUR Gutschrift erhalten, warte auf weitere. Internet funktioniert auch nach knapp 11 Wochen der Stornierung jetzt zwar wieder, aber nur dadurch, dass der 5. Techniker, der zu mir kam, ein anderes notdürftiges Kabel über den Wohnzimmerschrank hin zum Balkon und dann 3 Etagen tiefer, gelegt hat. Jetzt warten wir darauf, dass endlich jemand kommt und die Leitung komplett neu legt. Dazu müssen aber halt alle betroffenen Mietparteien zu Hause sein.
Insgesamt warte ich also noch auf viel Geld, mind. 10 versprochene Rückrufe, 2 Technikerabsagen (sie sind einfach nicht erschienen, aber dafür waren 2 Tage Urlaub von mir futsch) und und und.
Da ich bei Ebay verkaufe und die Geschäfte online abwickle, kann man sich ja vorstellen, was das für ein Chaos ist. Zudem schreibe ich Entschuldigungsmails ohne Ende, weil alle Welt dachte, ich will mit ihnen nichts mehr zu tun haben, da keine Rückmeldung.
Habe die Nase so dermaßen gestrichen voll, dass ich am liebsten..... 
Nun ja, bin mal gespannt, wie es weitergeht. Wie gesagt, sind ja erst 11 Wochen her......

Mit freundlichen Grüßen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>echt traurig, was sich die Telekom da leistet. Aber für mich auch etwas erfreulich. So weiß ich doch nun, dass ich nicht alleine da stehe mit meinen Problemen mit diesem &#8220;Verein&#8221;.</p>
<p>Ich möchte jetzt hier nicht unendlich viel schreiben, sondern fasse alles mal mehr als kurz zusammen: Am 16.06.2009 habe ich mir das Entertainpaket von so einem Volldeppen aufschwatzen lassen, der damit gleichzeitig meinen ISDN-Anschluss kappen ließ und mir einen analogen verpasste (warum auch immer). Den Reciver habe ich nie angeschlossen, da ich seit dem Tag der Freischaltung (23.06.2009) kein oder kaum noch eine Internetverbindung hatte. Was tun? Alles storniert. Das war ein paar Tage später. Seitdem: ca. 80 - 90 Anrufe bei der Telekom (habe ganz Deutschland durch und einen Großteil der Mitarbeiter), 50 EUR vertelefoniert (eben mit der Entertainabteilung), bisher 70 EUR Gutschrift erhalten, warte auf weitere. Internet funktioniert auch nach knapp 11 Wochen der Stornierung jetzt zwar wieder, aber nur dadurch, dass der 5. Techniker, der zu mir kam, ein anderes notdürftiges Kabel über den Wohnzimmerschrank hin zum Balkon und dann 3 Etagen tiefer, gelegt hat. Jetzt warten wir darauf, dass endlich jemand kommt und die Leitung komplett neu legt. Dazu müssen aber halt alle betroffenen Mietparteien zu Hause sein.<br />
Insgesamt warte ich also noch auf viel Geld, mind. 10 versprochene Rückrufe, 2 Technikerabsagen (sie sind einfach nicht erschienen, aber dafür waren 2 Tage Urlaub von mir futsch) und und und.<br />
Da ich bei Ebay verkaufe und die Geschäfte online abwickle, kann man sich ja vorstellen, was das für ein Chaos ist. Zudem schreibe ich Entschuldigungsmails ohne Ende, weil alle Welt dachte, ich will mit ihnen nichts mehr zu tun haben, da keine Rückmeldung.<br />
Habe die Nase so dermaßen gestrichen voll, dass ich am liebsten&#8230;..<br />
Nun ja, bin mal gespannt, wie es weitergeht. Wie gesagt, sind ja erst 11 Wochen her&#8230;&#8230;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Friedhelm Lischewski</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1655</link>
		<dc:creator>Friedhelm Lischewski</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:03:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1655</guid>
		<description>liebe jutta,

angesichts der epochalen leistungen der "dienstleitungsgesellschaft" (und in der tat: das hat system!) schießt mir immer häufiger ein zitat des ruhrpott-rockmusikers stoppock ein: "gewalt ist keine lösung - wenn man nur drüber redet!"  - früher oder später möchte man schreien, oder es kriechen gewaltphantasien hoch. da wärmt es ein wenig, wenn man sieht, dass man nicht nur selbst diesem qualligen drecksverein erstmal hilflos gegenüber steht.

mini-erfolg: die 23, 52 euro, um die es u. a. im unten zitierten schreiben geht, habe ich nicht gezahlt, und: den brief zu formulieren, bedeutete ein wenig balsam für mich.

liebe grüße

friedhelm



FRIEDHELM LISCHEWSKI

01051 Telecom GmbH
Geschäftsführung
Postfach 1277
52516 Heinsberg
Ihre Zeichen, Ihre Nachricht vom	Unser Zeichen, unsere Nachricht vom	Telefon, Name	Datum
19. 10. 2006	26. 10. 2006

KÜNDIGUNG DER „PRESELECTION-EINSTELLUNG“

Bezug: Ihr Schreiben vom 25. 10. 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor mir liegt das Schreiben, mit dem Ihre GmbH mir meine Kündigung der „Preselection-Einstellung“ bestätigt; nach mehrfacher Lektüre habe ich mich zu einer Antwort entschlossen, da ich in Inhalt und Form eine Zumutung erblicke.
Ganz allgemein zunächst: Der Sprachstil dient sicher nicht einer sinnvollen Kommunikation, sondern ist eher lächerlich; wenn man sich jedoch derart albern ausdrückt, dann aber auch „richtig“. Eine „Preselection Einstellung“, wie in Ihrem Betreff angeführt, ist eine Vorauswahl einer Einstellung, im Unterschied zu einer Vorauswahl etwa der Kleidung, des Haarschnitts o. ä. m. Erst ein Bindestrich würde das ausdrücken, was Sie vermutlich ausdrücken wollen: Eine Einstellung unter dem Titel „Preselection“. (Nebenbei: Warum hier mit Anglizismen, die Umfragen zufolge ein eher geringer Teil der Bevölkerung zu entschlüsseln weiß, gearbeitet wird,  ist  genauso albern. Ich nehme an, dass demnächst ein Grundschullehrer „ABC-Promoter“ genannt wird). 
Vielleicht sichern Sie sich mit der Produktion von internationalen Wortmonstern, wie „Rückgängige Preselection“ ja einen Platz im Guinessbuch, zu sinnvoller Kommunikation tragen Sie damit aber allenfalls im Quatsch-Comedy-Club bei.

Ich komme zum Inhalt:
Zunächst erläutert mir Ihre Frau K, eine „Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt (Kündigung mit aufschiebender Wirkung) ist nicht möglich.“ Vielleicht erklären Sie mir den Sinn der Botschaft? In meinem Kündigungsschreiben vom 19. 10. 06 ist mit aller Deutlichkeit von sofortiger Kündigung die Rede. 
Weiter: Sie reklamieren einen offenen Posten von 23,52 Euro, angeblich vom 5. 1. 05. Danach wird mir ebenso wortreich wie für mich sinnlos dargelegt, wann die Telekom (mit k) etwas bei sich „ausbucht“, „andere Anbieter“ (hier z.B. die Telecom (mit c)) hingegen „eine Mahnung erstellen“ müssen. Die Telekom (mit k) gebe nun aber keine Auskunft über etwaige Forderungen der Telecom (mit c), sondern nur über ihre, der Telekom (mit k), eigenen Forderungen. Sie, die Telecom (mit c), behaupten also, Sie kriegen noch 23,52 Euro von mir. 
	Nun ist es jedoch so, dass ich weder von der Telekom (mit k) über die genannte Nachforderung informiert wurde, noch von Ihrer Telecom (mit c). Was also tun? Sie, die Telecom (mit c), raten, ich solle die „Rechnungsendsumme“ mit meiner Überweisung an die Telekom (mit k) abgleichen. Aha. 
Wenn Sie bitte einen Moment annehmen wollen, dass mein Wohnraum auch anderen Zwecken als der Aufbewahrung von alten Rechnungen dient, bleibt in der Tat nur der Kontoauszug, auf dem eine „Rechnungsendsumme“ erscheint, die von der Telekom (mit k) eingefordert wurde, in der aber der Betrag von 23,52 Euro allenfalls als Forderung „anderer Anbieter“ (in diesem Falle also der Telecom (mit c)) in Form einer Art Zwischensumme versteckt war; diese aber taucht in meinem Kontoauszug nicht auf. Somit ist die „Rechnungsendsumme“, als Mischprodukt von Telekom (mit k) und Telecom (mit c), ganz offenbar ohne Aussage, was Ihre Forderung angeht.
	Da mir bislang auch keine Mahnung vorliegt, war ich seit dem 5. 1. 05 zu keinem Zeitpunkt über Ihre ominöse Forderung informiert, die ich zeitnah durchaus hätte überprüfen können, jetzt aber, nach 22 monatigem Stillschweigen der Telecom (mit c), nicht mehr. Aus den dargelegten Gründen betrachte ich Ihre Forderung als gegenstandslos.
Letzte Fragen: Ist Ihnen schon mal durch den Kopf gegangen, mit welcher Hilflosigkeit normale Menschen Ihrem Wortbrei gegenüber stehen? Oder hat es gar Methode, bei Abschluss eines Vertrages von ausgesuchter, geradezu flötender Höflichkeit zu sein, den Kunden dann aber mit einem Gestrüpp von cs und ks zu überziehen in der Hoffnung, er verliere die Übersicht?

Mit freundlichen Grüßen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe jutta,</p>
<p>angesichts der epochalen leistungen der &#8220;dienstleitungsgesellschaft&#8221; (und in der tat: das hat system!) schießt mir immer häufiger ein zitat des ruhrpott-rockmusikers stoppock ein: &#8220;gewalt ist keine lösung - wenn man nur drüber redet!&#8221;  - früher oder später möchte man schreien, oder es kriechen gewaltphantasien hoch. da wärmt es ein wenig, wenn man sieht, dass man nicht nur selbst diesem qualligen drecksverein erstmal hilflos gegenüber steht.</p>
<p>mini-erfolg: die 23, 52 euro, um die es u. a. im unten zitierten schreiben geht, habe ich nicht gezahlt, und: den brief zu formulieren, bedeutete ein wenig balsam für mich.</p>
<p>liebe grüße</p>
<p>friedhelm</p>
<p>FRIEDHELM LISCHEWSKI</p>
<p>01051 Telecom GmbH<br />
Geschäftsführung<br />
Postfach 1277<br />
52516 Heinsberg<br />
Ihre Zeichen, Ihre Nachricht vom	Unser Zeichen, unsere Nachricht vom	Telefon, Name	Datum<br />
19. 10. 2006	26. 10. 2006</p>
<p>KÜNDIGUNG DER „PRESELECTION-EINSTELLUNG“</p>
<p>Bezug: Ihr Schreiben vom 25. 10. 2006</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
vor mir liegt das Schreiben, mit dem Ihre GmbH mir meine Kündigung der „Preselection-Einstellung“ bestätigt; nach mehrfacher Lektüre habe ich mich zu einer Antwort entschlossen, da ich in Inhalt und Form eine Zumutung erblicke.<br />
Ganz allgemein zunächst: Der Sprachstil dient sicher nicht einer sinnvollen Kommunikation, sondern ist eher lächerlich; wenn man sich jedoch derart albern ausdrückt, dann aber auch „richtig“. Eine „Preselection Einstellung“, wie in Ihrem Betreff angeführt, ist eine Vorauswahl einer Einstellung, im Unterschied zu einer Vorauswahl etwa der Kleidung, des Haarschnitts o. ä. m. Erst ein Bindestrich würde das ausdrücken, was Sie vermutlich ausdrücken wollen: Eine Einstellung unter dem Titel „Preselection“. (Nebenbei: Warum hier mit Anglizismen, die Umfragen zufolge ein eher geringer Teil der Bevölkerung zu entschlüsseln weiß, gearbeitet wird,  ist  genauso albern. Ich nehme an, dass demnächst ein Grundschullehrer „ABC-Promoter“ genannt wird).<br />
Vielleicht sichern Sie sich mit der Produktion von internationalen Wortmonstern, wie „Rückgängige Preselection“ ja einen Platz im Guinessbuch, zu sinnvoller Kommunikation tragen Sie damit aber allenfalls im Quatsch-Comedy-Club bei.</p>
<p>Ich komme zum Inhalt:<br />
Zunächst erläutert mir Ihre Frau K, eine „Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt (Kündigung mit aufschiebender Wirkung) ist nicht möglich.“ Vielleicht erklären Sie mir den Sinn der Botschaft? In meinem Kündigungsschreiben vom 19. 10. 06 ist mit aller Deutlichkeit von sofortiger Kündigung die Rede.<br />
Weiter: Sie reklamieren einen offenen Posten von 23,52 Euro, angeblich vom 5. 1. 05. Danach wird mir ebenso wortreich wie für mich sinnlos dargelegt, wann die Telekom (mit k) etwas bei sich „ausbucht“, „andere Anbieter“ (hier z.B. die Telecom (mit c)) hingegen „eine Mahnung erstellen“ müssen. Die Telekom (mit k) gebe nun aber keine Auskunft über etwaige Forderungen der Telecom (mit c), sondern nur über ihre, der Telekom (mit k), eigenen Forderungen. Sie, die Telecom (mit c), behaupten also, Sie kriegen noch 23,52 Euro von mir.<br />
	Nun ist es jedoch so, dass ich weder von der Telekom (mit k) über die genannte Nachforderung informiert wurde, noch von Ihrer Telecom (mit c). Was also tun? Sie, die Telecom (mit c), raten, ich solle die „Rechnungsendsumme“ mit meiner Überweisung an die Telekom (mit k) abgleichen. Aha.<br />
Wenn Sie bitte einen Moment annehmen wollen, dass mein Wohnraum auch anderen Zwecken als der Aufbewahrung von alten Rechnungen dient, bleibt in der Tat nur der Kontoauszug, auf dem eine „Rechnungsendsumme“ erscheint, die von der Telekom (mit k) eingefordert wurde, in der aber der Betrag von 23,52 Euro allenfalls als Forderung „anderer Anbieter“ (in diesem Falle also der Telecom (mit c)) in Form einer Art Zwischensumme versteckt war; diese aber taucht in meinem Kontoauszug nicht auf. Somit ist die „Rechnungsendsumme“, als Mischprodukt von Telekom (mit k) und Telecom (mit c), ganz offenbar ohne Aussage, was Ihre Forderung angeht.<br />
	Da mir bislang auch keine Mahnung vorliegt, war ich seit dem 5. 1. 05 zu keinem Zeitpunkt über Ihre ominöse Forderung informiert, die ich zeitnah durchaus hätte überprüfen können, jetzt aber, nach 22 monatigem Stillschweigen der Telecom (mit c), nicht mehr. Aus den dargelegten Gründen betrachte ich Ihre Forderung als gegenstandslos.<br />
Letzte Fragen: Ist Ihnen schon mal durch den Kopf gegangen, mit welcher Hilflosigkeit normale Menschen Ihrem Wortbrei gegenüber stehen? Oder hat es gar Methode, bei Abschluss eines Vertrages von ausgesuchter, geradezu flötender Höflichkeit zu sein, den Kunden dann aber mit einem Gestrüpp von cs und ks zu überziehen in der Hoffnung, er verliere die Übersicht?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maxi Wartelsteiner</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1634</link>
		<dc:creator>Maxi Wartelsteiner</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 07:30:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1634</guid>
		<description>Meine Vodafone-Odyssee geht munter weiter. Nach 48 Stunden kam natürlich kein Rückruf. Unsere Nachfrage brachte zwar das Versprechen einer weiteren Vodafone-Bediensteten, die Sache nun sehr  wichtig zunehmen.  Aha! Inzwischen sind weitere 24 Stunden vergangen. Nichts ...
Ich stimme Doris zu, Telekom, Vodafone und all die Dinger sind Geistererscheinungen. Wenn man sich bloß nicht so abhängig von diesen Geistern gemacht hätte, haben machen lassen hätte ...
Maxi Wartelsteiner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Vodafone-Odyssee geht munter weiter. Nach 48 Stunden kam natürlich kein Rückruf. Unsere Nachfrage brachte zwar das Versprechen einer weiteren Vodafone-Bediensteten, die Sache nun sehr  wichtig zunehmen.  Aha! Inzwischen sind weitere 24 Stunden vergangen. Nichts &#8230;<br />
Ich stimme Doris zu, Telekom, Vodafone und all die Dinger sind Geistererscheinungen. Wenn man sich bloß nicht so abhängig von diesen Geistern gemacht hätte, haben machen lassen hätte &#8230;<br />
Maxi Wartelsteiner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lothar Strenge</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1616</link>
		<dc:creator>Lothar Strenge</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 08:01:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1616</guid>
		<description>Liebe Freunde,
von der Telekom kann ich ähnliches schildern. Das ist ein mafioser Haufen von Lügner und Betrügern. Da lügt das gesamte Callcenterpersonal, da lügt die nächste Gehaltsstufe ebenso. Die können sogar mit Toten reden, wie mir erklärt wurde. (Die wollten mit  meiner verstorbenen Frau geredet haben).
Es wird Zeit, die gesamte Telekom zu zerschlagen. Es sollten alle Abgeordneten aller Parlamente angeschrieben werden. Wer nichts macht, wird nicht wiedergewählt, punktum.
Schlimm ist eigentlich nur, es gibt viele solcher "Telekoms" hier bei uns in Deutschland. Viele Bereiche sind absolut marode und kaputt.
Was machen wir da?
Eine Gruß aus dem Norden der Republik
Lothar Strenge</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,<br />
von der Telekom kann ich ähnliches schildern. Das ist ein mafioser Haufen von Lügner und Betrügern. Da lügt das gesamte Callcenterpersonal, da lügt die nächste Gehaltsstufe ebenso. Die können sogar mit Toten reden, wie mir erklärt wurde. (Die wollten mit  meiner verstorbenen Frau geredet haben).<br />
Es wird Zeit, die gesamte Telekom zu zerschlagen. Es sollten alle Abgeordneten aller Parlamente angeschrieben werden. Wer nichts macht, wird nicht wiedergewählt, punktum.<br />
Schlimm ist eigentlich nur, es gibt viele solcher &#8220;Telekoms&#8221; hier bei uns in Deutschland. Viele Bereiche sind absolut marode und kaputt.<br />
Was machen wir da?<br />
Eine Gruß aus dem Norden der Republik<br />
Lothar Strenge</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A. Herrhausen</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1615</link>
		<dc:creator>A. Herrhausen</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 04:26:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1615</guid>
		<description>Hallo zusammen,
ist ja alles nett und schön. Was mich wundert, gehört das Geschäftsgebaren der Telekom noch nicht zum Allgemeinwissen? Was mich noch mehr wundert, warum muß Jutta Ditfurth diese unsägliche neue Mode eines Blogs mitmachen?
LG Alf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
ist ja alles nett und schön. Was mich wundert, gehört das Geschäftsgebaren der Telekom noch nicht zum Allgemeinwissen? Was mich noch mehr wundert, warum muß Jutta Ditfurth diese unsägliche neue Mode eines Blogs mitmachen?<br />
LG Alf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doris</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1613</link>
		<dc:creator>Doris</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 00:07:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1613</guid>
		<description>Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Telekom gar nicht gibt. Die Leitungsverbindungen werden von esoterischen Grünen per Geisteskraft hergestellt. Bei Beschwerden landen wir in irgendwelchen Sphären, die wir uns nicht vorstellen können - mit Engeln gefüllte Callcenter überfluten uns mit ihrer Güte. Und hinter DSL und Call&#38;Surf und den vielen netten Abkürzungen stecken Geheimwissenschaften, die der normale ungeistige Sterbliche sowieso nicht kapiert. Der bekommt dann die gerechte Strafe. Indem er beispielswiese einfach "abgehängt" wird. So, selber schuld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Telekom gar nicht gibt. Die Leitungsverbindungen werden von esoterischen Grünen per Geisteskraft hergestellt. Bei Beschwerden landen wir in irgendwelchen Sphären, die wir uns nicht vorstellen können - mit Engeln gefüllte Callcenter überfluten uns mit ihrer Güte. Und hinter DSL und Call&amp;Surf und den vielen netten Abkürzungen stecken Geheimwissenschaften, die der normale ungeistige Sterbliche sowieso nicht kapiert. Der bekommt dann die gerechte Strafe. Indem er beispielswiese einfach &#8220;abgehängt&#8221; wird. So, selber schuld.</p>
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	<item>
		<title>Von: Maxi Wartelsteiner</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1604</link>
		<dc:creator>Maxi Wartelsteiner</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 11:50:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1604</guid>
		<description>Liebe Jutta Ditfurth, habe nach einer DSL-Abmeldung bei der Telekom auch ein Vierteljahr Nervenkrieg hinter mir, kam mir vor wie in einer Gummizelle, weil dort der eine nicht weiß, was der andere gerade wieder verbockt.  Nun hab ich (eine in zwei Etappen in  freiwilligen Ruhestand gegangene linke Journalistin, die weder für Springer und Co arbeiten, noch sich inzwischen neuen Parteienzwängen unterwerfen wollte) ein Vodafone-Trauerspiel laufen. Es lehrte mich endgültig eines:  Nie mehr einen Anbieter wechseln. Der damit verbundene Ärger kann kaum mit den sowieso fragwürdigen Einsparungen aufgewogen werden. 
Diesen Brief schickte ich heute ab:

24. Aug. 2009


Vodafone D2 GmbH
Kundenbetreuung
40875 Ratingen


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren freundlichen Mitteilungen bezüglich meines Auftrages vom 27.6.09 für einen Vodafone-DSL-Anschluss, der mich nun endlich von den zusätzlichen Gebühren für die Telekom-Grundgebühr befreien soll,  kann ich leider nur einen unfreundlichen Brief entgegensetzen.
Am 19. 8.09 sollte unser Anschlusstermin sein. Tatsächlich wurde ich an diesem Tag aus dem Internet geschmissen und die Telekom legte mein Telefon lahm. Gut, wir haben ja für die Übergangszeit diesen USB-Stick. Ich installierte ihn, kam ins Internet – mühselig und nervenaufreibend langsam zwar. Die Easy-Box aber reagierte auch am 20. 8. noch nicht wie sie sollte, der Telefonanschluss kam nicht zustande. Die Telefonleitung bot keine Chance, den  Modem-Installationscode einzugeben. Die Dioden, die leuchten sollen, tun es bis heute nicht, und die die leuchten, tun es in der falschen Farbe. Mit Hilfe eines Nachbar-Telefons haben wir dann diversen Ihrer Kollegen über die Servicenummer (auch ein unzumutbares Geduldspiel, das einen die letzten Nerven kosen kann) inzwischen die Sachlage geschildert. Immerhin bekamen wir schon am Abend des 20. August, einem Donnerstag, die Zusage, am Sonnabend käme zwischen 8 und 12 Uhr ein Techniker vorbei. Es sei aber möglich, dass man das Problem auch aus der Ferne lösen könne, dann bräuchte der Techniker gar nicht zu kommen. Wir würden informiert werden - über Nachbars Handy.
Wir haben alle unsere Pläne fahren lassen und blieben brav zu Hause, forderten dies wegen seines Nebenanschlusses auch von unserem Sohn, der auf Montage ist, und nur am Wochenende Freizeit hätte. Nur, weder die Fernheilung glückte noch ein  Techniker ließ sich sehen. Als wir gegen Samstagmittag wiederum mit einem Übermaß an Geduld einen Ihrer Kollegen erwischten, gab der auf meine direkte Frage ziemlich direkt zu verstehen, da würden wir wohl weiter vergeblich warten. Da saßen wir nun das ganze Wochenende hilflos vor unserem schweigenden Telefon.
Inzwischen weiß ich, dass ich mit dem USB-Stick auch telefonieren kann – das muss einem nicht ganz jungem, mit der neuen Technik nicht so vertrauten Menschen ja erst mal gesagt werden. Nur, da ich ein Hörgerät trage, kann ich diese Art des Telefonierens vergessen. Das Rauschen übertönt jede Stimme und macht Verständigung schier aussichtslos. Eklatant – pardon – dämlich fand ich den Hinweis einer Kollegin, wir könnten ja über die mobile Datennummer angerufen werden, die wir extra erhalten hätten. Klar, die fällt all unseren Freunden, Bekannten, auch Fremden, die uns mit der bekannten Nummer nicht erreichen können, einfach so vom Himmel ins Telefonbuch.
Heute, Montag, nun noch mal alles von vorne. Eine wirklich sehr freundliche Kollegin versprach, sie würde sich um alles kümmern, der Zuständige würde unverzüglich zurückrufen. Wir warteten, wagten uns nicht aus dem Haus, nicht einmal in den Garten. Kein Rückruf. Aber darüber wunderten wir uns inzwischen schon nicht mehr. Schließlich aktivierte ich meinen 77jährigen  Mann nochmals bei Vodafone anzurufen. Nachdem er sehr laut wurde, wunderte sich ein Kollege, dass man uns am Donnerstag überhaupt einen so kurzfristigen Servicetermin zugesagt hätte. Da unsere Gartennachbarin - siehe oben – mit ihrem Handy für mich anrief,  hab ich also eine Zeugin für diese Zusage, denn sie übersetzte Wort für Wort an mich, was der - dies wohl auch mithörende und damit auch kontrollierende - Kollege versprach. 
Nun, heute Mittag also die zweite Zusage, ein Techniker würde kommen. Wann, das erführen wir in einem Rückruf . Der aber könne 48 Stunden dauern. Wann dann der Techniker kommt, steht sowieso in den Sternen.
Ja, verdammt noch mal, wo leben wir denn?
Haben jetzt zwei alte Leute, weitab auf dem Dorf wohnend, 48 Stunden Vodafone-Stubenarrest, in der Hoffnung, irgendwann mal wieder normal mit ihrer Mitwelt kommunizieren zu können?
Der Auftrag an Vodafone für den DSL-Anschluss war – bei konkreten Versprechen, wie unverzüglich und unkompliziert das alles ginge – freundlich, schnell und unkompliziert in Sack und Tüten. Jetzt, da die Widerspruchsfrist für diesen Vertrag abgelaufen ist, scheint so ein Kunde, bei dem etwas schief läuft mit der Technik und zusätzliche Leistungen zu erbringen sind, nur noch lästig zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Maxi Wartelsteiner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jutta Ditfurth, habe nach einer DSL-Abmeldung bei der Telekom auch ein Vierteljahr Nervenkrieg hinter mir, kam mir vor wie in einer Gummizelle, weil dort der eine nicht weiß, was der andere gerade wieder verbockt.  Nun hab ich (eine in zwei Etappen in  freiwilligen Ruhestand gegangene linke Journalistin, die weder für Springer und Co arbeiten, noch sich inzwischen neuen Parteienzwängen unterwerfen wollte) ein Vodafone-Trauerspiel laufen. Es lehrte mich endgültig eines:  Nie mehr einen Anbieter wechseln. Der damit verbundene Ärger kann kaum mit den sowieso fragwürdigen Einsparungen aufgewogen werden.<br />
Diesen Brief schickte ich heute ab:</p>
<p>24. Aug. 2009</p>
<p>Vodafone D2 GmbH<br />
Kundenbetreuung<br />
40875 Ratingen</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Ihren freundlichen Mitteilungen bezüglich meines Auftrages vom 27.6.09 für einen Vodafone-DSL-Anschluss, der mich nun endlich von den zusätzlichen Gebühren für die Telekom-Grundgebühr befreien soll,  kann ich leider nur einen unfreundlichen Brief entgegensetzen.<br />
Am 19. 8.09 sollte unser Anschlusstermin sein. Tatsächlich wurde ich an diesem Tag aus dem Internet geschmissen und die Telekom legte mein Telefon lahm. Gut, wir haben ja für die Übergangszeit diesen USB-Stick. Ich installierte ihn, kam ins Internet – mühselig und nervenaufreibend langsam zwar. Die Easy-Box aber reagierte auch am 20. 8. noch nicht wie sie sollte, der Telefonanschluss kam nicht zustande. Die Telefonleitung bot keine Chance, den  Modem-Installationscode einzugeben. Die Dioden, die leuchten sollen, tun es bis heute nicht, und die die leuchten, tun es in der falschen Farbe. Mit Hilfe eines Nachbar-Telefons haben wir dann diversen Ihrer Kollegen über die Servicenummer (auch ein unzumutbares Geduldspiel, das einen die letzten Nerven kosen kann) inzwischen die Sachlage geschildert. Immerhin bekamen wir schon am Abend des 20. August, einem Donnerstag, die Zusage, am Sonnabend käme zwischen 8 und 12 Uhr ein Techniker vorbei. Es sei aber möglich, dass man das Problem auch aus der Ferne lösen könne, dann bräuchte der Techniker gar nicht zu kommen. Wir würden informiert werden - über Nachbars Handy.<br />
Wir haben alle unsere Pläne fahren lassen und blieben brav zu Hause, forderten dies wegen seines Nebenanschlusses auch von unserem Sohn, der auf Montage ist, und nur am Wochenende Freizeit hätte. Nur, weder die Fernheilung glückte noch ein  Techniker ließ sich sehen. Als wir gegen Samstagmittag wiederum mit einem Übermaß an Geduld einen Ihrer Kollegen erwischten, gab der auf meine direkte Frage ziemlich direkt zu verstehen, da würden wir wohl weiter vergeblich warten. Da saßen wir nun das ganze Wochenende hilflos vor unserem schweigenden Telefon.<br />
Inzwischen weiß ich, dass ich mit dem USB-Stick auch telefonieren kann – das muss einem nicht ganz jungem, mit der neuen Technik nicht so vertrauten Menschen ja erst mal gesagt werden. Nur, da ich ein Hörgerät trage, kann ich diese Art des Telefonierens vergessen. Das Rauschen übertönt jede Stimme und macht Verständigung schier aussichtslos. Eklatant – pardon – dämlich fand ich den Hinweis einer Kollegin, wir könnten ja über die mobile Datennummer angerufen werden, die wir extra erhalten hätten. Klar, die fällt all unseren Freunden, Bekannten, auch Fremden, die uns mit der bekannten Nummer nicht erreichen können, einfach so vom Himmel ins Telefonbuch.<br />
Heute, Montag, nun noch mal alles von vorne. Eine wirklich sehr freundliche Kollegin versprach, sie würde sich um alles kümmern, der Zuständige würde unverzüglich zurückrufen. Wir warteten, wagten uns nicht aus dem Haus, nicht einmal in den Garten. Kein Rückruf. Aber darüber wunderten wir uns inzwischen schon nicht mehr. Schließlich aktivierte ich meinen 77jährigen  Mann nochmals bei Vodafone anzurufen. Nachdem er sehr laut wurde, wunderte sich ein Kollege, dass man uns am Donnerstag überhaupt einen so kurzfristigen Servicetermin zugesagt hätte. Da unsere Gartennachbarin - siehe oben – mit ihrem Handy für mich anrief,  hab ich also eine Zeugin für diese Zusage, denn sie übersetzte Wort für Wort an mich, was der - dies wohl auch mithörende und damit auch kontrollierende - Kollege versprach.<br />
Nun, heute Mittag also die zweite Zusage, ein Techniker würde kommen. Wann, das erführen wir in einem Rückruf . Der aber könne 48 Stunden dauern. Wann dann der Techniker kommt, steht sowieso in den Sternen.<br />
Ja, verdammt noch mal, wo leben wir denn?<br />
Haben jetzt zwei alte Leute, weitab auf dem Dorf wohnend, 48 Stunden Vodafone-Stubenarrest, in der Hoffnung, irgendwann mal wieder normal mit ihrer Mitwelt kommunizieren zu können?<br />
Der Auftrag an Vodafone für den DSL-Anschluss war – bei konkreten Versprechen, wie unverzüglich und unkompliziert das alles ginge – freundlich, schnell und unkompliziert in Sack und Tüten. Jetzt, da die Widerspruchsfrist für diesen Vertrag abgelaufen ist, scheint so ein Kunde, bei dem etwas schief läuft mit der Technik und zusätzliche Leistungen zu erbringen sind, nur noch lästig zu sein.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Dr. Maxi Wartelsteiner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tlaxcala</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1602</link>
		<dc:creator>Tlaxcala</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 08:44:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/telekom-wir-ignorieren-sie-%e2%80%93-garantiert/#comment-1602</guid>
		<description>Version française de cet article:
Telekom : On se fout de vous - garanti !
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8435&#38;lg=fr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Version française de cet article:<br />
Telekom : On se fout de vous - garanti !<br />
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