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	<title>Kommentare zu: Guttenberg oder wie kleinbürgerlich-untertänig sind die Deutschen?</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/</link>
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	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:58:31 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Eva Jelmini</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1817</link>
		<dc:creator>Eva Jelmini</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:54:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1817</guid>
		<description>Ulrich Bartels

Paradiesisch empfinde ich den Zustand, wenn ich direktdemokratisch  über auch so kleine Dinge, wie aus welcher Quelle wir unsere Energie beziehen sollen, wo wir unser Geld für Erneuerungszwecke anlegen sollen, woher wir das Wasser für Gartenpflege gewinnen könnten und ob die Kinder ein 'Gumpi-Jumpi' Brett im Garten haben dürften, entscheiden kann. 
Wenn die Weltwirtschaft sich durch unseren Konsum erholen wollte, würde sie trotz Billionen internationaler Staatshilfen bankrott gehen.  Ich bezog den Schneeballeffekt auf das Konsumverhalten von Individuen und nicht auf Direktkredite. 
Ich empfinde  die heftige Politik weltweit unfassbar, Comix-artig, Entfremdend. Wenn ich Fern schaue, oder Zeitung lese, befinde ich mich, wie die unsterbliche Figur von Lewis Carroll, Alice, hinter den Spiegeln.
 
Ich habe am Wochenende das Buch von Jutta Ditfurth gelesen. Ich bin nicht Zornig, ich bin entsetzt. Ich würde mehr für eine neue Gesellschaft tun. Ich lebe in einer neuartigen Gemeinschaft. Mich stört der stockkonservative Nachbar weniger als die Politiker, wie von und zu Guttenberg, Frau Merkel, Steinbrück, oder unsere Bundesräte, weil ich dem Nachbar sagen kann, soll er das blöde Maul halten... In der Schweiz entscheiden 40 % der Stimmberechtigten über das Geschick des Landes. Über sn lebenswichtigen Fragen (wie 68 Milliarden für die Rettung der Bank, UBS) entscheidet die Regierung dekretorisch. Das halte ich unfassbar! 

http://www.republicart.net/disc/aeas/pm01_de.pdf - p.m. ist die Quelle meiner Inspirationen für eine alternative 'Lebens Art'</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Bartels</p>
<p>Paradiesisch empfinde ich den Zustand, wenn ich direktdemokratisch  über auch so kleine Dinge, wie aus welcher Quelle wir unsere Energie beziehen sollen, wo wir unser Geld für Erneuerungszwecke anlegen sollen, woher wir das Wasser für Gartenpflege gewinnen könnten und ob die Kinder ein &#8216;Gumpi-Jumpi&#8217; Brett im Garten haben dürften, entscheiden kann.<br />
Wenn die Weltwirtschaft sich durch unseren Konsum erholen wollte, würde sie trotz Billionen internationaler Staatshilfen bankrott gehen.  Ich bezog den Schneeballeffekt auf das Konsumverhalten von Individuen und nicht auf Direktkredite.<br />
Ich empfinde  die heftige Politik weltweit unfassbar, Comix-artig, Entfremdend. Wenn ich Fern schaue, oder Zeitung lese, befinde ich mich, wie die unsterbliche Figur von Lewis Carroll, Alice, hinter den Spiegeln.</p>
<p>Ich habe am Wochenende das Buch von Jutta Ditfurth gelesen. Ich bin nicht Zornig, ich bin entsetzt. Ich würde mehr für eine neue Gesellschaft tun. Ich lebe in einer neuartigen Gemeinschaft. Mich stört der stockkonservative Nachbar weniger als die Politiker, wie von und zu Guttenberg, Frau Merkel, Steinbrück, oder unsere Bundesräte, weil ich dem Nachbar sagen kann, soll er das blöde Maul halten&#8230; In der Schweiz entscheiden 40 % der Stimmberechtigten über das Geschick des Landes. Über sn lebenswichtigen Fragen (wie 68 Milliarden für die Rettung der Bank, UBS) entscheidet die Regierung dekretorisch. Das halte ich unfassbar! </p>
<p><a href="http://www.republicart.net/disc/aeas/pm01_de.pdf" rel="nofollow">http://www.republicart.net/disc/aeas/pm01_de.pdf</a> - p.m. ist die Quelle meiner Inspirationen für eine alternative &#8216;Lebens Art&#8217;</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulrich Bartels</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1697</link>
		<dc:creator>Ulrich Bartels</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:22:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1697</guid>
		<description>Hallo Frau Jelmini,

„Ok. absolute Verweigerung ist ziemlich salopp formuliert.“

Fürwahr! Es ist nicht nur salopp, sondern der Absolutheitsanspruch ist gerade deshalb irreführend, weil es aus dem Kapitalismus, egal in welchem Schweregrad er auftritt, absolut kein Entkommen gibt, es sei denn durch die folgenden Ausnahmen:

a. enormes Gewaltpotential mit vorhergehendem meist heuchlerischem, falschen, erstunkenen und erlogenen oder gar keinem Glücksversprechen (= wenn wir dran kommen wird alles besser!). Eine klassische Bourgeoisie-Lüge: Mir hat mal einer gesagt, unsere Bourgeoisie-Gesellschaft sei auf nichts weiterem als einer einzigartigen Verkettung von Lügen aufgebaut. Der hatte nicht ganz unrecht.
b. durch Tod.

„Wenn ich kürzlich zu politisieren angefangen habe ist es, weil ich Angst um unsere Kinder habe.“

Dieser Satz hängt für meine Begriffe in der Luft, und ist deshalb erläuterungsbedürftig.

„Ich denke an die Bildung einer Parallelgesellschaft mit einem neuartigen Geldsystem mit Mikrokrediten.“

Das Seltsame an den meisten Utopien ist, dass die wenigsten von ihnen wirklich neu sind.

Ich hatte mich bis vor kurzem für so eine „alternative“ Lebensgemeinschaft interessiert. Ein generationenübergreifendes Wohnprojekt sozusagen. Auch hier wird mit sog. „Direktkrediten“ finanziert. Die Geber haben die Auswahl, zwischen null bis drei Prozent Zins dafür zu nehmen. Da diese „Direktkredite“ aber allein nicht ausreichen, um Gebäudeumbauprojekte zu finanzieren, bedarf es einer Bank, welche zu etwas „günstigeren“ oder „ökologischen“ Konditionen den Löwenanteil der Summe schultert.
Ich brauche Sie nicht über das Brecht-Zitat von dem Dietrich und der Bank hinzuweisen – ich setze das als bekannt voraus.

Auch sonst kamen mir nach jedem Mal, nachdem ich da war, grösste Zweifel. Wegen der klaffenden Widersprüche zwischen dem Internetauftritt und der tatsächlich angetroffenen Wirklichkeit.
Ich nehme nur ein Beispiel heraus, weil das auch so schön auf Ihren Text passt:

Inwiefern bitte, so frage ich, soll es denn als Steigerung der Lebensqualität empfunden werden, wenn ich mit jemandem unter einem Dach wohnen soll, der oder die entweder strohdumm, im Wortsinn asozial oder gar politisch reaktionär ist (konservativ ist was anderes!)?
Da kann ich doch gleich da wohnen bleiben, wo ich jetzt bin!

Lange Rede, kurzer Sinn, Frau Jelmini:

Ihrer Entscheidung, in so ein genossenschaftliches Projekt einzuziehen, kann ich durchaus etwas abgewinnen.
Vor dem unsäglichen Selbstbetrug, man / frau könne durch so eine Entscheidung den Kapitalismus „gewaltfrei“ überwinden, wenn man dann noch dem Prinzip „Direktkredite“ einen Schneeballeffekt andichtet, kann ich nur warnen. Der Diskussionsstand, dass so ein aus meiner Sicht vollkommen irrationales Denken das Non-Plus-Ultra sei, stammt vom Ende der 70er Jahre. Woraus ich schliessen könnte, aber nicht muss, dass Sie und andere das kritische Denken vor mehreren Jahrzehnten schlichtweg eingestellt haben, und ernsthaft denken, sie seien im Paradies angekommen. Unfassbar!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Jelmini,</p>
<p>„Ok. absolute Verweigerung ist ziemlich salopp formuliert.“</p>
<p>Fürwahr! Es ist nicht nur salopp, sondern der Absolutheitsanspruch ist gerade deshalb irreführend, weil es aus dem Kapitalismus, egal in welchem Schweregrad er auftritt, absolut kein Entkommen gibt, es sei denn durch die folgenden Ausnahmen:</p>
<p>a. enormes Gewaltpotential mit vorhergehendem meist heuchlerischem, falschen, erstunkenen und erlogenen oder gar keinem Glücksversprechen (= wenn wir dran kommen wird alles besser!). Eine klassische Bourgeoisie-Lüge: Mir hat mal einer gesagt, unsere Bourgeoisie-Gesellschaft sei auf nichts weiterem als einer einzigartigen Verkettung von Lügen aufgebaut. Der hatte nicht ganz unrecht.<br />
b. durch Tod.</p>
<p>„Wenn ich kürzlich zu politisieren angefangen habe ist es, weil ich Angst um unsere Kinder habe.“</p>
<p>Dieser Satz hängt für meine Begriffe in der Luft, und ist deshalb erläuterungsbedürftig.</p>
<p>„Ich denke an die Bildung einer Parallelgesellschaft mit einem neuartigen Geldsystem mit Mikrokrediten.“</p>
<p>Das Seltsame an den meisten Utopien ist, dass die wenigsten von ihnen wirklich neu sind.</p>
<p>Ich hatte mich bis vor kurzem für so eine „alternative“ Lebensgemeinschaft interessiert. Ein generationenübergreifendes Wohnprojekt sozusagen. Auch hier wird mit sog. „Direktkrediten“ finanziert. Die Geber haben die Auswahl, zwischen null bis drei Prozent Zins dafür zu nehmen. Da diese „Direktkredite“ aber allein nicht ausreichen, um Gebäudeumbauprojekte zu finanzieren, bedarf es einer Bank, welche zu etwas „günstigeren“ oder „ökologischen“ Konditionen den Löwenanteil der Summe schultert.<br />
Ich brauche Sie nicht über das Brecht-Zitat von dem Dietrich und der Bank hinzuweisen – ich setze das als bekannt voraus.</p>
<p>Auch sonst kamen mir nach jedem Mal, nachdem ich da war, grösste Zweifel. Wegen der klaffenden Widersprüche zwischen dem Internetauftritt und der tatsächlich angetroffenen Wirklichkeit.<br />
Ich nehme nur ein Beispiel heraus, weil das auch so schön auf Ihren Text passt:</p>
<p>Inwiefern bitte, so frage ich, soll es denn als Steigerung der Lebensqualität empfunden werden, wenn ich mit jemandem unter einem Dach wohnen soll, der oder die entweder strohdumm, im Wortsinn asozial oder gar politisch reaktionär ist (konservativ ist was anderes!)?<br />
Da kann ich doch gleich da wohnen bleiben, wo ich jetzt bin!</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn, Frau Jelmini:</p>
<p>Ihrer Entscheidung, in so ein genossenschaftliches Projekt einzuziehen, kann ich durchaus etwas abgewinnen.<br />
Vor dem unsäglichen Selbstbetrug, man / frau könne durch so eine Entscheidung den Kapitalismus „gewaltfrei“ überwinden, wenn man dann noch dem Prinzip „Direktkredite“ einen Schneeballeffekt andichtet, kann ich nur warnen. Der Diskussionsstand, dass so ein aus meiner Sicht vollkommen irrationales Denken das Non-Plus-Ultra sei, stammt vom Ende der 70er Jahre. Woraus ich schliessen könnte, aber nicht muss, dass Sie und andere das kritische Denken vor mehreren Jahrzehnten schlichtweg eingestellt haben, und ernsthaft denken, sie seien im Paradies angekommen. Unfassbar!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva Jelmini</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1690</link>
		<dc:creator>Eva Jelmini</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 13:40:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1690</guid>
		<description>@ Herrn Frank:
"Aber Ihre Verweigerungsstrategie bis zu Ende gedacht, hieße doch erst einmal Verelendung und welche subjektiven Kräfte wollten sich freiwillig an der absoluten Verweigerung beteiligen."
Ok. absolute Verweigerung ist ziemlich salopp formuliert. Ich wohne in einer Lebensgemeinschaft (&lt;a href="http://www.huckmatt.ch/ " rel="nofollow"&gt;Huckmatt&lt;/a&gt;), nicht weit von Zürich. Unsere Lebensweise hier ist ziemlich paradiesisch. Die Antwort auf die Frage, was meinen Lebensraum im Huckmatt paradiesisch macht, ist vielschichtig. Es sind Impressionen, alltägliche Eindrücke: das sanfte Lachen von Flurina, spielende Kindern, Lichter, Farben, die leise Geschäftigkeit von Erwachsenen, Vertrautheit, Nähe. Hier wohnen16 Familien mit 21 Kindern. Huckmatt ist ein Wohnprojekt, das vor 10 Jahren auf genossenschaftlicher Basis begründet wurde. Die Bewohner sind in der Regel Miteigentümer. Die Anlage ist besonders kinderfreundlich gestaltet. Herkunft, Bildung, Religion und politische Gesinnung der Bewohner könnten nicht unterschiedlicher sein: Ein stockkonservatives, pensioniertes, 1956 in die Schweiz geflüchtetes ungarisches Ehepaar, eine allein stehende Ergotherapeutin, Treuhänder, Banker, die Hebamme und der Gärtner, Lehrer und Lehrerinnen – sie alle regeln durch Vereinbarungen ihr gemeinsames Leben in der Siedlung. Die Kinder sind gescheit und freundlich. Seit ich hier wohne, habe ich noch nie aggressives Verhalten oder Schlägerei unter den Kindern erlebt. Sie verhandeln untereinander, wie sie es den Erwachsenen abgeguckt haben. Es gibt keinen Zwang zum Gemeinsam-Sein. Selten passiert etwas Aussergewöhnliches. Trotzdem ist jeder Tag hie ein Erlebnis. 
Wenn ich kürzlich zu politisieren angefangen habe ist es, weil ich Angst um unsere Kinder habe. 
@ Herrn Frank:
"Neoliberalen gerne hätten, damit sie dann superreich nur noch unter sich sind" - ja, vielleicht tönt meine Frage naiv, warum sollen sie nicht untereinander sein?  Sie sollten doch einander abzocken.
Ich denke an die Bildung einer Parallelgesellschaft mit einem neueartigen Geldsystem mit Mikrokrediten. 
Einmal könnte der Schneeball Effekt eine positive Bewegung auslösen. Je mehr Menschen von  diesem System Abschied nehmen, desto dünner wird dir Basis diejenigen Massen die sich von dem real existierenden System  ausgebeutet werden. E-Mail: kunnofi@hotmail.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herrn Frank:<br />
&#8220;Aber Ihre Verweigerungsstrategie bis zu Ende gedacht, hieße doch erst einmal Verelendung und welche subjektiven Kräfte wollten sich freiwillig an der absoluten Verweigerung beteiligen.&#8221;<br />
Ok. absolute Verweigerung ist ziemlich salopp formuliert. Ich wohne in einer Lebensgemeinschaft (<a href="http://www.huckmatt.ch/ " rel="nofollow">Huckmatt</a>), nicht weit von Zürich. Unsere Lebensweise hier ist ziemlich paradiesisch. Die Antwort auf die Frage, was meinen Lebensraum im Huckmatt paradiesisch macht, ist vielschichtig. Es sind Impressionen, alltägliche Eindrücke: das sanfte Lachen von Flurina, spielende Kindern, Lichter, Farben, die leise Geschäftigkeit von Erwachsenen, Vertrautheit, Nähe. Hier wohnen16 Familien mit 21 Kindern. Huckmatt ist ein Wohnprojekt, das vor 10 Jahren auf genossenschaftlicher Basis begründet wurde. Die Bewohner sind in der Regel Miteigentümer. Die Anlage ist besonders kinderfreundlich gestaltet. Herkunft, Bildung, Religion und politische Gesinnung der Bewohner könnten nicht unterschiedlicher sein: Ein stockkonservatives, pensioniertes, 1956 in die Schweiz geflüchtetes ungarisches Ehepaar, eine allein stehende Ergotherapeutin, Treuhänder, Banker, die Hebamme und der Gärtner, Lehrer und Lehrerinnen – sie alle regeln durch Vereinbarungen ihr gemeinsames Leben in der Siedlung. Die Kinder sind gescheit und freundlich. Seit ich hier wohne, habe ich noch nie aggressives Verhalten oder Schlägerei unter den Kindern erlebt. Sie verhandeln untereinander, wie sie es den Erwachsenen abgeguckt haben. Es gibt keinen Zwang zum Gemeinsam-Sein. Selten passiert etwas Aussergewöhnliches. Trotzdem ist jeder Tag hie ein Erlebnis.<br />
Wenn ich kürzlich zu politisieren angefangen habe ist es, weil ich Angst um unsere Kinder habe.<br />
@ Herrn Frank:<br />
&#8220;Neoliberalen gerne hätten, damit sie dann superreich nur noch unter sich sind&#8221; - ja, vielleicht tönt meine Frage naiv, warum sollen sie nicht untereinander sein?  Sie sollten doch einander abzocken.<br />
Ich denke an die Bildung einer Parallelgesellschaft mit einem neueartigen Geldsystem mit Mikrokrediten.<br />
Einmal könnte der Schneeball Effekt eine positive Bewegung auslösen. Je mehr Menschen von  diesem System Abschied nehmen, desto dünner wird dir Basis diejenigen Massen die sich von dem real existierenden System  ausgebeutet werden. E-Mail: <a href="mailto:kunnofi@hotmail.com">kunnofi@hotmail.com</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Bartels</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1681</link>
		<dc:creator>Ulrich Bartels</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:11:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1681</guid>
		<description>@ Herrn Frank:

„Wenn Die Linke, die Grünen, Attac und wie andere Strömungen auch heißen mögen mehr Schaden als Nutzen anrichten, beileibe nicht, denke ich, alle Mitglieder dieser Vereinigungen, dann muss es eine Alternative geben.
Und genau um diese Alternative geht es mir.“

Wie wäre es mit dem Aufbau von anarchischen Strukturen (Sie verstehen: Anarchie: Freiheit bzw. Abwesenheit von Herrschaft)?

Oder anders gefragt:

Hat auch nur irgendein „junger Linker“ nach Besuch der von Ihnen ins Feld geführten Attac-Veranstaltung beschlossen, sich mit anderen zusammenzutun, um eine Kooperative (Firmen-, Handwerkskooperative, Genossenschaft, Tauschring etc.) zu gründen?
Oder ist – was ich annehme – nur geschwafelt worden??

Ums auf den Punkt zu bringen: Jetzt schon damit anzufangen, Gegenstrukturen aufzubauen, damit etwas da ist, wenn der Kapitalismus dahingerafft wird, erachte ich beispielsweise als sinnvollen Weg. Nur können Sie das nicht mit jedem x-beliebigen Menschen machen. Das klappt nicht.


@ Frau Jelmini:

„Ich denke die Lösung dieser Paradoxie ist absolute Verweigerung, Verweigerung zu politisieren, Verweigerung zum Sparen, Verweigerung zum Geldpumpen, Verweigerung zum Konsumieren. Das würde reichen die Konjunkturfalle zu überwinden. Kein flüssiges Geld, kein Kapitalismus.“

Hoffentlich liest das kein strammer rechter Neoliberaler, denn der lacht sich tot!
Geldvermehrung bei immer weniger Binnenmarkt, immer weniger Konsum, ist ja genau das, was die ultrarechten Neoliberalen gerne hätten, damit sie dann superreich nur noch unter sich sind, und alles „Soziale“ hinter sich lassen können.....
Schon mal da drüber nachgedacht???
Oder wollen Sie die „sozialistische“ Mängelverwaltung wieder einführen? Auch überholt.

Also wo ist Ihre praktische Option?

Bis denne........</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herrn Frank:</p>
<p>„Wenn Die Linke, die Grünen, Attac und wie andere Strömungen auch heißen mögen mehr Schaden als Nutzen anrichten, beileibe nicht, denke ich, alle Mitglieder dieser Vereinigungen, dann muss es eine Alternative geben.<br />
Und genau um diese Alternative geht es mir.“</p>
<p>Wie wäre es mit dem Aufbau von anarchischen Strukturen (Sie verstehen: Anarchie: Freiheit bzw. Abwesenheit von Herrschaft)?</p>
<p>Oder anders gefragt:</p>
<p>Hat auch nur irgendein „junger Linker“ nach Besuch der von Ihnen ins Feld geführten Attac-Veranstaltung beschlossen, sich mit anderen zusammenzutun, um eine Kooperative (Firmen-, Handwerkskooperative, Genossenschaft, Tauschring etc.) zu gründen?<br />
Oder ist – was ich annehme – nur geschwafelt worden??</p>
<p>Ums auf den Punkt zu bringen: Jetzt schon damit anzufangen, Gegenstrukturen aufzubauen, damit etwas da ist, wenn der Kapitalismus dahingerafft wird, erachte ich beispielsweise als sinnvollen Weg. Nur können Sie das nicht mit jedem x-beliebigen Menschen machen. Das klappt nicht.</p>
<p>@ Frau Jelmini:</p>
<p>„Ich denke die Lösung dieser Paradoxie ist absolute Verweigerung, Verweigerung zu politisieren, Verweigerung zum Sparen, Verweigerung zum Geldpumpen, Verweigerung zum Konsumieren. Das würde reichen die Konjunkturfalle zu überwinden. Kein flüssiges Geld, kein Kapitalismus.“</p>
<p>Hoffentlich liest das kein strammer rechter Neoliberaler, denn der lacht sich tot!<br />
Geldvermehrung bei immer weniger Binnenmarkt, immer weniger Konsum, ist ja genau das, was die ultrarechten Neoliberalen gerne hätten, damit sie dann superreich nur noch unter sich sind, und alles „Soziale“ hinter sich lassen können&#8230;..<br />
Schon mal da drüber nachgedacht???<br />
Oder wollen Sie die „sozialistische“ Mängelverwaltung wieder einführen? Auch überholt.</p>
<p>Also wo ist Ihre praktische Option?</p>
<p>Bis denne&#8230;&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Frank</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1680</link>
		<dc:creator>Wolfgang Frank</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:21:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1680</guid>
		<description>Liebe Frau Jelmini,
das sind Töne, die mir liegen, und Sie helfen mir aus meinem Dilemma, aus meinen Lücken, die zu füllen ich bereit bin. Danke dafür!
Aber Ihre Verweigerungsstrategie bis zu Ende gedacht, hieße doch erst einmal Verelendung und welche subjektiven Kräfte wollten sich freiwillig an der absoluten Verweigerung beteiligen.
Gleich heute werde ich das Buch von Agnes Heller bestellen. Ich spüre geradezu, dass an dieser Logik irgendetwas nicht stimmt.
Von Ihrer "leisen Stimme" würde ich gerne viel mehr hören wollen.
Wie komme ich an Ihre E-Mail-Adresse?
Mit freundlichen Grüßen
W.F.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Jelmini,<br />
das sind Töne, die mir liegen, und Sie helfen mir aus meinem Dilemma, aus meinen Lücken, die zu füllen ich bereit bin. Danke dafür!<br />
Aber Ihre Verweigerungsstrategie bis zu Ende gedacht, hieße doch erst einmal Verelendung und welche subjektiven Kräfte wollten sich freiwillig an der absoluten Verweigerung beteiligen.<br />
Gleich heute werde ich das Buch von Agnes Heller bestellen. Ich spüre geradezu, dass an dieser Logik irgendetwas nicht stimmt.<br />
Von Ihrer &#8220;leisen Stimme&#8221; würde ich gerne viel mehr hören wollen.<br />
Wie komme ich an Ihre E-Mail-Adresse?<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
W.F.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva Jelmini</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1678</link>
		<dc:creator>Eva Jelmini</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:39:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1678</guid>
		<description>Eine leise Stimme aus der Schweiz, es ist schön euch zu lesen :-)

Ich sage nicht, dass man die Werke von Marx und Engels, wie das Bibel, den Talmud oder das Koran lesen soll. Aber das kritische Bewusstsein, welche vom dialektischen Materialismus geprägt ist, widerspiegelt die Weltlage als eine kontinuierliche Entwicklung der Zivilisation bis zu der heutigen Zeit. 
Der gesellschaftliche Strukturwandel der Menschheit nach dem II. Weltkrieg ist nicht so minutiös erschlossen worden, wie zu den gegebenen Zeiten von Marx und Engels. Die Kategorien Links, oder Rechts, Proletariat und Bourgeoisie verlieren an Relevanz. Während des Wandels des Kapitalismus vom Sparkapitalismus zu Pumpkapitalismus und, wie heute das Kind benannt wird, zu Kasinokapitalismus, entstanden neue gesellschaftlich organisierten Gruppen. 1987 findet die Endlösung des real existierenden sozialistischen Gesellschaftssystem statt. Die Politiker von Rechts bis Links behaupten, dass der Kapitalismus muss nach jeder Krise restauriert werden, weil es zu dem gegebenen System keine Alternative gibt. Ein Absurdum! Nach dem II. Weltkrieg entwickelte sich eine Ruhige, durch Konsens zwischen den Sozialpartnern, Arbeitgeber und Arbeitnehmer,   ausgehandelte Wohlstandsgesellschaft. Es entstand ein wohlhabender Arbeitnehmerstand. 
Der Beamtenstand könnte mit sicherem Arbeitsplatz rechnen, Arbeitnehmer wurden mit GAV eingestellt, 13. Monatslohn, Teuerungsausgleich war selbstverständlich (zumindest in der Schweiz). Es blieb dem neuen Mittelstand genug Geld für Altersvorsorge, für sparen, für Eigentumserwerb übrig. Sogar könnte ein Teil des Einkommens auf der Bank Gewinn versprechend angelegt werden. Im Schoss der Spar- und Pumpkapitalismus entwickelte sich ein neues Wirtschaftssystem, ein 2 Fach entfremdeter gesellschaftliche Überbau, die sogenannte Finanzindustrie. 
Im Hinblick an die neuzeitlichen Veränderungen der gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse, sollte man erneut über die Bücher Gehen. Marx wird heute meistens als Ökonom zitiert. Seine Kapitalismusanalyse ist salonfähig geworden. Doch Marx und Engels sind Philosophen, Gründer der modernen Soziologie und Individualpsychologie. Sie sind, wie Einstein der modernen Physik, revolutionäre Theoretiker im Gebiet der Gesellschaftswissenschaften. Das Relativitätsprinzip gilt auch auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Reproduktion. Das Individuum steht im Mittelpunkt der marxistischen Theorie. Die Rückschlüsse des gesellschaftlichen Überbaus auf das Individuum werden von den heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftlern völlig ausgeblendet. Individuen sind für die etablierten Gesellschaftstheoretiker nur als Konsumenten wahrgenommen. Das Individuum ist nur auf seine partikuläre Eigenschaft, auf sein Kaufkraft, reduziert. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81gnes_Heller" rel="nofollow"&gt;Agnes Heller&lt;/a&gt; schreibt in seinem Buch, Theorie der Bedürfnisse bei Marx:
„Die Bedürfnisstruktur der kapitalistischen Gesellschaft gehört zur kapitalistischen Gesellschaft – allein und ausschliesslich. Wenn aber ein Bedürfnissystem zu einem gegebenen Gebilde gehört, wie können dann die subjektiven Kräfte zustande kommen, die diese Gesellschaft stürzen?“ - CATH 22 oder eine unlösbare pragmatische Paradoxie? 
[Text zum Thema, Theorie der Bedürfnisse bei Marx, VSA-Verlag, Hamburg 1980 - &lt;a href="http://www.swisscode.org/dokus/AuszuegeAgnesHeller.pdf" rel="nofollow"&gt;Auszüge aus dem Buch von Agnes Heller&lt;/a&gt;] 
Ich denke die Lösung dieser Paradoxie ist absolute Verweigerung, Verweigerung zu politisieren,   Verweigerung zum Sparen, Verweigerung zum Geldpumpen, Verweigerung zum Konsumieren. Das würde reichen die Konjunkturfalle zu überwinden. Kein flüssiges Geld, kein Kapitalismus. 
Eva Jelmini, Uster, Schweiz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine leise Stimme aus der Schweiz, es ist schön euch zu lesen :-)</p>
<p>Ich sage nicht, dass man die Werke von Marx und Engels, wie das Bibel, den Talmud oder das Koran lesen soll. Aber das kritische Bewusstsein, welche vom dialektischen Materialismus geprägt ist, widerspiegelt die Weltlage als eine kontinuierliche Entwicklung der Zivilisation bis zu der heutigen Zeit.<br />
Der gesellschaftliche Strukturwandel der Menschheit nach dem II. Weltkrieg ist nicht so minutiös erschlossen worden, wie zu den gegebenen Zeiten von Marx und Engels. Die Kategorien Links, oder Rechts, Proletariat und Bourgeoisie verlieren an Relevanz. Während des Wandels des Kapitalismus vom Sparkapitalismus zu Pumpkapitalismus und, wie heute das Kind benannt wird, zu Kasinokapitalismus, entstanden neue gesellschaftlich organisierten Gruppen. 1987 findet die Endlösung des real existierenden sozialistischen Gesellschaftssystem statt. Die Politiker von Rechts bis Links behaupten, dass der Kapitalismus muss nach jeder Krise restauriert werden, weil es zu dem gegebenen System keine Alternative gibt. Ein Absurdum! Nach dem II. Weltkrieg entwickelte sich eine Ruhige, durch Konsens zwischen den Sozialpartnern, Arbeitgeber und Arbeitnehmer,   ausgehandelte Wohlstandsgesellschaft. Es entstand ein wohlhabender Arbeitnehmerstand.<br />
Der Beamtenstand könnte mit sicherem Arbeitsplatz rechnen, Arbeitnehmer wurden mit GAV eingestellt, 13. Monatslohn, Teuerungsausgleich war selbstverständlich (zumindest in der Schweiz). Es blieb dem neuen Mittelstand genug Geld für Altersvorsorge, für sparen, für Eigentumserwerb übrig. Sogar könnte ein Teil des Einkommens auf der Bank Gewinn versprechend angelegt werden. Im Schoss der Spar- und Pumpkapitalismus entwickelte sich ein neues Wirtschaftssystem, ein 2 Fach entfremdeter gesellschaftliche Überbau, die sogenannte Finanzindustrie.<br />
Im Hinblick an die neuzeitlichen Veränderungen der gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse, sollte man erneut über die Bücher Gehen. Marx wird heute meistens als Ökonom zitiert. Seine Kapitalismusanalyse ist salonfähig geworden. Doch Marx und Engels sind Philosophen, Gründer der modernen Soziologie und Individualpsychologie. Sie sind, wie Einstein der modernen Physik, revolutionäre Theoretiker im Gebiet der Gesellschaftswissenschaften. Das Relativitätsprinzip gilt auch auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Reproduktion. Das Individuum steht im Mittelpunkt der marxistischen Theorie. Die Rückschlüsse des gesellschaftlichen Überbaus auf das Individuum werden von den heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftlern völlig ausgeblendet. Individuen sind für die etablierten Gesellschaftstheoretiker nur als Konsumenten wahrgenommen. Das Individuum ist nur auf seine partikuläre Eigenschaft, auf sein Kaufkraft, reduziert. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81gnes_Heller" rel="nofollow">Agnes Heller</a> schreibt in seinem Buch, Theorie der Bedürfnisse bei Marx:<br />
„Die Bedürfnisstruktur der kapitalistischen Gesellschaft gehört zur kapitalistischen Gesellschaft – allein und ausschliesslich. Wenn aber ein Bedürfnissystem zu einem gegebenen Gebilde gehört, wie können dann die subjektiven Kräfte zustande kommen, die diese Gesellschaft stürzen?“ - CATH 22 oder eine unlösbare pragmatische Paradoxie?<br />
[Text zum Thema, Theorie der Bedürfnisse bei Marx, VSA-Verlag, Hamburg 1980 - <a href="http://www.swisscode.org/dokus/AuszuegeAgnesHeller.pdf" rel="nofollow">Auszüge aus dem Buch von Agnes Heller</a>]<br />
Ich denke die Lösung dieser Paradoxie ist absolute Verweigerung, Verweigerung zu politisieren,   Verweigerung zum Sparen, Verweigerung zum Geldpumpen, Verweigerung zum Konsumieren. Das würde reichen die Konjunkturfalle zu überwinden. Kein flüssiges Geld, kein Kapitalismus.<br />
Eva Jelmini, Uster, Schweiz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Frank</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1677</link>
		<dc:creator>Wolfgang Frank</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:11:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1677</guid>
		<description>Herr Bartels, ich will mich nun nicht über Gebühr mit Ihren Erwiderungen aufhalten.
Es war ja gerade meine Wahrnehmung, dass die Attac-Akteure hinter den Erwartungen der Menge zurückgeblieben sind, dass sich die jungen Linken eben nicht den legitimen Protest haben abschneiden lassen. Wenn Sie das nicht so verstanden haben, dann hat es bestimmt an meiner ungeschickten Formulierung gelegen.
Ich habe geschrieben, lernen zu wollen.
Ich teile voll und ganz Ihre Meinung, dass etliche anfangs fortschrittliche Strömungen / Parteien ihre Ideale verraten haben, korrumpiert von der Macht oder unterwandert, wie die verantwortlichen Köpfe der Grünen beispielsweise, Jutta Ditfurth ausgenommen. Wenn Die  Linke, die Grünen, Attac und wie andere Strömungen auch heißen mögen mehr Schaden als Nutzen anrichten, beileibe nicht, denke ich, alle Mitglieder dieser Vereinigungen, dann muss es eine Alternative geben.
Und genau um diese Alternative geht es mir. 
Da bin ich ratlos, und ich bitte um Ihre Hilfe.
Um meine Haltung mache ich mir keine Sorgen!
Mit freundlichen Grüßen
W.F.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Bartels, ich will mich nun nicht über Gebühr mit Ihren Erwiderungen aufhalten.<br />
Es war ja gerade meine Wahrnehmung, dass die Attac-Akteure hinter den Erwartungen der Menge zurückgeblieben sind, dass sich die jungen Linken eben nicht den legitimen Protest haben abschneiden lassen. Wenn Sie das nicht so verstanden haben, dann hat es bestimmt an meiner ungeschickten Formulierung gelegen.<br />
Ich habe geschrieben, lernen zu wollen.<br />
Ich teile voll und ganz Ihre Meinung, dass etliche anfangs fortschrittliche Strömungen / Parteien ihre Ideale verraten haben, korrumpiert von der Macht oder unterwandert, wie die verantwortlichen Köpfe der Grünen beispielsweise, Jutta Ditfurth ausgenommen. Wenn Die  Linke, die Grünen, Attac und wie andere Strömungen auch heißen mögen mehr Schaden als Nutzen anrichten, beileibe nicht, denke ich, alle Mitglieder dieser Vereinigungen, dann muss es eine Alternative geben.<br />
Und genau um diese Alternative geht es mir.<br />
Da bin ich ratlos, und ich bitte um Ihre Hilfe.<br />
Um meine Haltung mache ich mir keine Sorgen!<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
W.F.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Frank Polakowski</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1669</link>
		<dc:creator>Frank Polakowski</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 15:53:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1669</guid>
		<description>Ganz kurz zu Kommentar 18:
Herr Bartels, leider verwechseln Sie Mimosenhaftigkeit mit Sensibilität. Dieser Ausbruch von Emotionen, ziehlt in eine persönliche Richtung, und das schafft im antifaschistischen Kampf kein Vertrauen, sondern ist gefährlich. Nicht für die Faschisten und Kapitalisten, sondern für diejenigen mit denen Sie zusammenarbeiten. Falls das der Fall sein sollte. 

Frank Polakowski, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz kurz zu Kommentar 18:<br />
Herr Bartels, leider verwechseln Sie Mimosenhaftigkeit mit Sensibilität. Dieser Ausbruch von Emotionen, ziehlt in eine persönliche Richtung, und das schafft im antifaschistischen Kampf kein Vertrauen, sondern ist gefährlich. Nicht für die Faschisten und Kapitalisten, sondern für diejenigen mit denen Sie zusammenarbeiten. Falls das der Fall sein sollte. </p>
<p>Frank Polakowski, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Bartels</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1668</link>
		<dc:creator>Ulrich Bartels</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:27:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1668</guid>
		<description>Oh Herr Frank,

schlimm, was ich da von Ihnen zu lesen bekomme, aber ich möchte versuchen, konstruktiv darauf zu antworten...

Attac-Kapitalismuskongress: Schon das Wort ist furchtbar!
Von ATTAC halte ich genauso viel wie von der Linkspartei. Warum?

BEIDE sind Erfindungen des Establishments, die einzig und allein den Zweck haben, dem legitimen Protest die Spitze abzuschneiden, den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Sieht die Politprofiseite (Beispiel: Lafontaine, Geissler, Bsirske…. und wie sie alle sonst noch heissen) darin eine willkommene Institution zur Steigerung der Publicitywerte, so sieht die Rezeptorenseite darin nichts weiter als eine Art Übungsinstitution, die „repräsentative Demokratie“ (also das „Aus-Der-Hand-Geben-Von-Macht“) einzuüben bzw., salopp gesagt, sich im Schwätzen und Nichtstun zu üben.
So kann das nichts werden.....

„Irgendwer sollte die Linken irgendwann zusammenführen können!“

Wäre ich jetzt zynisch, dann würde ich antworten: „Warum regen Sie sich denn so auf, es gibt doch Oskar Lafontaine! Der ist a. ein wahrhaftiger Linker (wohnhaft in einem echten „Palast der sozialen Gerechtigkeit“), und b. führt der doch alles zusammen, was zusammengehört.
Also warum in aller Welt selbst bemühen – „Oskar wählen“ reicht doch vollständig aus!

Spass beiseite: Sie ahnen worauf ich hinauswill?
a. Das Hinausdenken vielleicht, aber das Hinausagieren über die Grenzen der „Stellvertreterdemokratie“ hinaus ist bei Minderheiten peripher vorhanden, jedoch weitestgehend nicht ausgeprägt.
b. Das Wort „Irgendwer“ suggeriert irgendeinen „Führer“ oder „Wortführer“. Ich bin aber der Meinung, dass es ohne so einen gehen muss.
c. Selbst wenn es möglich wäre, etwas Schlagkräftiges auf die Beine zu stellen, was a. Führerfrei und b. von Leuten durchsetzt wäre, die ihre Sache selbst in die Hand nehmen, anstatt immer nur zu delegieren, wäre es schwierig, die wichtigste Kontinuitätslinie zu durchbrechen: die Tatsache nämlich, dass keine noch wie immer benamste Bewegung länger „jungfräulich“ bleibt, sondern Ruck-Zuck vom VS oder von anderen Rechten unterwandert wird.
Schauen Sie sich die Grünen an, schauen Sie sich die PDS / Linkspartei an, schauen Sie sich die RAF an, schauen Sie sich die 68er an: Es läuft immer nach dem gleichen Drehbuch......

„Wir kommen auch nicht um die Marx´sche Erkenntnis herum, dass eine Idee erst dann zur revolutionären Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift, so gut Einzelaktionen auch sein mögen.“

Ja bitte wie denn ergreift eine Idee die Massen? Und welche Idee bitte?
„Jedem sein Privatauto, mit oder ohne Abwrackprämie?“ „Freie Fahrt für freie Bürger, bis die Erde mit CO2-Problemen so zurückschlägt, dass es uns als Spezies am Ende nicht mehr geben wird?“
Das ist so eine „Massenidee.“ Und die Grundidee, nämlich die Einführung der assembly line (Fliessband) bei Ford war tatsächlich revolutionär für damalige Verhältnisse....

Ich erwarte mit Spannung Ihre Antwort, um welche Idee es sich dabei handeln soll, und wie eine Idee die „Massen“ ergreifen soll. Sie wissen das bestimmt, davon bin ich felsenfest überzeugt....

P. S. 1: „Denn da ist immer wer, der bestimmt und regiert“ stammt aus dem Lied von Konstantin Wecker: „Es ist schon in Ordnung, dass jemand regiert.“
Daniela Dahn kenne ich vom „Bündnis gegen Bankenmacht“ aus Ffm. Ob dieses Bündnis noch existiert, weiss ich nicht. Pierre Bourdieu sagte damals wegen Herzproblemen ab, und ist mittlerweile verstorben, wie auch Andre Gorz. 2000 war es trotz aller richtigen Aussagen von Dahn , Czichon etc. nichts weiter als eine Showveranstaltung (das ist das, was Doktor Diether Dehm-Desoi eben am Besten kann – Shows veranstalten, Publicity aufbessern) mit Konstantin Wecker als Stargast.

P. S. 2: Sie sagten, Sie seien Ostdeutscher. Ich mag einen Kabarettisten aus Ostdeutschland, der eher unauffällig ist, und sich seine Brötchen sowohl als Kabarettist wie auch als Schauspieler verdient: Uwe Steimle.
Der sagte: „Es gibt in diesem Lande immer mehr Menschen, die zu allem zwar eine Meinung, aber zu rein gar nichts auch nur irgendeine Haltung haben.“
Das trifft's.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Herr Frank,</p>
<p>schlimm, was ich da von Ihnen zu lesen bekomme, aber ich möchte versuchen, konstruktiv darauf zu antworten&#8230;</p>
<p>Attac-Kapitalismuskongress: Schon das Wort ist furchtbar!<br />
Von ATTAC halte ich genauso viel wie von der Linkspartei. Warum?</p>
<p>BEIDE sind Erfindungen des Establishments, die einzig und allein den Zweck haben, dem legitimen Protest die Spitze abzuschneiden, den Wind aus den Segeln zu nehmen.<br />
Sieht die Politprofiseite (Beispiel: Lafontaine, Geissler, Bsirske…. und wie sie alle sonst noch heissen) darin eine willkommene Institution zur Steigerung der Publicitywerte, so sieht die Rezeptorenseite darin nichts weiter als eine Art Übungsinstitution, die „repräsentative Demokratie“ (also das „Aus-Der-Hand-Geben-Von-Macht“) einzuüben bzw., salopp gesagt, sich im Schwätzen und Nichtstun zu üben.<br />
So kann das nichts werden&#8230;..</p>
<p>„Irgendwer sollte die Linken irgendwann zusammenführen können!“</p>
<p>Wäre ich jetzt zynisch, dann würde ich antworten: „Warum regen Sie sich denn so auf, es gibt doch Oskar Lafontaine! Der ist a. ein wahrhaftiger Linker (wohnhaft in einem echten „Palast der sozialen Gerechtigkeit“), und b. führt der doch alles zusammen, was zusammengehört.<br />
Also warum in aller Welt selbst bemühen – „Oskar wählen“ reicht doch vollständig aus!</p>
<p>Spass beiseite: Sie ahnen worauf ich hinauswill?<br />
a. Das Hinausdenken vielleicht, aber das Hinausagieren über die Grenzen der „Stellvertreterdemokratie“ hinaus ist bei Minderheiten peripher vorhanden, jedoch weitestgehend nicht ausgeprägt.<br />
b. Das Wort „Irgendwer“ suggeriert irgendeinen „Führer“ oder „Wortführer“. Ich bin aber der Meinung, dass es ohne so einen gehen muss.<br />
c. Selbst wenn es möglich wäre, etwas Schlagkräftiges auf die Beine zu stellen, was a. Führerfrei und b. von Leuten durchsetzt wäre, die ihre Sache selbst in die Hand nehmen, anstatt immer nur zu delegieren, wäre es schwierig, die wichtigste Kontinuitätslinie zu durchbrechen: die Tatsache nämlich, dass keine noch wie immer benamste Bewegung länger „jungfräulich“ bleibt, sondern Ruck-Zuck vom VS oder von anderen Rechten unterwandert wird.<br />
Schauen Sie sich die Grünen an, schauen Sie sich die PDS / Linkspartei an, schauen Sie sich die RAF an, schauen Sie sich die 68er an: Es läuft immer nach dem gleichen Drehbuch&#8230;&#8230;</p>
<p>„Wir kommen auch nicht um die Marx´sche Erkenntnis herum, dass eine Idee erst dann zur revolutionären Gewalt wird, wenn sie die Massen ergreift, so gut Einzelaktionen auch sein mögen.“</p>
<p>Ja bitte wie denn ergreift eine Idee die Massen? Und welche Idee bitte?<br />
„Jedem sein Privatauto, mit oder ohne Abwrackprämie?“ „Freie Fahrt für freie Bürger, bis die Erde mit CO2-Problemen so zurückschlägt, dass es uns als Spezies am Ende nicht mehr geben wird?“<br />
Das ist so eine „Massenidee.“ Und die Grundidee, nämlich die Einführung der assembly line (Fliessband) bei Ford war tatsächlich revolutionär für damalige Verhältnisse&#8230;.</p>
<p>Ich erwarte mit Spannung Ihre Antwort, um welche Idee es sich dabei handeln soll, und wie eine Idee die „Massen“ ergreifen soll. Sie wissen das bestimmt, davon bin ich felsenfest überzeugt&#8230;.</p>
<p>P. S. 1: „Denn da ist immer wer, der bestimmt und regiert“ stammt aus dem Lied von Konstantin Wecker: „Es ist schon in Ordnung, dass jemand regiert.“<br />
Daniela Dahn kenne ich vom „Bündnis gegen Bankenmacht“ aus Ffm. Ob dieses Bündnis noch existiert, weiss ich nicht. Pierre Bourdieu sagte damals wegen Herzproblemen ab, und ist mittlerweile verstorben, wie auch Andre Gorz. 2000 war es trotz aller richtigen Aussagen von Dahn , Czichon etc. nichts weiter als eine Showveranstaltung (das ist das, was Doktor Diether Dehm-Desoi eben am Besten kann – Shows veranstalten, Publicity aufbessern) mit Konstantin Wecker als Stargast.</p>
<p>P. S. 2: Sie sagten, Sie seien Ostdeutscher. Ich mag einen Kabarettisten aus Ostdeutschland, der eher unauffällig ist, und sich seine Brötchen sowohl als Kabarettist wie auch als Schauspieler verdient: Uwe Steimle.<br />
Der sagte: „Es gibt in diesem Lande immer mehr Menschen, die zu allem zwar eine Meinung, aber zu rein gar nichts auch nur irgendeine Haltung haben.“<br />
Das trifft&#8217;s.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Wolfgang Frank</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1661</link>
		<dc:creator>Wolfgang Frank</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 06:47:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/guttenberg-oder-wie-kleinburgerlich-untertanig-sind-die-deutschen/#comment-1661</guid>
		<description>Nachtrag:
Es ist meiner Unerfahrenheit, in einem Blog zu schreiben geschuldet, die Hauptsache  zu erwähnen, der Grund dafür, mich erstmalig mit einem Kommentar zu beteiligen.
Der Beitrag Guttenberg von Jutta Ditfurth hat mich begeistert. Sie hat auf den Punkt gebracht, wie es mit dem deutschen Untertan beschaffen ist.
Immer noch behaglich überdurchschnittlich eingerichtet im kapitalistischem System, nicht daran denkend, dass sein hoher Konsumstandard ( nicht der Lebensstandard) auch auf Kosten von Fleiß, Schweiß und Blut anderer Völker gespeist wird, sich nicht für Politik interessierend das Leben genießen.
Es steht zu befürchten, dass die Menschheit ohne verheerende Katastrophe nicht zur Vernunft kommt.
Angesichts der noch katastrophaleren Aussichten, die der Weltbevölkerung drohen, muss und wird es eine an geballter Kraft gewinnende linke Bewegung geben.
In etwa 50 Jahren wird die Weltbevölkerung auf 9 Milliarden Menschen angewachsen sein. Sie alle wollen nicht in Hunger und Elend leben.
Deshalb sollten wir alle gegen die kapitalistischen Produktionsverhältnisse gerichteten Aktivitäten unterstützen. Darum trete ich so vehement für die Zusammenführung aller wahrhaft linken Kräfte ein. Scheinheiligkeit ist dagegen mit aller Schärfe zu bekämpfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag:<br />
Es ist meiner Unerfahrenheit, in einem Blog zu schreiben geschuldet, die Hauptsache  zu erwähnen, der Grund dafür, mich erstmalig mit einem Kommentar zu beteiligen.<br />
Der Beitrag Guttenberg von Jutta Ditfurth hat mich begeistert. Sie hat auf den Punkt gebracht, wie es mit dem deutschen Untertan beschaffen ist.<br />
Immer noch behaglich überdurchschnittlich eingerichtet im kapitalistischem System, nicht daran denkend, dass sein hoher Konsumstandard ( nicht der Lebensstandard) auch auf Kosten von Fleiß, Schweiß und Blut anderer Völker gespeist wird, sich nicht für Politik interessierend das Leben genießen.<br />
Es steht zu befürchten, dass die Menschheit ohne verheerende Katastrophe nicht zur Vernunft kommt.<br />
Angesichts der noch katastrophaleren Aussichten, die der Weltbevölkerung drohen, muss und wird es eine an geballter Kraft gewinnende linke Bewegung geben.<br />
In etwa 50 Jahren wird die Weltbevölkerung auf 9 Milliarden Menschen angewachsen sein. Sie alle wollen nicht in Hunger und Elend leben.<br />
Deshalb sollten wir alle gegen die kapitalistischen Produktionsverhältnisse gerichteten Aktivitäten unterstützen. Darum trete ich so vehement für die Zusammenführung aller wahrhaft linken Kräfte ein. Scheinheiligkeit ist dagegen mit aller Schärfe zu bekämpfen.</p>
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