Die Telekom hat mich geblitzdingst…..geofflined
Am Tag, als ich mich bei der Telekom beschwerte, verlor ich einen Haufen eMails, den eMail-Zugang und schließlich meine komplette Internet-Verbindung. Die Telekom hat mich geofflined. Mein Journalistlnnenbüro ist seit dem 20. August abgeschnitten von der virtuellen Welt.
Wie kam’s? Lesen Sie die Vorgeschichte in Blog Nr. 4 Telekom: Wir ignorieren Sie - garantiert. Am 14. August sollte eine Verbindung auf DSL “aufgeschaltet” werden. Nichts geschah. Vielfältige Beschwerden nutzten nichts, eine Mitarbeiterin sagte: Schreiben Sie an René Obermann (den Telekom-Vorstandsvorsitzenden), wenn was wirkt, dann das. Meine Beschwerde an Herrn Obermann vom 20. August (13:34 Uhr) wird um 15:45 Uhr von Herrn G. beantwortet: „Wir danken ihnen auch für die Zeit, die Sie sich genommen haben, an unseren Vorstand zu schreiben. Bitte seien Sie versichert, dass wir Ihre Beschwerde sehr ernst nehmen und uns so schnell wie möglich darum kümmern.“ Ich bekam sogar ein Aktenzeichen, toll. Am 20. August um 17:33 Uhr ruft Frau P. an. „Ich habe einen Auftrag vom Vorstand der Telekom Ihr Problem zu lösen.“ Mein Problem? Frau P. hat keine Durchwahlnummer und gibt mir die Nummer der allgemeinen Telekom-Zentrale. Telekommunikation ist, wenn die Kommunikation verroht. Kürzlich las ich, dass die Telekom auf beschwerderesistente Mitarbeiter Wert legt. Frau P. sagt: „Ich verstehe Ihren Brief so, dass Sie zufrieden sind, wenn Sie Call + Surf Comfort Plus (CSCP) bekommen?“ Mein dreiseitiger Brief` an Herrn Obermann legte aber strukturelle Probleme der Telekom offen (siehe Blog 4). Dazu kein Wort.
Als ich das Paket CSCP statt des eigentlich ja nie gewollten sondern unter falschen Versprechungen vom Telekom Shop Frankfurt/Main Zeil aufgeschwatzten Paketes Entertain akzeptiere, ist sie erleichtert und stellt den Auftrag um. Entertain scheint bei unserer Hausnummer nicht zu funktionieren, was der Telekom Shop beim Blick in den Computer hätte erkennen können. Der Shop verkauft das Programm inzwischen weiter, ohne in den Computer zu schauen. Kunden sind Versuchsratten. Telekom: Wo hat unser Leitungsnetz Fehler? Finden Sie es für uns heraus!
In der folgenden Nacht auf den 21. August verschwinden unsere eMails aus einem Jahr. Eine Katastrophe, privat wie beruflich. Kurz vor Sonnenaufgang tauchen sie fast alle wieder auf aber alle doppelt, tausende. Es hat eine ganz eigene Ästhetik die Mails als Zwillinge einlaufen zu sehen. Plötzlich aber verschwinden die eMails aus den letzten vier Wochen, Etwas später sind sie wieder zurück, haben aber die von gestern verloren. Frau P. hat noch nichts herausgefunden, bemüht sich aber. Es gibt Störungen im eMail-Programm, sage ich. „Das hat mit dem Reinigen Ihrer Daten zu tun“, sagt Frau P, fröhlich. »Die kommen schon wieder. Das kann passieren, wenn wir dran arbeiten.“ Hätte sie mir das bloß gestern gesagt.
21. August, 19 Uhr: Die eMails bleiben verschwunden. Dann ist auch die Internetverbindung weg. Abends ruft ein Freund aus Schweden an: Seine Mails an uns kommen mit dem Vermerk „unknown recipient“ zurück. Solche eMail-Adressen lösche ich normalerweise. Früher hieß es vom Band; »Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar”, man wusste: aha, Freund X. hat seine Telefonrechnung nicht bezahlt, wird schon wieder. Die Telekom könnte heute melden: “Empfänger vorübergehend nicht erreichbar”. Aber ‚unknown recipient’? Werde ich die eMails irgendwann vorfinden, die jetzt auf die unsichtbare Wand prallen?
Sonntag, 23. August: Habe den großen Versand für eine Kampagne storniert. Vertragsentwürfe für neue Veranstaltungen, Absprachen für Vorträge diese Woche, Freunde auf Reisen - nichts kommt durch. Ein Freund findet heraus, dass unsere Faxnummer abgeschaltet ist, aber das man über unsere Telefonnummer faxen kann. Möglicherweise können wir mit unserem Brausekopf telefonieren. Wir wissen es nur noch nicht.
Montag, 24. August, Telekomzentrale. Ich möchte Frau P. sprechen. Musik… That will be the day .. Frau Namenlos verbindet mich. Andere Musik. Frau P. ist im Gespräch, sagt Frau X., was steht denn hier über sie im Computer. Das würde ich auch gern wissen. Sie liest: „. . .ich werde alle Möglichkeiten..“ murmelt, wird leiser. Dann sagt sie: „Wir haben gehört, dass es bei Telekom hier im Bestand eine große Störung gibt einen richtig großen Ausfall“. Ich bin angemessen beeindruckt.
Später erreiche ich Frau P. Sie hat etwas ganz besonders erreicht: Ein Techniker der Telekom wird heute zwischen 17 und 19 Uhr vorbeikommen, um zu prüfen ob es hier eine Störung gibt. Wollen sie alles auf uns schieben? Nein, sagt Frau P., „das würden wir uns nie anmaßen“ Ich soll das Angebot annehmen oder ablehnen. Ich sage einen anderen Termin ab und warte.
Um 18:OO Uhr ist der Techniker, Herr V. am Telefon. Ich verstehe das nicht, sagt er, im System liegt überhaupt kein Auftrag für sie vor! Wo soll die Störung sein, die Leitung, auf die das DSL soll, ist doch die Telefonleitung auf der wir gerade telefonieren? Endlich einer, der mich versteht. Er will prüfen, ob in der Vermittlungsstelle an der Fürstenbergerstraße die DSL-Ports überhaupt aktiviert sind und ruft in einer halben Stunde wieder an. Er rückt sogar seine Handynummer raus.
18:33 Uhr, Herr V. sagt, technisch sei alles in Ordnung, aber der Innendienst der Telekom habe überhaupt noch keine Daten eingegeben, so dass er weiß, was er wohin schalten soll. Was? Es gibt keinen Auftrag! Ich soll Frau P. sagen: In der “Fehlermeldedatenbank” sei überhaupt nichts gebucht, d.h. die Daten fehlen, damit DSL “reingeschliffen” werden kann. Könnte unser Splitter kaputt sein? Nein, sagt er, und erklärt, dass er soweit noch gar nicht ist. Ich soll mir das so vorstellen: wenn ich eine Kaltwasserleitung habe (Telefonleitung) und ich jetzt auch heißes Wasser haben will (DSL), aber er das warme Wasser noch gar nicht einleiten kann, weil ihm die Daten fehlen, kann er auch noch nicht wissen, ob bei mir die Mischbatterie (Splitter) kaputt ist. Das verstehe ich. Er gibt den Vorgang ins System. Ich darf Frau P. seine Handynummer geben, damit er es ihr erklären kann. Ich bringe wirklich gern Menschen bei der Telekom zusammen, irgendwer muss die Kommunikation dort ja reparieren.
Di. 25. Aug., 10:07 Uhr, Musik: today that gonna be be days. Frau P. ist erstaunt und weiß auch nicht, wie das passieren kann. Sie sagt: Von Technik verstehe ich vermutlich so viel wie Sie. Sie will Herrn V. anrufen. Mit Technik hat das nicht viel zu tun, sage ich, da hat eine Abteilung den Auftrag nicht eingegeben, den Sie denen am Freitag gegeben haben. Es gibt offensichtlich Abteilungen, die nicht ausführen was sie ihnen sagen, sage ich. Das wäre nicht gut, sagt sie, das muss ich nachprüfen; aber bis zum 2./3. September kriegen wir das hin. Ich falle fast vom Stuhl. Weitere neun Tage? Wissen Sie was es für mein Journalistenbüro bedeutet, schon den fünften Tag offline zu sein? Das ist als ob einem einer die Werkzeuge aus der Hand nimmt und aus dem Fenster schmeißt. Ok, Papier und Stifte besitze ich noch. Frau P. hat eine Idee vielleicht gelingt es mir, Ihren alten, analogen Zustand wieder herzustellen. Ich soll wieder anrufen.
Kann mir bitte jemand dabei helfen auszurechnen, wie viele Milliarden Stunden Menschen dafür verschwenden, nur um auszugleichen, - um die administrativen Grundanforderungen unseres Alltags zu bewältigen -, was Konzerne und Staat outsourcen? Als Belohnung fürs Bravsein werden wir von Konzernen, öffentlicher Verwaltung, ja sogar von Krankenhäusern zu „Konsumenten“ und „Kunden“ verkleinert und abgezockt. (Dazu mehr in Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft).



Liebe Jutta,
ich kann zu dieser Fortsetzung der Telekom-Horrorgeschichte nicht viel sagen ausser dem, was ich schon im Vorgängerblog hierzu erwähnt habe.
Sowas macht sprachlos, und ich rate dazu, der Telekom den Rücken zuzudrehen, und zwar so schnell wie möglich.
Zum Thema Mailverluste:
Was Dir diesbezüglich widerfahren ist, lässt sich recht einfach vermeiden:
Ein Email-Programm muss bei jedem Start automatisch den Server abfragen, ob es dort neue Emails gibt. Gibt es neue Emails, müssen die automatisch herbeigeschaufelt werden in Deine jeweilige Arbeitsstation. Dort werden sie dann lokal auf Deiner Festplatte abgelegt, während sie gleichzeitig auf dem Server (der Telekom) gelöscht werden.
Da ich, wie schon erwähnt, mit Linux arbeite, heisst bei mir das Email-Programm unter KDE 4 Kmail, welches die beschriebenen Dienste automatisch erledigt.
Ähnliche Lösungen unter Windoof sind mir nicht bekannt, weil dieser Mist schon seit Jahren für mich kein Thema mehr ist.
“Kann mir bitte jemand dabei helfen auszurechnen, wie viele Milliarden Stunden Menschen dafür verschwenden, nur um auszugleichen,…..”
Die Frage ist natürlich mehr als berechtigt, vollkommen klar.
Aber einen Tod muss man / frau sterben, so ist das nun mal…..
Wenn Du wirklich ein(e) bewusste(r) Verbraucher(in) sein willst, hast Du genau zwei Möglichkeiten:
Die Linux-Gemeinde wirbt für sich mit dem Slogan:
“Microsoft gives (sells) you Windows, Linux gives you the full house.”
Der erste Weg bedeutet: Du delegierst so gut wie alles, was Du nur im Entferntesten delegieren kannst - und wirst dadurch zum Opfer von Strukturen, die eigentlich nicht hinnehmbar sind.
Der zweite Weg bedeutet: Du hast eine ganze Menge mehr Dinge und Entscheidungen in der Hand, was Du umgekehrt mit deutlich erhöhtem Zeitaufwand bezahlen musst.
Ich bevorzuge Weg 2. Kennst Du eine bessere Lösung?
Wenn ich ein Arbeitsamt betrete und mir dann diesen Neusprech a la “Kunde” gefallen lassen muss, finde ich es auch mehr als unerträglich, weil ich mich gerade dort überhaupt nicht so fühle.
Dieser Zustand ist aber leider auch ein hausgemachter:
Auch und gerade die komplette traditionelle bürgerliche weigert sich seit Jahren mit Hand und Fuß, die Option eines gesetzlichen existenzsichernden Grundeinkommens ohne Residenzpflicht und andere Vorbedingungen auch nur zu diskutieren.
Diese Abkoppelung vom traditionellen Begriff der “Arbeitsgesellschaft”, wie sie schon seit 1997 von keinem Geringeren als Andre Gorz gefordert wurde (Internetlink bitte im anderen Thread nachgucken - jetzt wiederhole ich mich, sorrry), wird von der traditionellen Linken bekämpft, totgeschwiegen, untergebuttert, stiefmütterlich behandelt.
Stattdessen beschäftigt man lieber ein Heer von Angestellten, welche den ganzen Tag nichts weiteres leisten als die Betroffenen durch Schwärzung von Papier (die armen Bäume!) zu verwalten, in vielen Fällen zu schikanieren, sie durchs Dorf zu jagen auf der Suche nach Stellen, die es nicht gibt etc.
Man weigert sich, existierende Realitäten anzuerkennen, und lässt sich das auch noch durch die Wählerstimme bestätigen….
Eigentlich unfassbar, aber BRD-Realität!
Ein gerütteltes Maß von Menschlichkeit bekommt man, wenn überhaupt, nur noch in Kliniken zu spüren, in denen ein konfessionelles Ordinariat noch ein klein bisschen zu sagen hat.
In den privatisierten Uni-Klinken ist davon nichts mehr zu spüren - dort ist man als Patient noch weniger wert als eine Nummer….
Ich kann Dir beim Ausrechnen nicht helfen, und ich kenne auch keine Patentlösung dafür, wie ein derart abstrakt formuliertes Problem zu lösen ist.
Vielleicht wäre es leichter, nach Lösungen zu suchen, wenn man die Problematik anschaulicher formulieren würde, nicht so sehr abstrakt und allgemein……
In diesem Sinne
Oo oooh. Jetzt heißt es tapfer bleiben und der Telekom neben Zeit, Geld und Nervenkostüm nicht noch kostbare Lebensjahre hinterher werfen. Den Puls möglichst nicht in den vierstelligen Bereich schnellen lassen und zwischendurch tief atmen. Ruhig mit der Dusche telefonieren und per Toaster faxen, das könnte beruhigende Wirkung entfalten. Vielleicht lässt sich der Router zur Übertragung akustischer Signale auf die Schreibtischplatte schlagen? Im Ernst, ich drücke die Daumen, dass schnellstmöglich wieder Kontakt zur Außenwelt hergestellt wird!
Mich hat es auch überrascht, dass Sie Ihre Emails nicht lokal speichern sondern auf dem Server belassen, besonders weil dort leicht der Speicherplatz knapp wird.
Unter Windows kann ich den kostenlosen Email-Client “Thunderbird” (www.mozilla.org) empfehlen, der das Pendant zum beliebten Browser “Firefox” ist.
Ich persönlich gehe noch einen Schritt weiter und benutze eine sog. portable Version von Thunderbird, die man nicht installieren muss und einfach auf einem USB-Stick mit sich herumtragen und auf jedem (Windows-)Rechner starten kann. Natürlich sind dann Backups noch wichtiger und eine Verschlüsselung des gesamten USB-Sticks versteht sich von selbst (dazu gibt es das ebenfalls kostenlose Werkzeug Truecrypt, für alle interessierten und technikaffinen Leser). Schließlich soll beim Verlust nicht jeder Finder meine Korrespondenz lesen können….
Mein Kommentar, zu den Außerirdischen von der Telekom:
Wenn es doch nur technische Probleme wären. Die freie Meinungsbildung und freie Meinungsäußerung, sind elementar für die Bewertung einer Gesellschaft.
In dieser Richtung, enthält das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, (zur Zeit noch) eindeutige Formulierungen. Nicht nur, um das Briefgeheimnis zu wahren, wurde die Post so strukturiert, wie wir es von früher her kennen. Der Schutz der Kommunikation ist jetzt nicht mehr gewährleistet.
Für ein JournalistInnenbüro, sind funktions- und leistungsfähige Kommunikationskanäle von besonderer Wichtigkeit. Wer hier den Stecker rausgezogen hat, hat die deutsche Geschichte nicht verstanden, oder er knüpft an die Methoden derjenigen an, die eigendlich Vergangenheit sein sollten. Und gerade deswegen, ist der geschilderte Vorgang, auch von internationaler Bedeutung. Diese Realitäten bestätigen, die Aussagen und Bewertungen von Jutta Ditfurth.
Wir müssen für die Telekom ein anderes Betätigungsfeld suchen. Alternativen anbieten. Auf anderen Planeten? Muss doch nicht die Erde sein. Umbenennung von Telekom in Telegeh? Noch eine Chance auf der Erde?
Frank Polakowski, Berlin
Schlage angesichts des Desasters und seiner Hintergründe dringend vor, von außerordentlichem Kündigungsrecht gebraucht zu machen (schlimmer kann’s ja nicht mehr werden) und zu einem anderen Anbieter zu wechseln, der 1. sein Unternehmen im Griff hat, 2. nicht rumzickt, 3. den Kunden nicht aus den Augen verliert, 4. keine geheimen Daten über seine Kunden und Mitarbeiter sammelt, 5. weiß, wir man heute umstandlos anständig für DSL- und/oder UMTS-Anschlüsse sorgt und 6. sich angesichts eines Desasters mit einem Jahr kostenlosem DSL-Anschluss entschuldigt.
Liebe JuDit, ob wohl Wolfi der Schäuble auf der Leitung stand? Warum hat er nur so große Ohren? Sind die vielleicht so groß wie ein Schwarzes Loch, alles verschluckend? Abgesehen von diesen staatsschutzphilosophischen Hintergründen ist die Telekom, wissenschaftlich definiert, einfach Scheiße, aber nach meiner und vieler Kollegen Erfahrungen sind alle anderen konkurrierenden Anbieter genau so Scheiße. Entweder kein Service oder kein kompetenter Ansprechpartner oder beides. Hilft vielleicht nur noch Uri Geller mit Telepathie (mit welcher er derzeit dem Vernehmen nach rege mit Michael Jackson kommuniziert). Wir anderen, die wir weder Tele(kom)-noch Uri-Psychopathen werden wollen, sind gut beraten, solange die email-Verbindung noch funktioniert, alles Wichtige vielleicht in einen speziellen lokalen Ordner abzuspeichern, und sei es, jede email in den Texteditor zu kopieren und dann eben abzuspeichern. Das mache ich seit 5 Jahren und man erspart sich damit wenigstens derlei Daten-und Materialverlust. Wenn allerdings die Telekom erstmal in Volkseigentum überführt sein wird, dann wird natürlich alles gleich viel besser.-
Soweit für heute, bis morgen in Köln, nicht ärgern, Rotfront, Dein Detlev
Sorry, musste beim Lesen teilweise lachen, aber nur, weil Sie das Ganze so köstlich beschreiben!!
Dass das im Jahre 2009 bei einem Unternehmen wie der Telekom passiert gibt einem schon zu denken. Habe nun ein ungutes Gefühl, weil ich kürzlich zu einem günstigeren Anbieter gewechselt bin und es nun in Kürze umgestellt wird. Es ist allerdings zum Glück nicht die Telekom.
Ich teile Ihnen dann gerne mit, wie alles gelaufen ist.
Bis dahin halte ich Ihnen ganz fest die Daumen, dass Sie ganz schnell genau den Anschluss haben, den Sie wollten!!
Viele Grüße, Birgit
Vorgestern hat mein Mann mit der Telekom wegen irgendeines Handy-Tarifs geredet, der uns in der Kombination mit meinem Call&Surf-Schubiduwawa im Festnetz billiger kommen würde. Mein Mann sagte, das höre sich gut an, man solle ihm Unterlagen schicken. Das hatte ich mitbekommen und wunderte mich deshalb am nächsten Tag erst mal nicht, dass ein Kurier von der Telekomauslieferzentrale ein schuhkartongroßes Paket abgeben wollte. Mein Misstrauen wuchs aber, als er meinen Ausweis sehen wollte und dann auch noch die Ausweis-Nummer auf einen Lieferzettel schrieb. Ich sagte: »Halt, Moment mal, was machen Sie da? Sind wir jetzt endgültig im Überwachungsstaat? Sie glauben doch nicht, dass ich Ihnen meine Ausweisnummer gebe? Wenn die Post mir was schickt, hab ich noch nie Daten angeben müssen.« Ich hab meinen Mann dazu geholt. Er schaute das Päckchen an und sagte: »Ich habe nur Infos angefordert, kein Handy.« Wir haben dem Kurier das Paket wieder mitgegeben, ich habe auf dem Lieferzettel meine Ausweisdaten unkenntlich gemacht; den Lieferzettel selber wollte mir der Kurier nicht geben. Diese verdammten Türdrücker von der Telekom, die bekommen ja vermutlich eine Provision von der Telekom. In dem Paket war offensichtlich ein Handy mit einem Zweijahresvertrag. Hätte ich das Paket aufgemacht (was ich fast getan hätte), wäre ich schon halb verratzt gewesen.
Zu den Blogs von Jutta Ditfurth
Jetzt habe ich in den Blogs von Jutta Ditfurth, die deutsche Rechtschreibung, Interpuncktion und Grammmatick genug gequält. Dies wahr nicht unbedinckt mein vorrangiges Ziehl. Auf eine/n LektorInn, sollte auch in den Tageszeitungen nicht verzichtet werden. Das kann ungeahnte Folgen haben.
Ich bedanke mich beim Verlag Droemer Knaur, dass er diese Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung gegeben hat, und ich hoffe, dass dies auch in der Zukunft so stattfindet.
Der Telekom ist zu danken, weil sie in der digitalen Angelegenheit von Jutta Ditfurth aktiv geworden ist. Die Kundenbetreuung ist mittlerweile intensiviert worden, und die technischen Ursachen sind auch mittlerweile bekannt.
Frank Polakowski, Berlin
Ja ja, die Telekom. Bei mir hat diese Fa ohne mein Wissen und ohne mein Wollen persönliche, vertrauliche Daten ins Internet gestellt und Informationaten an Dritte weiterverkauft. Jeder Kontakt dort, führte in der Regel zu noch mehr Schwierigkeiten als zuvor, da dieses Unternehmen offensichtlich nicht über ein Beschwerdemanagement verfügt. Die Hotline, an die man sich meistenfalls wenden muß (mit langen Wartezeiten bis ein Kontakt zustande kommt) ist überall in Deutschland verstreut, vielfach aber in den neuen Bundesländern. Dort gibt es dann oftmals auch noch Verständigungsprobleme, da kein Hochdeutsch gesprochen wird und das Alphabet auch so eine schwierige Sache ist. Da wird der Name nicht richtig verstanden, geschweige denn das Anliegen. Schreiben an den Vorstand und den Kundensupport bleiben unbeantwortet. Wenn man einen Anwalt einschaltet, hat man vielleicht Glück, dass dieser auf seine Schreiben bei klarer Beweislage und Androhung eines Rechtstreites irgendwann einmal eine Antwort bekommt. Alles dauert lange, ist mit vielen Kosten und jede Menge Ärger verbunden. Die Lösung meines Problemes hat 6 Monate gedauert. Die Telekom hat auch keine Probleme damit, vom Konto abzubuchen ohne einen gültigen Vertrag und ohne eine detaillierte Rechnung auszustellen. Mir kommt das ganze dort sehr willkürlich und dilletantisch vor.Und das in Deutschland. Wir sind ja kein Entwicklungsland… Andere Anbieter sind günstiger, kompetenter und hilfsbereiter und können deutsch. Da wird ein Problem verstanden und umgehend gelöst.