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	<title>Kommentare zu: Der Dalai Lama war nicht in Wacken</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:53:00 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: E. Duschl</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-5002</link>
		<dc:creator>E. Duschl</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 23:00:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-5002</guid>
		<description>Mit Verlaub, dies ist ein infamer Diskurs.

Seit 900 Jahren leben die Tibeter mit ihrer Art des Buddhatums (es ist kein
-ismus). Obwohl sie in der lebensfeindlichsten Region der Erde leben, haben 
sie ihr Land nicht zerstört, sondern es über tausend Jahre in einem besseren
Zustand ihren Nachkommen hinterlassen. Eine Leistung, die noch keine 
andere Kultur geschafft hat.

Das Problem der Überbevölkerung haben sie gelöst, in dem der älteste Sohn ins
Kloster ging und sich seine Brüder eine Frau teilten, was in unserer Kultur zu
Mord und Totschlag führen würde. Systemische Hungersnöte gab es nicht.
Anstatt zu roden, heizten sie im bitterkalten Winter mit dem Dung der Yaks, den sie im kurzen heissen Sommer mühsam gesammelt und getrocknet hatten.
So konnten die Chinesen 1950 einen unbeschädigten Urwald in dem Maße
abholzen, dass die mächtigen Ströme Tibets das Flößen nicht bewältigten, so
dass ein Großteil verkam.
Dies und die Zerstörung tausender Klöster nahmen die Tibeter gleichmütig
hin, während sie noch heute unter der Abwesenheit des Dalai Lamas leiden.

Ganz anders die Europäer. Anstatt ihre sozialen Probleme zu lösen, belasteten
sie damit ihre Nachkommen oder verlagerten sie nach Übersee. Sie beschädigten nicht nur ihren Heimatkontinent, sondern den gesamten Globus.
Hinderliche Völker, Kulturen Sprachen und Religionen wurden mit der 
Arroganz der Auserlesenen einfach platt gemacht. Selbst die drohende Klimakatastrophe bringt sie nicht zu der Einsicht, die die Tibeter schon vor
tausend Jahren hatten.

Und in Anbetracht der kriminellen Energie dieser ihrer Kultur erdreisten 
sich hier einige,  dem von den Tibetern verehrten geistigen Führer, der das
Wesen ihrer beispielhaften Lebensweise repräsentiert, vorzuwerfen, er vernachlässige die Menschenrechte. 

Man möchte ihnen zurufen, macht erst einmal eure Hausaufgaben und
hört auf, diesen Planeten zu zerstören, ansonsten sich selbst eure 
Menschenrechte demnächst erledigt haben!
Nach Auschwitz und Hiroshima  haben wir wahrlich nicht das Recht, 
andere Kulturen zu kritisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Verlaub, dies ist ein infamer Diskurs.</p>
<p>Seit 900 Jahren leben die Tibeter mit ihrer Art des Buddhatums (es ist kein<br />
-ismus). Obwohl sie in der lebensfeindlichsten Region der Erde leben, haben<br />
sie ihr Land nicht zerstört, sondern es über tausend Jahre in einem besseren<br />
Zustand ihren Nachkommen hinterlassen. Eine Leistung, die noch keine<br />
andere Kultur geschafft hat.</p>
<p>Das Problem der Überbevölkerung haben sie gelöst, in dem der älteste Sohn ins<br />
Kloster ging und sich seine Brüder eine Frau teilten, was in unserer Kultur zu<br />
Mord und Totschlag führen würde. Systemische Hungersnöte gab es nicht.<br />
Anstatt zu roden, heizten sie im bitterkalten Winter mit dem Dung der Yaks, den sie im kurzen heissen Sommer mühsam gesammelt und getrocknet hatten.<br />
So konnten die Chinesen 1950 einen unbeschädigten Urwald in dem Maße<br />
abholzen, dass die mächtigen Ströme Tibets das Flößen nicht bewältigten, so<br />
dass ein Großteil verkam.<br />
Dies und die Zerstörung tausender Klöster nahmen die Tibeter gleichmütig<br />
hin, während sie noch heute unter der Abwesenheit des Dalai Lamas leiden.</p>
<p>Ganz anders die Europäer. Anstatt ihre sozialen Probleme zu lösen, belasteten<br />
sie damit ihre Nachkommen oder verlagerten sie nach Übersee. Sie beschädigten nicht nur ihren Heimatkontinent, sondern den gesamten Globus.<br />
Hinderliche Völker, Kulturen Sprachen und Religionen wurden mit der<br />
Arroganz der Auserlesenen einfach platt gemacht. Selbst die drohende Klimakatastrophe bringt sie nicht zu der Einsicht, die die Tibeter schon vor<br />
tausend Jahren hatten.</p>
<p>Und in Anbetracht der kriminellen Energie dieser ihrer Kultur erdreisten<br />
sich hier einige,  dem von den Tibetern verehrten geistigen Führer, der das<br />
Wesen ihrer beispielhaften Lebensweise repräsentiert, vorzuwerfen, er vernachlässige die Menschenrechte. </p>
<p>Man möchte ihnen zurufen, macht erst einmal eure Hausaufgaben und<br />
hört auf, diesen Planeten zu zerstören, ansonsten sich selbst eure<br />
Menschenrechte demnächst erledigt haben!<br />
Nach Auschwitz und Hiroshima  haben wir wahrlich nicht das Recht,<br />
andere Kulturen zu kritisieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernhard Thiesing</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1694</link>
		<dc:creator>Bernhard Thiesing</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 22:23:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1694</guid>
		<description>Liebe Jutta Ditfurth, hallo allerseits,

aktuell lesenswert ist Folgendes:

Thomas Immanuel Steinberg

Der Dalai Lama
Kontroversen um eine Persönlichkeit
Mit Material und Karten

&lt;a href="http://steinbergrecherche.com/08china.htm#Kontroversen" rel="nofollow"&gt;Steinbergrecherche&lt;/a&gt;


Beste Grüße

Bernhard Thiesing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jutta Ditfurth, hallo allerseits,</p>
<p>aktuell lesenswert ist Folgendes:</p>
<p>Thomas Immanuel Steinberg</p>
<p>Der Dalai Lama<br />
Kontroversen um eine Persönlichkeit<br />
Mit Material und Karten</p>
<p><a href="http://steinbergrecherche.com/08china.htm#Kontroversen" rel="nofollow">Steinbergrecherche</a></p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Bernhard Thiesing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1683</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 20:12:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1683</guid>
		<description>Ich möchte noch eines erwähnen: 1962 kam eine Autobiograhpie "Seiner Heiligkeit" heraus. In dieser findet sich keine Kritik an der mit CIA-Hilfe und brutal in China operierenden Untergrundarmee der Tibeter, folglich auch keine Ablehnung selbiger. Und das vom "Mann des Friedens". 1990 erschien eine Neuauflage, in der alle Passagen zu diesem Thema ersatzlos gestrichen waren. Und was bekam der 14. Dalai Lama 1989 in Oslo? Ratet schön selbst, welchen Nobelpreis Alfred Nobel in Oslo verleihen ließ - Norwegen und Schweden waren damals noch in einer Union vereint. Das einzig Einende war allerdings der König - beide Länder hatten ihre eigenen Regierungen. Und die Schweden wollten sich Norwegen einverleiben. Die Norweger stemmten sich aber dagegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte noch eines erwähnen: 1962 kam eine Autobiograhpie &#8220;Seiner Heiligkeit&#8221; heraus. In dieser findet sich keine Kritik an der mit CIA-Hilfe und brutal in China operierenden Untergrundarmee der Tibeter, folglich auch keine Ablehnung selbiger. Und das vom &#8220;Mann des Friedens&#8221;. 1990 erschien eine Neuauflage, in der alle Passagen zu diesem Thema ersatzlos gestrichen waren. Und was bekam der 14. Dalai Lama 1989 in Oslo? Ratet schön selbst, welchen Nobelpreis Alfred Nobel in Oslo verleihen ließ - Norwegen und Schweden waren damals noch in einer Union vereint. Das einzig Einende war allerdings der König - beide Länder hatten ihre eigenen Regierungen. Und die Schweden wollten sich Norwegen einverleiben. Die Norweger stemmten sich aber dagegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1682</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 19:29:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1682</guid>
		<description>Ein Freund aus dem Verein, HartzIV-Empfänger war beim Dalai-Lama-Besuch Helfer. Im Vorfeld warb er auch bei mir per Mail um die Gewinnung von Helfern. Das lehnte ich ab. Jetzt hatte ich im Neuen Deutschland einiges über den 14. D. L. gelesen, was der Grund war. Am 01.09.2009 erhielt ich von ihm eine Mail, aus der ich zitiere: "Sinngemäß lautete seine (die des D. L.) Aussage: "Die Menschen, die von anderen Mitmenschen Mäßigung verlangen, sollten persönlich mit gutem Beispiel vorangehen"." Ich schickte ihm auf dem gleichen Weg zwei Interviews des ND mit Colin Goldner ("Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs") zu und einen kleinen Überblick zum Konflikt in Tibet, außerdem fand ich eine Homepage, wo Goldners Buch (von 1997, Neuauflage um 2008) betrachtet wird. Dort erfuhr ich das gleiche, was Jutta hier berichtet. Mein Kumpel ist von seinem (des D. L.) Friedenskampf überzeugt. Goldner meint ja, dass der D. L. eine Masse Unsinn redet. Er meint aber auch dass es vielen am nötigen Hintergrundwissen fehlt. Mein Kumpel ist taz-Leser, befürwortet die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich und gibt sich recht informiert,nicht gerade ungebildet. Ich freue mich schon auf seine Reaktion auf meine Mails. Am Abend hatte ich ihm nämlich eine weitere geschickt, und dadrinnen habe ich nochmal nachgetreten. Er warf mir ja vor, dass ich keinen Respekt vor einer "bedeutenden Persönlichkeit" hätte. In der zweiten Mail antwortete ich sinngemäß: Wenn ich keinen Respekt hätte, dann würde ich den 14. D. L. einen Windbeutel nenen, aber ich habe Respekt und nenne ihn nur Persönlichkeit. Ich hoffe, dass sich mein Freund jetzt mal mit der D.-L.-Kritik beschäftigt. Ich zähle ihn zu jenen Bewunderern, die nach dem Studium entsprechender Literatur fähig sind, den D. L. durch eine andere Brille zu sehen. Goldner kritisiert dies ja auch, dass viele Anhänger kein ausreichendes Wissen über "Seine Heiligkeit" besitzen. Das was sie besitzen ist zusammengebastelt und aus den Medien, die selten eine Kritik an Tenzin Gyatso üben, sondern ihn als Mann des Friedens herausstellen. Bei den Verehrern ist sowieso Hopfen und Malz verloren, die sind argumentations-resitent. Interessant sind übrigens auch einschlägige Wikipedia-Seiten (dort habe ich diesen Link gefunden) und deren Diskussionsbereiche.
Hier noch der Link zur Rezension: &lt;a href="http://www.cityinfonetz.de/homepages/hammerschmitt/low_goldner.html" rel="nofollow"&gt;cityinfonetz&lt;/a&gt;
Danke Jutta, für die Hinweise zum Umgang der LINKEn mit diesem Thema. Als Mitglied - aus der PDS kommend - werde ich mal nachfragen, welche tibetische Kultur die da erhalten wollen. Ich werde nichts versprechen, aber mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich an dieser Stelle über die Reaktionen berichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Freund aus dem Verein, HartzIV-Empfänger war beim Dalai-Lama-Besuch Helfer. Im Vorfeld warb er auch bei mir per Mail um die Gewinnung von Helfern. Das lehnte ich ab. Jetzt hatte ich im Neuen Deutschland einiges über den 14. D. L. gelesen, was der Grund war. Am 01.09.2009 erhielt ich von ihm eine Mail, aus der ich zitiere: &#8220;Sinngemäß lautete seine (die des D. L.) Aussage: &#8220;Die Menschen, die von anderen Mitmenschen Mäßigung verlangen, sollten persönlich mit gutem Beispiel vorangehen&#8221;.&#8221; Ich schickte ihm auf dem gleichen Weg zwei Interviews des ND mit Colin Goldner (&#8221;Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs&#8221;) zu und einen kleinen Überblick zum Konflikt in Tibet, außerdem fand ich eine Homepage, wo Goldners Buch (von 1997, Neuauflage um 2008) betrachtet wird. Dort erfuhr ich das gleiche, was Jutta hier berichtet. Mein Kumpel ist von seinem (des D. L.) Friedenskampf überzeugt. Goldner meint ja, dass der D. L. eine Masse Unsinn redet. Er meint aber auch dass es vielen am nötigen Hintergrundwissen fehlt. Mein Kumpel ist taz-Leser, befürwortet die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich und gibt sich recht informiert,nicht gerade ungebildet. Ich freue mich schon auf seine Reaktion auf meine Mails. Am Abend hatte ich ihm nämlich eine weitere geschickt, und dadrinnen habe ich nochmal nachgetreten. Er warf mir ja vor, dass ich keinen Respekt vor einer &#8220;bedeutenden Persönlichkeit&#8221; hätte. In der zweiten Mail antwortete ich sinngemäß: Wenn ich keinen Respekt hätte, dann würde ich den 14. D. L. einen Windbeutel nenen, aber ich habe Respekt und nenne ihn nur Persönlichkeit. Ich hoffe, dass sich mein Freund jetzt mal mit der D.-L.-Kritik beschäftigt. Ich zähle ihn zu jenen Bewunderern, die nach dem Studium entsprechender Literatur fähig sind, den D. L. durch eine andere Brille zu sehen. Goldner kritisiert dies ja auch, dass viele Anhänger kein ausreichendes Wissen über &#8220;Seine Heiligkeit&#8221; besitzen. Das was sie besitzen ist zusammengebastelt und aus den Medien, die selten eine Kritik an Tenzin Gyatso üben, sondern ihn als Mann des Friedens herausstellen. Bei den Verehrern ist sowieso Hopfen und Malz verloren, die sind argumentations-resitent. Interessant sind übrigens auch einschlägige Wikipedia-Seiten (dort habe ich diesen Link gefunden) und deren Diskussionsbereiche.<br />
Hier noch der Link zur Rezension: <a href="http://www.cityinfonetz.de/homepages/hammerschmitt/low_goldner.html" rel="nofollow">cityinfonetz</a><br />
Danke Jutta, für die Hinweise zum Umgang der LINKEn mit diesem Thema. Als Mitglied - aus der PDS kommend - werde ich mal nachfragen, welche tibetische Kultur die da erhalten wollen. Ich werde nichts versprechen, aber mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich an dieser Stelle über die Reaktionen berichten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Bartels</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1611</link>
		<dc:creator>Ulrich Bartels</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 17:59:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1611</guid>
		<description>Hallo alle,

ich habe einen Artikel zum Thema Dalai Lama in der NRhZ gefunden, und ich finde ihn durchaus sehr lesenswert.

Er ist hier zu finden:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14150

Der Vorwurf an die Linken, immer nur das Trennende herauszustellen anstatt das, was unsere Species Mensch miteinander verbindet, ist ein Fehler, den nicht nur Jutta Ditfurth macht, seit sie öffentlich von sich reden macht.

Dass man zwar sehr vieles mit dem Verstand regeln muss, was von viel zu vielen Menschen mit Irrationalismen und anderen Anflügen menschlichen Schwachsinns "geregelt" wird, ist ebenso eine Tatsache wie die Feststellung des grossen kontemporären Psychoanalytikers Arno Gruen (aus Zürich), dass "er früh erkannt hätte, dass von diesen Menschen (gemeint waren westdeutsche Linke, welche der Vorstellung nachhängen, ausnahmslos ALLES sei mit dem Verstand zu regeln) garantiert niemals ein gesellschaftlicher Fortschritt ausgehen könnte.

Interessant fand ich in dem o. g. Artikel besonders die verschiedenen Strömungen, die es innerhalb des Buddhismus offenbar gibt und gab.
Das ist auch ein Grund, weswegen ich Sätze wie diesen "Die Aussagen des Dalai Lama besitzen die Präzision eines Horoskops: Irgendwas passt immer, jedenfalls sofern man den kritischen Verstand ausschaltet." schlichtweg zum Kotzen finde.

Wenn ich den umtexte, passt es nämlich genauso:
"Die Aussagen der westdeutschen Linken, egal ob dogmatisch oder undogmatisch, besitzen die Präzision eines Horoskops: Irgendwas passt immer, jedenfalls sofern man den kritischen Verstand ausschaltet."

Insofern ist es mir ein Rätsel, was uns Jutta Ditfurth mit solchen Sätzen sagen will.....

Der oben genannte Artikel erinnert mich auch ein bisschen an Rudi Dutschke, welcher den glaubwürdigen Versuch zu Lebzeiten machte, die Ideen des Urchristentums und des Marxismus-Leninismus in ein und demselben Kopf zusammenzudenken.
Zumindest von den dogmatischen Teilen der noch heute existierenden gesamtdeutschen Linken wird er dafür böse gehasst und missachtet, um nicht zu sagen: Zum xten Male beerdigt.

Ich will nicht alles vorwegnehmen - ich empfehle allen, den Artikel unvoreingenommen zu lesen.
Er ist es mehr als wert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo alle,</p>
<p>ich habe einen Artikel zum Thema Dalai Lama in der NRhZ gefunden, und ich finde ihn durchaus sehr lesenswert.</p>
<p>Er ist hier zu finden:<br />
<a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14150" rel="nofollow">http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14150</a></p>
<p>Der Vorwurf an die Linken, immer nur das Trennende herauszustellen anstatt das, was unsere Species Mensch miteinander verbindet, ist ein Fehler, den nicht nur Jutta Ditfurth macht, seit sie öffentlich von sich reden macht.</p>
<p>Dass man zwar sehr vieles mit dem Verstand regeln muss, was von viel zu vielen Menschen mit Irrationalismen und anderen Anflügen menschlichen Schwachsinns &#8220;geregelt&#8221; wird, ist ebenso eine Tatsache wie die Feststellung des grossen kontemporären Psychoanalytikers Arno Gruen (aus Zürich), dass &#8220;er früh erkannt hätte, dass von diesen Menschen (gemeint waren westdeutsche Linke, welche der Vorstellung nachhängen, ausnahmslos ALLES sei mit dem Verstand zu regeln) garantiert niemals ein gesellschaftlicher Fortschritt ausgehen könnte.</p>
<p>Interessant fand ich in dem o. g. Artikel besonders die verschiedenen Strömungen, die es innerhalb des Buddhismus offenbar gibt und gab.<br />
Das ist auch ein Grund, weswegen ich Sätze wie diesen &#8220;Die Aussagen des Dalai Lama besitzen die Präzision eines Horoskops: Irgendwas passt immer, jedenfalls sofern man den kritischen Verstand ausschaltet.&#8221; schlichtweg zum Kotzen finde.</p>
<p>Wenn ich den umtexte, passt es nämlich genauso:<br />
&#8220;Die Aussagen der westdeutschen Linken, egal ob dogmatisch oder undogmatisch, besitzen die Präzision eines Horoskops: Irgendwas passt immer, jedenfalls sofern man den kritischen Verstand ausschaltet.&#8221;</p>
<p>Insofern ist es mir ein Rätsel, was uns Jutta Ditfurth mit solchen Sätzen sagen will&#8230;..</p>
<p>Der oben genannte Artikel erinnert mich auch ein bisschen an Rudi Dutschke, welcher den glaubwürdigen Versuch zu Lebzeiten machte, die Ideen des Urchristentums und des Marxismus-Leninismus in ein und demselben Kopf zusammenzudenken.<br />
Zumindest von den dogmatischen Teilen der noch heute existierenden gesamtdeutschen Linken wird er dafür böse gehasst und missachtet, um nicht zu sagen: Zum xten Male beerdigt.</p>
<p>Ich will nicht alles vorwegnehmen - ich empfehle allen, den Artikel unvoreingenommen zu lesen.<br />
Er ist es mehr als wert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Frank</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1606</link>
		<dc:creator>Wolfgang Frank</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:10:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1606</guid>
		<description>Es ist eine sich verbreitende erfreuliche Gepflogenheit geworden, sich zu unterschiedlichen politischen Zusammenhängen via Internet zu äußern. Dabei wählt man Themen und Persönlichkeiten aus, die unseren Neigungen und Überzeugungen entsprechen oder auch Widerspruch herausfordern. Ich bin überaus erfreut darüber, mit welcher Sachkenntnis und Tiefgründigkeit die meisten Beiträge erfüllt sind. In den mit den staatstragenden Parteien verwobenen Medien kann ich nur höchst selten derart messerscharfe und vor allem wahre Analysen finden. Ich habe mir deshalb vorgenommen, mich an den weiteren Diskussionen zu beteiligen, was ich bisher nie getan habe. Bei der Gelegenheit empfehle ich allen Beteiligten auch in die Tageszeitung "Junge Welt" zu schauen. Dort konnte man schon vor langer Zeit einen Artikel lesen, in dem schonungslos der Kult um den Dalai Lama entlarvt worden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine sich verbreitende erfreuliche Gepflogenheit geworden, sich zu unterschiedlichen politischen Zusammenhängen via Internet zu äußern. Dabei wählt man Themen und Persönlichkeiten aus, die unseren Neigungen und Überzeugungen entsprechen oder auch Widerspruch herausfordern. Ich bin überaus erfreut darüber, mit welcher Sachkenntnis und Tiefgründigkeit die meisten Beiträge erfüllt sind. In den mit den staatstragenden Parteien verwobenen Medien kann ich nur höchst selten derart messerscharfe und vor allem wahre Analysen finden. Ich habe mir deshalb vorgenommen, mich an den weiteren Diskussionen zu beteiligen, was ich bisher nie getan habe. Bei der Gelegenheit empfehle ich allen Beteiligten auch in die Tageszeitung &#8220;Junge Welt&#8221; zu schauen. Dort konnte man schon vor langer Zeit einen Artikel lesen, in dem schonungslos der Kult um den Dalai Lama entlarvt worden ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tlaxcala</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1603</link>
		<dc:creator>Tlaxcala</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 08:47:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1603</guid>
		<description>Schwedische Fassung des Beitrags/Svensk version av denna artikel:
Dalai Lama var inte i Wacken
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8370&#38;lg=sv

Englische Fassung/English version:
The Dalai Lama was not in Wacken
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8366&#38;lg=en</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwedische Fassung des Beitrags/Svensk version av denna artikel:<br />
Dalai Lama var inte i Wacken<br />
<a href="http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8370&amp;lg=sv" rel="nofollow">http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8370&amp;lg=sv</a></p>
<p>Englische Fassung/English version:<br />
The Dalai Lama was not in Wacken<br />
<a href="http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8366&amp;lg=en" rel="nofollow">http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8366&amp;lg=en</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Polakowski</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1593</link>
		<dc:creator>Frank Polakowski</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 08:09:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1593</guid>
		<description>Zum Beitrag 27, von Herrn Ulrich Bartels:

Ja, Herr Bartels, es ist richtig,
auf die prominenten Fans, des Dalai Lama hinzuweisen.
Auch der Sänger Gunter Gabriel gehört dazu. In einem längeren Interview zu seiner Person, hat er sich zum Dalai Lama geäußert. Danach ist “das Buch vom Dalai Lama”, eines der wenigen Bücher, welche er ständig dabei hat - nach Terminkalender und Tagebuch.

Was aber in diesem Zusammenhang wichtig ist, ist die Empfehlung an seine Kinder. Sinngemäß, in meinen Worten und Interpretation: Der Dalai Lama, ist das Vermächtnis und Exzerpt, seiner Lebenserfahrung. Die Quelle, von Kraft durch Freude. (Hintergründe des Lamaismus sind vielen Fans, oft nicht bekannt.) 

An diesem Beispiel, kann auch aufgezeigt werden, wie Menschen, durch die kapitalistischen Bedingen unter extremen, menschenunwürdigen Druck geraten, und in ihrer Not nach Strohhalmen greifen, um überleben zu können. Dies ist eine der gefährlichen Ursachen, welche Spiritualität, Okkultismus und Esoterik, die Tür zu den menschlichen Gehirnwindungen öffnet. 

In der Glückseligkeit einer irrationalen Welt, wird der kritische Geist paralysiert, und es erfolgt ein Handeln in die verkehrte Richtung. Wenn überhaupt noch gehandelt wird - Ommm! 

Diejenigen, welche den Dalai Lama helfen, unterstützen damit, eine der Besänftigungsstrategien des Kapitalismus, welche darauf abzielt, die sozialen Widersprüche zu stabilisieren. 

Im weiteren Sinne
Frank Polakowski, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Beitrag 27, von Herrn Ulrich Bartels:</p>
<p>Ja, Herr Bartels, es ist richtig,<br />
auf die prominenten Fans, des Dalai Lama hinzuweisen.<br />
Auch der Sänger Gunter Gabriel gehört dazu. In einem längeren Interview zu seiner Person, hat er sich zum Dalai Lama geäußert. Danach ist “das Buch vom Dalai Lama”, eines der wenigen Bücher, welche er ständig dabei hat - nach Terminkalender und Tagebuch.</p>
<p>Was aber in diesem Zusammenhang wichtig ist, ist die Empfehlung an seine Kinder. Sinngemäß, in meinen Worten und Interpretation: Der Dalai Lama, ist das Vermächtnis und Exzerpt, seiner Lebenserfahrung. Die Quelle, von Kraft durch Freude. (Hintergründe des Lamaismus sind vielen Fans, oft nicht bekannt.) </p>
<p>An diesem Beispiel, kann auch aufgezeigt werden, wie Menschen, durch die kapitalistischen Bedingen unter extremen, menschenunwürdigen Druck geraten, und in ihrer Not nach Strohhalmen greifen, um überleben zu können. Dies ist eine der gefährlichen Ursachen, welche Spiritualität, Okkultismus und Esoterik, die Tür zu den menschlichen Gehirnwindungen öffnet. </p>
<p>In der Glückseligkeit einer irrationalen Welt, wird der kritische Geist paralysiert, und es erfolgt ein Handeln in die verkehrte Richtung. Wenn überhaupt noch gehandelt wird - Ommm! </p>
<p>Diejenigen, welche den Dalai Lama helfen, unterstützen damit, eine der Besänftigungsstrategien des Kapitalismus, welche darauf abzielt, die sozialen Widersprüche zu stabilisieren. </p>
<p>Im weiteren Sinne<br />
Frank Polakowski, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Bartels</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1551</link>
		<dc:creator>Ulrich Bartels</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:45:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1551</guid>
		<description>Hallo allerseits,
gut finde ich in diesem Blog nicht nur das Thema – Dalai Lamaismus ist für mich nahezu Neuland.
Gut finde ich insbesondere die Mehrheit aller Wortbeiträge, zeigen sie doch deutlich, dass noch nicht alles verloren ist, dass es noch berechtigte Hoffnung gibt.

Ich nehme mir an dieser Stelle die Freiheit, die Liste der prominenten Dalai-Fans an dieser Stelle ein bisschen zu ergänzen:

1. Da wäre zum einen der Journalist Franz Alt. Der wurde zu einem Zeitpunkt, als die Grünen noch ein offenes Experiment waren (ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her) immer als ein „tolerierbarer CDUler hingestellt und akzeptiert, weil er so einen starken Hang zur Sonnenenergie hatte und nach wie vor hat. War doch das Wahrzeichen der Grünen eine Sonnenblume (oder ist es sogar noch)...

2. Eigentlich mag ich Konstantin Wecker immer dann, wenn er singt: Ebenso seine alten wie auch seine neuen Lieder. Wobei mir seine älteren wesentlich besser gefallen.......
Nur drei Punkte stören mich an ihm:
a. Seit geraumer Zeit macht er auch für seinen „Hang zum Spiritualismus“ Werbung. Worin dieser Spiritualismus allerdings rein inhaltlich besteht, konnte ich bis heute leider inhaltlich nicht näher ergründen. Es bleibt somit ein unbestimmter ziemlich übler Nachgeschmack.....
b. Als Betreuer seines Webmagazins „Hinter den Schlagzeilen“ hält er sich einen studierten Germanisten, der nicht nur im Eso- und Spiri-Bereich in der Vergangenheit in einschlägigen Internet-Magazinen publiziert hat, sondern auch heute noch Sympathien für mehr als fragwürdige Non-Subjekte oder auch Hassfiguren wie z. B. den Querfront-Verfechter und Proklamierer der sogenannten „Schicksalsgemeinschaft“ Jürgen Elsässer aufbringt. Hierbei handelt es sich um eine Person, die schon in den 70er Jahren mehr als schillernd dadurch in Erscheinung getreten ist, dass es ihr gelang, trotz restriktivst angewandtem Berufsverbot gleichzeitig Mitglied in einer vom Verfassungsschutz beobachteten Vereinigung zu sein und parallel hierzu den Beruf eines Lehrers zu bekleiden. Ich persönlich jedenfalls glaube nicht an Zufälle. An die Macht der „dritten Hände“, welche im Spiel sind, schon viel eher..... nicht nur im Bezug auf den Buback-Mord oder das Herrhausen-Attentat.
c. Der dritte Punkt ist streng genommen für diesen speziellen Blog Off-Topic, sei aber der Vollständigkeit halber hier dennoch erwähnt: Das Stichwort lautet: Links blinken, rechts abbiegen. Oder auch:
Überall dort, wo sich Konstantin Wecker politisch in Szene setzt, ist „Der Dumme Doktor Diether Dehm-Desoi“ nicht weit (für Fans der Linguistik: 6 Mal D in Folge nennt man eine Alliteration).
Laut den Ausführungen von keinem Geringeren als Pit Budde aus Dortmund (nachlesbar hier: http://www.netzwerk-regenbogen.de/budde030424.html) hat ebendieser Herr durch seinen in den 80er Jahren in Frankfurt / Main ansässigen „Die &#38; Die Kulturladen“ dem Prinzip Selbstbestimmtheit im linken Musikermilieu nachhaltigen Schaden zugefügt und sich dabei noch gehörig selbst bereichert. Soviel zur eigentlichen gesellschaftlichen Rolle „linker“ Sozialdemokraten, die heute in der „Linkspartei“ auftreten. Hier sind die besten Kapitalismusberater überhaupt versammelt. Wenn man dann noch das in diesen Kreisen immer noch anwesende Know-How, wie denn „Staatssicherheit“ zu organisieren wäre, hinzuaddiert, ergibt die Gesamtsumme eine nahezu geniale staatstragende Mixtur, welche die Gesamtkompetenz der konkurrienden bürgerlichen Parteien nahezu vollständig in den Schatten stellt........
Von Jutta Ditfurths Bruder Christian gibt es irgendwo im Internet eine recht gute Aufbereitung: Ostalgie - meine Reise durch die PDS. Prädikat: Sehr sehr lesenswert!

Zu den Punkten 2 a und 2 b sei erläuternd hinzugefügt:
1. Es gibt konsistentere und weniger konsistente Charakterstrukturen. Die weniger konsistenten haben einen starken Hang zu gesellschaftlichen Irrationalismen. Das kann bei Massierung und Zuspitzung Gefahr bedeuten, muss aber nicht......
2. Zur Ausbreitung benötigen gesellschaftliche Irrationalismen nicht zwingend ein historisch desillusionierendes Ereignis (→ wie z. B. den Mauerfall oder dgl.).
3. Gesellschaftliche Irrationalismen sind vielmehr als zeitlose Konstante zu werten – sie sind mal stärker und mal schwächer ausgeprägt.
4. Unerträglich wird es immer dann, wenn die Fans von Irrationalismen irgendeine Form von Macht haben, zum Beispiel die Macht der Zensur. Dann ist wirklich Vorsicht geboten!

In diesem Sinne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,<br />
gut finde ich in diesem Blog nicht nur das Thema – Dalai Lamaismus ist für mich nahezu Neuland.<br />
Gut finde ich insbesondere die Mehrheit aller Wortbeiträge, zeigen sie doch deutlich, dass noch nicht alles verloren ist, dass es noch berechtigte Hoffnung gibt.</p>
<p>Ich nehme mir an dieser Stelle die Freiheit, die Liste der prominenten Dalai-Fans an dieser Stelle ein bisschen zu ergänzen:</p>
<p>1. Da wäre zum einen der Journalist Franz Alt. Der wurde zu einem Zeitpunkt, als die Grünen noch ein offenes Experiment waren (ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her) immer als ein „tolerierbarer CDUler hingestellt und akzeptiert, weil er so einen starken Hang zur Sonnenenergie hatte und nach wie vor hat. War doch das Wahrzeichen der Grünen eine Sonnenblume (oder ist es sogar noch)&#8230;</p>
<p>2. Eigentlich mag ich Konstantin Wecker immer dann, wenn er singt: Ebenso seine alten wie auch seine neuen Lieder. Wobei mir seine älteren wesentlich besser gefallen&#8230;&#8230;.<br />
Nur drei Punkte stören mich an ihm:<br />
a. Seit geraumer Zeit macht er auch für seinen „Hang zum Spiritualismus“ Werbung. Worin dieser Spiritualismus allerdings rein inhaltlich besteht, konnte ich bis heute leider inhaltlich nicht näher ergründen. Es bleibt somit ein unbestimmter ziemlich übler Nachgeschmack&#8230;..<br />
b. Als Betreuer seines Webmagazins „Hinter den Schlagzeilen“ hält er sich einen studierten Germanisten, der nicht nur im Eso- und Spiri-Bereich in der Vergangenheit in einschlägigen Internet-Magazinen publiziert hat, sondern auch heute noch Sympathien für mehr als fragwürdige Non-Subjekte oder auch Hassfiguren wie z. B. den Querfront-Verfechter und Proklamierer der sogenannten „Schicksalsgemeinschaft“ Jürgen Elsässer aufbringt. Hierbei handelt es sich um eine Person, die schon in den 70er Jahren mehr als schillernd dadurch in Erscheinung getreten ist, dass es ihr gelang, trotz restriktivst angewandtem Berufsverbot gleichzeitig Mitglied in einer vom Verfassungsschutz beobachteten Vereinigung zu sein und parallel hierzu den Beruf eines Lehrers zu bekleiden. Ich persönlich jedenfalls glaube nicht an Zufälle. An die Macht der „dritten Hände“, welche im Spiel sind, schon viel eher&#8230;.. nicht nur im Bezug auf den Buback-Mord oder das Herrhausen-Attentat.<br />
c. Der dritte Punkt ist streng genommen für diesen speziellen Blog Off-Topic, sei aber der Vollständigkeit halber hier dennoch erwähnt: Das Stichwort lautet: Links blinken, rechts abbiegen. Oder auch:<br />
Überall dort, wo sich Konstantin Wecker politisch in Szene setzt, ist „Der Dumme Doktor Diether Dehm-Desoi“ nicht weit (für Fans der Linguistik: 6 Mal D in Folge nennt man eine Alliteration).<br />
Laut den Ausführungen von keinem Geringeren als Pit Budde aus Dortmund (nachlesbar hier: <a href="http://www.netzwerk-regenbogen.de/budde030424.html" rel="nofollow">http://www.netzwerk-regenbogen.de/budde030424.html</a>) hat ebendieser Herr durch seinen in den 80er Jahren in Frankfurt / Main ansässigen „Die &amp; Die Kulturladen“ dem Prinzip Selbstbestimmtheit im linken Musikermilieu nachhaltigen Schaden zugefügt und sich dabei noch gehörig selbst bereichert. Soviel zur eigentlichen gesellschaftlichen Rolle „linker“ Sozialdemokraten, die heute in der „Linkspartei“ auftreten. Hier sind die besten Kapitalismusberater überhaupt versammelt. Wenn man dann noch das in diesen Kreisen immer noch anwesende Know-How, wie denn „Staatssicherheit“ zu organisieren wäre, hinzuaddiert, ergibt die Gesamtsumme eine nahezu geniale staatstragende Mixtur, welche die Gesamtkompetenz der konkurrienden bürgerlichen Parteien nahezu vollständig in den Schatten stellt&#8230;&#8230;..<br />
Von Jutta Ditfurths Bruder Christian gibt es irgendwo im Internet eine recht gute Aufbereitung: Ostalgie - meine Reise durch die PDS. Prädikat: Sehr sehr lesenswert!</p>
<p>Zu den Punkten 2 a und 2 b sei erläuternd hinzugefügt:<br />
1. Es gibt konsistentere und weniger konsistente Charakterstrukturen. Die weniger konsistenten haben einen starken Hang zu gesellschaftlichen Irrationalismen. Das kann bei Massierung und Zuspitzung Gefahr bedeuten, muss aber nicht&#8230;&#8230;<br />
2. Zur Ausbreitung benötigen gesellschaftliche Irrationalismen nicht zwingend ein historisch desillusionierendes Ereignis (→ wie z. B. den Mauerfall oder dgl.).<br />
3. Gesellschaftliche Irrationalismen sind vielmehr als zeitlose Konstante zu werten – sie sind mal stärker und mal schwächer ausgeprägt.<br />
4. Unerträglich wird es immer dann, wenn die Fans von Irrationalismen irgendeine Form von Macht haben, zum Beispiel die Macht der Zensur. Dann ist wirklich Vorsicht geboten!</p>
<p>In diesem Sinne</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Polakowski</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1542</link>
		<dc:creator>Frank Polakowski</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:28:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2009/08/der-dalai-lama-war-nicht-in-wacken/#comment-1542</guid>
		<description>Zum Beitrag 25, von Michael:

Die Konditionierung von Menschen beginnt an dem Punkt, wo sie als Kind bzw. sozial Abhängige, einen Glauben aufgezwängt bekommen und Ritualen unterworfen werden, denen sie nicht mehr entrinnen können.  

Wenn Marx und Engels erwähnt werden, dann heißt das nicht, dass ein dogmatischer, linker Standpunkt eingenommen wird, wie es in den Zeiten des Stalinismus der Fall war.  Der Freiheitsbegriff, ist in der undogmatischen Sichtweise von entscheidender Bedeutung. Hier sind keine Menschen dazu konditioniert worden. Und dies, soll auch nicht geschehen. 

Der Lamaismus in Tibet hat seine verschlossenen Türen, hinter denen Dinge geschehen, welche gegen die Menschenrechte verstoßen. Es ist wichtig, dass die Betroffenen über diese Dinge reden können und diese Zustände beseitigt werden.

Ob der Dalai Lama, Dinge untersagt oder verbietet, macht für mich keinen Unterschied. Wenn Menschen nicht den Mund aufmachen können, um sagen zu können, was los ist, dann ist dies nicht zu akzeptieren. Insbesondere dann nicht, wenn es um Verstöße gegen die Menschenrechte geht.  

Deshalb ist es notwendig, dass die Öffentlichkeit mit den faschistoiden, menschenverachtenden Realitäten im Lamaismus konfrontiert wird. Solange die Öffentlichkeit, mit der Scheinwelt von tibetanischen Spruchweisheiten besäuselt wird, solange muss auch immer wieder der Faschismus des Lamaismus in Erwähnung gebracht werden. Die Gesellschaft vergisst leider viel zu schnell, wozu solche Führungspersönlichkeiten fähig sind und was sie tatsächlich tun.  
 
Frank Polakowski, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Beitrag 25, von Michael:</p>
<p>Die Konditionierung von Menschen beginnt an dem Punkt, wo sie als Kind bzw. sozial Abhängige, einen Glauben aufgezwängt bekommen und Ritualen unterworfen werden, denen sie nicht mehr entrinnen können.  </p>
<p>Wenn Marx und Engels erwähnt werden, dann heißt das nicht, dass ein dogmatischer, linker Standpunkt eingenommen wird, wie es in den Zeiten des Stalinismus der Fall war.  Der Freiheitsbegriff, ist in der undogmatischen Sichtweise von entscheidender Bedeutung. Hier sind keine Menschen dazu konditioniert worden. Und dies, soll auch nicht geschehen. </p>
<p>Der Lamaismus in Tibet hat seine verschlossenen Türen, hinter denen Dinge geschehen, welche gegen die Menschenrechte verstoßen. Es ist wichtig, dass die Betroffenen über diese Dinge reden können und diese Zustände beseitigt werden.</p>
<p>Ob der Dalai Lama, Dinge untersagt oder verbietet, macht für mich keinen Unterschied. Wenn Menschen nicht den Mund aufmachen können, um sagen zu können, was los ist, dann ist dies nicht zu akzeptieren. Insbesondere dann nicht, wenn es um Verstöße gegen die Menschenrechte geht.  </p>
<p>Deshalb ist es notwendig, dass die Öffentlichkeit mit den faschistoiden, menschenverachtenden Realitäten im Lamaismus konfrontiert wird. Solange die Öffentlichkeit, mit der Scheinwelt von tibetanischen Spruchweisheiten besäuselt wird, solange muss auch immer wieder der Faschismus des Lamaismus in Erwähnung gebracht werden. Die Gesellschaft vergisst leider viel zu schnell, wozu solche Führungspersönlichkeiten fähig sind und was sie tatsächlich tun.  </p>
<p>Frank Polakowski, Berlin</p>
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