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	<title>Kommentare zu: &#8230; und es geht weiter!!</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/</link>
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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:18:48 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Lorenz</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-7050</link>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 06:40:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-7050</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Hartwig,

soeben habe ich Ihr Buch"Der verkaufte Patient" gelesen und tue es noch einmal!
Einiges ist mir bekannt-verschiedenes aber nicht so in der Härte.Unter dem Strich steht Gier im Mantel des Lobbyismus.Sie haben das alles treffend und bezeichnend,sehr glaubhaft in Ihrem Buch veranschaulicht.
Ich selbst,Vollkriegswaise,Opfer von Stacheldraht und Mauerbau kämpfe seit Jahren als chronifizierter Schmerzpatient für eine med. Rehabilitation
mit ergebnislosem Schriftverkehr an Ministerien.Man sieht keinen finanziellen Spielraum für eine adäquate Langzeitbehandlung wohl aber den Weg in die Psychiatrie,die mir aus bekanntem Erleben nichts,aber auch garnichts bringt.An welchen kompetenten Politiker könnte ich mich noch wenden?Welcher ist noch volksnah,wer dient mir noch ohne kommerzielles Interesse? freundl. Gruß von M.Lorenz(67)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Hartwig,</p>
<p>soeben habe ich Ihr Buch&#8221;Der verkaufte Patient&#8221; gelesen und tue es noch einmal!<br />
Einiges ist mir bekannt-verschiedenes aber nicht so in der Härte.Unter dem Strich steht Gier im Mantel des Lobbyismus.Sie haben das alles treffend und bezeichnend,sehr glaubhaft in Ihrem Buch veranschaulicht.<br />
Ich selbst,Vollkriegswaise,Opfer von Stacheldraht und Mauerbau kämpfe seit Jahren als chronifizierter Schmerzpatient für eine med. Rehabilitation<br />
mit ergebnislosem Schriftverkehr an Ministerien.Man sieht keinen finanziellen Spielraum für eine adäquate Langzeitbehandlung wohl aber den Weg in die Psychiatrie,die mir aus bekanntem Erleben nichts,aber auch garnichts bringt.An welchen kompetenten Politiker könnte ich mich noch wenden?Welcher ist noch volksnah,wer dient mir noch ohne kommerzielles Interesse? freundl. Gruß von M.Lorenz(67)</p>
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	<item>
		<title>Von: Reeh Beatrix</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-6919</link>
		<dc:creator>Reeh Beatrix</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:42:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-6919</guid>
		<description>Ihnen Frau Hartwig wünsche ich weiterhin viel Gesundheit, Kraft und Leidenschaft bei Ihrer dringend notwendigen Aufklärungsarbeit. Lassen sie sich nicht unterkriegen. Unsere Gesellschaft braucht dringend Menschen wie Sie</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihnen Frau Hartwig wünsche ich weiterhin viel Gesundheit, Kraft und Leidenschaft bei Ihrer dringend notwendigen Aufklärungsarbeit. Lassen sie sich nicht unterkriegen. Unsere Gesellschaft braucht dringend Menschen wie Sie</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Reeh Beatrix</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-6918</link>
		<dc:creator>Reeh Beatrix</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:41:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-6918</guid>
		<description>Am 26.5.10. Liebe Frau Hartwig,
 
Ich finde Ihren das was sie machen grossartig. Es wird allerhöchste Zeit etwas gegen diese Schergen zu tun. Der Mensch wurde zur Ware. Krankheiten werden zu Geldgeschäfte, in was für einem Land befinden wir uns? Kommen Sie bitte auch nach Münster.
Ich habe zur zeit  Bandscheibenbeschwerden und muß feststellen das ich Wochenlang auf einen Termin zum MRT  warten muß.
Wir Kassenpatienten sind nur noch Patienten zweiter Klasse.....!!!!

Herzliche Grüße Beatrix Reeh</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26.5.10. Liebe Frau Hartwig,</p>
<p>Ich finde Ihren das was sie machen grossartig. Es wird allerhöchste Zeit etwas gegen diese Schergen zu tun. Der Mensch wurde zur Ware. Krankheiten werden zu Geldgeschäfte, in was für einem Land befinden wir uns? Kommen Sie bitte auch nach Münster.<br />
Ich habe zur zeit  Bandscheibenbeschwerden und muß feststellen das ich Wochenlang auf einen Termin zum MRT  warten muß.<br />
Wir Kassenpatienten sind nur noch Patienten zweiter Klasse&#8230;..!!!!</p>
<p>Herzliche Grüße Beatrix Reeh</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Richter</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-6916</link>
		<dc:creator>Richter</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:21:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-6916</guid>
		<description>Nachdem mir zum wiederholten Male Schlimmes widerfahren ist, möchte ich meinen Ärger und Frust gegenüber dem gesamten Gesundheitswesen heute einmal in Worte fassen und (soweit möglich) um Unterstützung bitten. Vielleicht sind Sie nicht die richtigen Ansprechpartner, aber evtl. wissen Sie einen Rat?
 
Zum Thema:
 
1.
Seit Jahren Diabetikerin und vor einiger Zeit aufgrund von Mobbing zur EU-Rentnerin geworden, habe ich bisher meine Teststreifen zum Messen der Zuckerwerte brav bezahlt. Da mir von meiner Rente nur EUR 175,33 monatlich zum Leben bleiben kann ich davon die notwendigen rund 100 Euro für die Streifen nicht mehr aufbringen. Auf Anfrage beim Arzt ob eine Verordnung möglich ist bat mich dieser, dies mit meiner Krankenkasse zu klären, da es die Streifen nicht auf Rezept gibt. Die Kasse widerum verwies mich an den Arzt mit dem Hinweis, daß es sehr wohl die Verordnungsmöglichkeit gibt, was der Arzt weiter bestreitet. Ergebnis: ich kann die Zuckerwerte nicht mehr ermitteln, bin häufiger unterzuckert, hinsichtlich Überzuckerung fehlen mir ebenfalls die Werte und ich habe die Erkrankung nicht mehr im Griff. Allenfalls werden bei mir noch alle halbe Jahre die Langzeitwerte ermittelt und wenn ich dann insulinpflichtig geworden bin, übernimmt die Kasse (welch Wunder) auch die Kosten für die Teststreifen.
 
2.
Vor kurzem wurde ein Krebsvorstadium bei mir festgestellt, daß operativ (ambulant) zu behandeln sein soll. Nach Vereinbarung des OP-Termines in einer ambulanten Praxis wurde ich gefragt, wer mich zur OP begleitet. Auf meine erstaunte Frage teilte man mir mit, daß ich nach der OP (Vollnarkose) 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfe und außerdem während dieser Zeit eine Betreuung zu Hause bräuchte wegen evtl. auftretender Komplikationen. Da mir dies meine behandelnde Ärztin nicht mitgeteilt hatte, fiel ich aus allen Wolken, da diese Vorgaben für mich nicht erfüllbar sind. Ich stornierte diesen Termin und begab mich erneut zur behandelnden Frauenärztin um die Sachlage zu besprechen. Wir kamen überein, daß in Anbetracht der fehlenden Betreuung nicht ambulant sondern stationär operiert werden sollte - zwar ungewöhnlich (gibt es in Bremen nur eine alleinstehende Person???), aber machbar - so der Kommentar.
Also vereinbarte ich einen Termin mit der Klinik und war heute zwecks Untersuchung und Vorgespräch dort. Ich wies nochmals auf meine Situation hin, als mir die dort behandelnde Ärztin, die Narkoseärztin sowie Klinikpersonal nochmals eindringlich erklärten, daß ich nach der OP nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren dürfe und zu Hause noch 24 Stunden betreut werden müsse. Ich bat darum nach der OP aus diesen Gründen für einen Tag stationär aufgenommen zu werden. Zunächst hieß es: OK, dann plötzlich bat man mich ein schriftliches Einverständnis der Krankenkasse für die Kostenübernahme vorzulegen - dies solle aber problemlos möglich sein. 
Ich machte mich auf den Weg zur Krankenkasse und schilderte dort mein Problem. Die Sachbearbeiterin beriet sich zunächst mit einer Kollegin und teilte mir mit, daß ich vor der Genehmigung der Krankenkasse eine Verordnung der Klinik mit Hinweis auf die medizinische Notwendigkeit der stationären Unterbringung vorlegen müsse. Ich bat, da eine Unterzuckerung drohte, dies telefonisch zu klären und man rief die Ärztin in der Klinik an. Nun war plötzlich die medizinische Notwendigkeit nicht gegeben (sind mögliche Komplikationen nicht medizinische Notwendigkeit genug?) und die Sachbearbeiterin der Kasse beriet sich nochmals mit ihrer Kollegin. Ich schilderte zum wiederholten Male meine Situation, die man aber nicht verstehen wollte oder konnte. Jedenfalls wurde die Kostenübernahme abgelehnt und ich ging unter Protest mit der Bemerkung, daß ich die OP nun ja wohl abblasen könne und warten müsse, bis der Krebs sich richtig ausgebreitet hat, da man mich evtl. ja dann stationär aufnehmen würde (hoffentlich?). 
 
Da ich ja kein besonders wertvolles Mitglied der Gesellschaft bin habe ich das Gefühl, man legt es darauf an, einen Kostenfaktor möglichst endgültig und problemlos loszuwerden, indem man die medizinische Versorgung verweigert. Denn was nützt eine OP, wenn die Nachsorge nicht gewährleistet ist und tödliche Folgen eintreten können?
 
Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, aber das würde hier den Rahmen sprengen...
 
Für Ihre Geduld beim Lesen und ggf. einen guten Rat
 
bedankt sich
 
Regina Richter
 
P.S.: Aktueller Stand zum Fall der geplanten OP:
 
Gestern war ich nochmals bei meiner Frauenärztin, um eine Einweisung in die Klinik zu erwirken, damit mir nach der geplanten OP keine gesundheitlichen Nachteile entstehen. Nach langem Hin und Her während dessen sie mir immer wieder nahelegte selbst für eine Betreuung nach der OP zu sorgen (woher soll ich die nehmen - von der Straße?), stellte sie mir ein Attest aus, weil nach ihren Worten die Kasse einer Einweisung nicht zustimmen würde. Das Attest besagt, daß mir eine Begleitperson für den Heimweg und eine kurze Betreuung von 2-4 Stunden zugestanden werden könne. Die Ärztin gab auf Drängen zu, daß alles nur reine "Geldschneiderei" wäre und sie dagegen nichts machen könne. Durch ihre wiederholten Aufforderungen, mir selbst zu helfen wollte sie aus der Verantwortung entlassen werden, was ich sehr verwerflich finde.
 
Ich machte mich damit auf den Weg zu meiner Krankenkasse (HKK). Auch hier zunächst langes Hick-Hack und Ablehnung wegen fehlender medizinischer Notwendigkeit. Ich fragte darauf hin, warum denn alle so ein Geschrei darum machen, daß ich 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfe und ebenso lange eine Betreuung benötige, wenn die medizinische Notwendigkeit nicht gegeben ist. Außerdem war ich ja von der Klinik aus genötigt worden, ein entsprechendes Schriftstück zu unterzeichnen, daß alle Beteiligten aus der Haftung entlässt (Kopie anbei). Darauf hin erklärte sich die Sachbearbeiterin bereit über die Bereitstellung einer Begleitperson vom "Oma+Opa-Hilfsdienst" nachzudenken. Angedacht wurde, daß diese Person mich dann mit der Straßenbahn (Zitat sinngemäß: "Oh Gott, da braucht man ja eine Fahrkarte! Was die wohl kosten mag? Und für die Heimfahrt noch eine - schrecklich!") nach Hause begleiten und mir dort allenfalls noch einen Tee kochen könne. Sie sehen also, das erzielte Ergebnis ist nicht wirklich befriedigend...
 
 
P.S.: Die OP soll am 28.05.10 stattfinden, wenn sie nicht wegen des Streiks der Ärzte hinausgeschoben wird. Von der Ärztekammer
       war bislang auch kein konkreter Rat zu bekommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mir zum wiederholten Male Schlimmes widerfahren ist, möchte ich meinen Ärger und Frust gegenüber dem gesamten Gesundheitswesen heute einmal in Worte fassen und (soweit möglich) um Unterstützung bitten. Vielleicht sind Sie nicht die richtigen Ansprechpartner, aber evtl. wissen Sie einen Rat?</p>
<p>Zum Thema:</p>
<p>1.<br />
Seit Jahren Diabetikerin und vor einiger Zeit aufgrund von Mobbing zur EU-Rentnerin geworden, habe ich bisher meine Teststreifen zum Messen der Zuckerwerte brav bezahlt. Da mir von meiner Rente nur EUR 175,33 monatlich zum Leben bleiben kann ich davon die notwendigen rund 100 Euro für die Streifen nicht mehr aufbringen. Auf Anfrage beim Arzt ob eine Verordnung möglich ist bat mich dieser, dies mit meiner Krankenkasse zu klären, da es die Streifen nicht auf Rezept gibt. Die Kasse widerum verwies mich an den Arzt mit dem Hinweis, daß es sehr wohl die Verordnungsmöglichkeit gibt, was der Arzt weiter bestreitet. Ergebnis: ich kann die Zuckerwerte nicht mehr ermitteln, bin häufiger unterzuckert, hinsichtlich Überzuckerung fehlen mir ebenfalls die Werte und ich habe die Erkrankung nicht mehr im Griff. Allenfalls werden bei mir noch alle halbe Jahre die Langzeitwerte ermittelt und wenn ich dann insulinpflichtig geworden bin, übernimmt die Kasse (welch Wunder) auch die Kosten für die Teststreifen.</p>
<p>2.<br />
Vor kurzem wurde ein Krebsvorstadium bei mir festgestellt, daß operativ (ambulant) zu behandeln sein soll. Nach Vereinbarung des OP-Termines in einer ambulanten Praxis wurde ich gefragt, wer mich zur OP begleitet. Auf meine erstaunte Frage teilte man mir mit, daß ich nach der OP (Vollnarkose) 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfe und außerdem während dieser Zeit eine Betreuung zu Hause bräuchte wegen evtl. auftretender Komplikationen. Da mir dies meine behandelnde Ärztin nicht mitgeteilt hatte, fiel ich aus allen Wolken, da diese Vorgaben für mich nicht erfüllbar sind. Ich stornierte diesen Termin und begab mich erneut zur behandelnden Frauenärztin um die Sachlage zu besprechen. Wir kamen überein, daß in Anbetracht der fehlenden Betreuung nicht ambulant sondern stationär operiert werden sollte - zwar ungewöhnlich (gibt es in Bremen nur eine alleinstehende Person???), aber machbar - so der Kommentar.<br />
Also vereinbarte ich einen Termin mit der Klinik und war heute zwecks Untersuchung und Vorgespräch dort. Ich wies nochmals auf meine Situation hin, als mir die dort behandelnde Ärztin, die Narkoseärztin sowie Klinikpersonal nochmals eindringlich erklärten, daß ich nach der OP nicht alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren dürfe und zu Hause noch 24 Stunden betreut werden müsse. Ich bat darum nach der OP aus diesen Gründen für einen Tag stationär aufgenommen zu werden. Zunächst hieß es: OK, dann plötzlich bat man mich ein schriftliches Einverständnis der Krankenkasse für die Kostenübernahme vorzulegen - dies solle aber problemlos möglich sein.<br />
Ich machte mich auf den Weg zur Krankenkasse und schilderte dort mein Problem. Die Sachbearbeiterin beriet sich zunächst mit einer Kollegin und teilte mir mit, daß ich vor der Genehmigung der Krankenkasse eine Verordnung der Klinik mit Hinweis auf die medizinische Notwendigkeit der stationären Unterbringung vorlegen müsse. Ich bat, da eine Unterzuckerung drohte, dies telefonisch zu klären und man rief die Ärztin in der Klinik an. Nun war plötzlich die medizinische Notwendigkeit nicht gegeben (sind mögliche Komplikationen nicht medizinische Notwendigkeit genug?) und die Sachbearbeiterin der Kasse beriet sich nochmals mit ihrer Kollegin. Ich schilderte zum wiederholten Male meine Situation, die man aber nicht verstehen wollte oder konnte. Jedenfalls wurde die Kostenübernahme abgelehnt und ich ging unter Protest mit der Bemerkung, daß ich die OP nun ja wohl abblasen könne und warten müsse, bis der Krebs sich richtig ausgebreitet hat, da man mich evtl. ja dann stationär aufnehmen würde (hoffentlich?). </p>
<p>Da ich ja kein besonders wertvolles Mitglied der Gesellschaft bin habe ich das Gefühl, man legt es darauf an, einen Kostenfaktor möglichst endgültig und problemlos loszuwerden, indem man die medizinische Versorgung verweigert. Denn was nützt eine OP, wenn die Nachsorge nicht gewährleistet ist und tödliche Folgen eintreten können?</p>
<p>Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, aber das würde hier den Rahmen sprengen&#8230;</p>
<p>Für Ihre Geduld beim Lesen und ggf. einen guten Rat</p>
<p>bedankt sich</p>
<p>Regina Richter</p>
<p>P.S.: Aktueller Stand zum Fall der geplanten OP:</p>
<p>Gestern war ich nochmals bei meiner Frauenärztin, um eine Einweisung in die Klinik zu erwirken, damit mir nach der geplanten OP keine gesundheitlichen Nachteile entstehen. Nach langem Hin und Her während dessen sie mir immer wieder nahelegte selbst für eine Betreuung nach der OP zu sorgen (woher soll ich die nehmen - von der Straße?), stellte sie mir ein Attest aus, weil nach ihren Worten die Kasse einer Einweisung nicht zustimmen würde. Das Attest besagt, daß mir eine Begleitperson für den Heimweg und eine kurze Betreuung von 2-4 Stunden zugestanden werden könne. Die Ärztin gab auf Drängen zu, daß alles nur reine &#8220;Geldschneiderei&#8221; wäre und sie dagegen nichts machen könne. Durch ihre wiederholten Aufforderungen, mir selbst zu helfen wollte sie aus der Verantwortung entlassen werden, was ich sehr verwerflich finde.</p>
<p>Ich machte mich damit auf den Weg zu meiner Krankenkasse (HKK). Auch hier zunächst langes Hick-Hack und Ablehnung wegen fehlender medizinischer Notwendigkeit. Ich fragte darauf hin, warum denn alle so ein Geschrei darum machen, daß ich 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfe und ebenso lange eine Betreuung benötige, wenn die medizinische Notwendigkeit nicht gegeben ist. Außerdem war ich ja von der Klinik aus genötigt worden, ein entsprechendes Schriftstück zu unterzeichnen, daß alle Beteiligten aus der Haftung entlässt (Kopie anbei). Darauf hin erklärte sich die Sachbearbeiterin bereit über die Bereitstellung einer Begleitperson vom &#8220;Oma+Opa-Hilfsdienst&#8221; nachzudenken. Angedacht wurde, daß diese Person mich dann mit der Straßenbahn (Zitat sinngemäß: &#8220;Oh Gott, da braucht man ja eine Fahrkarte! Was die wohl kosten mag? Und für die Heimfahrt noch eine - schrecklich!&#8221;) nach Hause begleiten und mir dort allenfalls noch einen Tee kochen könne. Sie sehen also, das erzielte Ergebnis ist nicht wirklich befriedigend&#8230;</p>
<p>P.S.: Die OP soll am 28.05.10 stattfinden, wenn sie nicht wegen des Streiks der Ärzte hinausgeschoben wird. Von der Ärztekammer<br />
       war bislang auch kein konkreter Rat zu bekommen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rolf Kössling</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-4869</link>
		<dc:creator>Rolf Kössling</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 14:41:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-4869</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Hartwig ! In der VdK Veranstaltung in Kitzingen habe ich Ihre Ausführungen mit großem Interesse verfolgt. Leider scheinen  Ihre Warnungen nicht ernst  genommen zu werden. So musste ich in der Zeitung
"Die Kitzinger" lesen, dass in Iphofen das erste MVZ geplant ist. Ärzte aus Markt
Einersheim sollen sich bereits für eine Teinahme bereit erklärt haben. Dies ist die Aussage des Bürgermeisters, der ob des Verlustes von Ärzten und dann auch der Apotheke sehr ungehalten ist. Vermutlich sind dann Einweisungen in
bestimmte Kliniken die Folge. Die Aussage von Frau Landrat Bischof, die KitzingerKlinik stehe  dafür nicht zur Verfügung ist dann ohne Belang-
Mit freundlichem Gruß  R.Kößling         PS     Ihr Buch gehört in jede Arztpraxis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Hartwig ! In der VdK Veranstaltung in Kitzingen habe ich Ihre Ausführungen mit großem Interesse verfolgt. Leider scheinen  Ihre Warnungen nicht ernst  genommen zu werden. So musste ich in der Zeitung<br />
&#8220;Die Kitzinger&#8221; lesen, dass in Iphofen das erste MVZ geplant ist. Ärzte aus Markt<br />
Einersheim sollen sich bereits für eine Teinahme bereit erklärt haben. Dies ist die Aussage des Bürgermeisters, der ob des Verlustes von Ärzten und dann auch der Apotheke sehr ungehalten ist. Vermutlich sind dann Einweisungen in<br />
bestimmte Kliniken die Folge. Die Aussage von Frau Landrat Bischof, die KitzingerKlinik stehe  dafür nicht zur Verfügung ist dann ohne Belang-<br />
Mit freundlichem Gruß  R.Kößling         PS     Ihr Buch gehört in jede Arztpraxis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schenker Andreas</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-465</link>
		<dc:creator>Schenker Andreas</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 22:40:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-465</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Hartwig,

nachdem ich Ihr Werk gelesen habe, ist mir noch deutlicher geworden, wie tief und schmutzig  der Sumpf ist, in dem  "Gesundheitspolitik" in unserer Gesellschaft gestaltet wird. Ich bin seit 1996 im Krankenhaus als Pflegekraft beschäftigt und habe die Anfangszüge der Verschlimmbesserung aktiv miterlebt. Die Einführung der DRG`s mit dem "cash cow und poor dog " Prinzip ist eine davon. Meiner Meinung nach hat sich in den letzten 12 Jahren für alle Beteiligten (Patienten, Ärzte, Pflegekräfte) vieles zum Nachteilig entwickelt. Zunehmende Dokumentationspflichten, Qualitätsmanagement und die immer höhere Rechtsunsicherheit und ihre Folgen, nehmen den Rest an Zeit den man früher für den Patienten noch hatte. Wohin das alles führen wird ist denke ich mal allen die sich mit der Materie beschäftigen klar. Die Großkonzerne stehen mit offenen Armen vor der Tür und warten darauf das Geld aus den Gesundheitskassen ohne entsprechende Leistung untereinander aufzuteilen. Meiner Meinung nach ist es ein Armutszeugniss für unsere Gesellschaft, all die wichtigen Bereiche des sozialen Miteinanders (Bildung, Gesundheit, Kommunikation, Energie, Transport etc.) zu beschneiden, oder an privatwirtschaftliche unternehmen zu verhökern.
Ich hoffe nur das noch rechtzeitig ein Umdenken in den Köpfen unserer jammernden deutschen Mitbürgern stattfindet. Wir Können es Ändern!! Nicht alleine aber zusammen können wir unseren Volksvertretern zeigen in welche Richtung wir als Gesellschaft gehen möchten. Die nächste Wahl kommt bestimmt. 

Ihnen Frau Hartwig wünsche ich weiterhin viel Gesundheit, Kraft und Leidenschaft bei Ihrer dringend notwendigen Aufklärungsarbeit. Lassen sie sich nicht unterkriegen. Unsere Gesellschaft braucht dringend Menschen wie Sie.

mfG   Schenker Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Hartwig,</p>
<p>nachdem ich Ihr Werk gelesen habe, ist mir noch deutlicher geworden, wie tief und schmutzig  der Sumpf ist, in dem  &#8220;Gesundheitspolitik&#8221; in unserer Gesellschaft gestaltet wird. Ich bin seit 1996 im Krankenhaus als Pflegekraft beschäftigt und habe die Anfangszüge der Verschlimmbesserung aktiv miterlebt. Die Einführung der DRG`s mit dem &#8220;cash cow und poor dog &#8221; Prinzip ist eine davon. Meiner Meinung nach hat sich in den letzten 12 Jahren für alle Beteiligten (Patienten, Ärzte, Pflegekräfte) vieles zum Nachteilig entwickelt. Zunehmende Dokumentationspflichten, Qualitätsmanagement und die immer höhere Rechtsunsicherheit und ihre Folgen, nehmen den Rest an Zeit den man früher für den Patienten noch hatte. Wohin das alles führen wird ist denke ich mal allen die sich mit der Materie beschäftigen klar. Die Großkonzerne stehen mit offenen Armen vor der Tür und warten darauf das Geld aus den Gesundheitskassen ohne entsprechende Leistung untereinander aufzuteilen. Meiner Meinung nach ist es ein Armutszeugniss für unsere Gesellschaft, all die wichtigen Bereiche des sozialen Miteinanders (Bildung, Gesundheit, Kommunikation, Energie, Transport etc.) zu beschneiden, oder an privatwirtschaftliche unternehmen zu verhökern.<br />
Ich hoffe nur das noch rechtzeitig ein Umdenken in den Köpfen unserer jammernden deutschen Mitbürgern stattfindet. Wir Können es Ändern!! Nicht alleine aber zusammen können wir unseren Volksvertretern zeigen in welche Richtung wir als Gesellschaft gehen möchten. Die nächste Wahl kommt bestimmt. </p>
<p>Ihnen Frau Hartwig wünsche ich weiterhin viel Gesundheit, Kraft und Leidenschaft bei Ihrer dringend notwendigen Aufklärungsarbeit. Lassen sie sich nicht unterkriegen. Unsere Gesellschaft braucht dringend Menschen wie Sie.</p>
<p>mfG   Schenker Andreas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rüdiger Abicht</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-437</link>
		<dc:creator>Rüdiger Abicht</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:18:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-437</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Hartwig,

habe so eben Ihr Buch fertig gelesen. Sehr interessant und flüssig geschrieben,
etwas zu viel Zahlenmaterial für meinen Geschmack. Sie haben aber einen
ganz wichtigen Aspekt außen vor gelassen, der es den Bürokraten erst ermöglichte, und auch weiterhin ermöglicht die beschriebenen Aktivitäten so in Szene zu setzen.
Der Arzt an sich erschafft ja den Datenpool Patient und erhält ihn auf Grund
des üblichen ärztlichen lavierens am Leben.
Der Arzt ist lebendiges Beispiel für das von Ihnen dargelegte Parkinsonsche
Gesetz. Er ist sozusagen sein  eigener Bestatter.
Denn aus der Geschichte der Medizin ist klar ersichtlich, das kein Kranker
geheilt werden kann und soll, zumindest nicht mit den üblich gehandhabten
unfruchtbaren Mitteln!
Ihr angestrebtes Ziel - Schulterschluß Arzt/Patient - bleibt ein Ziel in weiter Ferne. Und eine erhoffte Wende durch Wahlen, geht ja nun völlig an der harten Realität vorbei!
Sie haben aber eine Reihe interessanter Möglichkeiten aufgezeigt, diesen Sumpf wenigsten bis zur nächsten Schweinerei trocken zu legen, macht aber ein Umdenken seitens der Ärzte unumgänglich. Und daran werden Ihre
durch aus gerechtfertigten Vorstellungen ganz nüchtern scheitern.
Sollten Sie mal einen bodenständigen Gehilfen brauchen, stehe ich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Abicht
Lebensberater</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Hartwig,</p>
<p>habe so eben Ihr Buch fertig gelesen. Sehr interessant und flüssig geschrieben,<br />
etwas zu viel Zahlenmaterial für meinen Geschmack. Sie haben aber einen<br />
ganz wichtigen Aspekt außen vor gelassen, der es den Bürokraten erst ermöglichte, und auch weiterhin ermöglicht die beschriebenen Aktivitäten so in Szene zu setzen.<br />
Der Arzt an sich erschafft ja den Datenpool Patient und erhält ihn auf Grund<br />
des üblichen ärztlichen lavierens am Leben.<br />
Der Arzt ist lebendiges Beispiel für das von Ihnen dargelegte Parkinsonsche<br />
Gesetz. Er ist sozusagen sein  eigener Bestatter.<br />
Denn aus der Geschichte der Medizin ist klar ersichtlich, das kein Kranker<br />
geheilt werden kann und soll, zumindest nicht mit den üblich gehandhabten<br />
unfruchtbaren Mitteln!<br />
Ihr angestrebtes Ziel - Schulterschluß Arzt/Patient - bleibt ein Ziel in weiter Ferne. Und eine erhoffte Wende durch Wahlen, geht ja nun völlig an der harten Realität vorbei!<br />
Sie haben aber eine Reihe interessanter Möglichkeiten aufgezeigt, diesen Sumpf wenigsten bis zur nächsten Schweinerei trocken zu legen, macht aber ein Umdenken seitens der Ärzte unumgänglich. Und daran werden Ihre<br />
durch aus gerechtfertigten Vorstellungen ganz nüchtern scheitern.<br />
Sollten Sie mal einen bodenständigen Gehilfen brauchen, stehe ich zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Rüdiger Abicht<br />
Lebensberater</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Ulke</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-403</link>
		<dc:creator>Falk Ulke</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 09:29:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-403</guid>
		<description>Danke Frau Hartwig für das kämpferische Buch. Blos was können wir tun außer den Politiker Mails schreiben und zu protestieren? Ich empfehle erstmal ihr Buch weiter und rede mit jedem über das Thema.
Kann man sich eigendlich als deutscher EUBürger auch in Frankreich versichern lassen und dann mit einen EU -Schein sich von seinem Hausarzt behandeln lassen? Dann wäre ich für eine massenhaftes Versicherungsnehmerauswandern. ( nur ein retorischer Vorschlag)

Ich wünsch Ihnen viel Kraft und wenn sie mal in Thüringen Hilfe brauchen sind wir für sie da.

Falk Ulke und Familie
www.manuart.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Frau Hartwig für das kämpferische Buch. Blos was können wir tun außer den Politiker Mails schreiben und zu protestieren? Ich empfehle erstmal ihr Buch weiter und rede mit jedem über das Thema.<br />
Kann man sich eigendlich als deutscher EUBürger auch in Frankreich versichern lassen und dann mit einen EU -Schein sich von seinem Hausarzt behandeln lassen? Dann wäre ich für eine massenhaftes Versicherungsnehmerauswandern. ( nur ein retorischer Vorschlag)</p>
<p>Ich wünsch Ihnen viel Kraft und wenn sie mal in Thüringen Hilfe brauchen sind wir für sie da.</p>
<p>Falk Ulke und Familie<br />
<a href="http://www.manuart.de" rel="nofollow">www.manuart.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: J.Hammerschmidt</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-229</link>
		<dc:creator>J.Hammerschmidt</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:11:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-229</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Hartwig, 
Ihr Buch hat mich die halbe letzte Nacht gekostet und nun stehe ich hier vom Donner gerührt. Ich bin als Heilmittelerbringer sowie als freiwillig pflichtversicherter Kassenpatient mit Kindern doppelt betroffen. In meiner Berufspraxis mit zahlreichen Patienten sind mir viele Fragmente Ihres Buches schon begegnet, aber jetzt erst setzt sich das Ganze zu einem perfiden Bild zusammen. 
Ich habe das dringende Bedürfnis, etwas gegen diese Sauerei zu unternehmen, fürchte allerdings auch, dass mich das meine Existenz kosten könnte - mein Berufsverband schweigt sich aus, man ist mit kleinen Teilerfolgen in der Verhandlung zufrieden und das System zahlt ja auch unsere Abrechnung...
Ich halte es für denkbar, dass man mich irgendwann vor die Wahl stellt, von den immer spärlicher vom Tisch der niedergelassenen Ärzte fallenden Krümeln zu leben oder meine Fähigkeiten von einem dieser Konzerne kaufen zu lassen ! Viele meiner Kollegen privatisieren sich nach einiger Zeit - meine Patienten äußern schon Befürchtungen, ich könnte das auch tun und meine Zulassung einfach wieder zurückgeben.
Gibt es eine Möglichkeit, dass wir in Kontakt kommen ?
Freundliche Grüße von zwischen den Stühlen 
J.Hammerschmidt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Hartwig,<br />
Ihr Buch hat mich die halbe letzte Nacht gekostet und nun stehe ich hier vom Donner gerührt. Ich bin als Heilmittelerbringer sowie als freiwillig pflichtversicherter Kassenpatient mit Kindern doppelt betroffen. In meiner Berufspraxis mit zahlreichen Patienten sind mir viele Fragmente Ihres Buches schon begegnet, aber jetzt erst setzt sich das Ganze zu einem perfiden Bild zusammen.<br />
Ich habe das dringende Bedürfnis, etwas gegen diese Sauerei zu unternehmen, fürchte allerdings auch, dass mich das meine Existenz kosten könnte - mein Berufsverband schweigt sich aus, man ist mit kleinen Teilerfolgen in der Verhandlung zufrieden und das System zahlt ja auch unsere Abrechnung&#8230;<br />
Ich halte es für denkbar, dass man mich irgendwann vor die Wahl stellt, von den immer spärlicher vom Tisch der niedergelassenen Ärzte fallenden Krümeln zu leben oder meine Fähigkeiten von einem dieser Konzerne kaufen zu lassen ! Viele meiner Kollegen privatisieren sich nach einiger Zeit - meine Patienten äußern schon Befürchtungen, ich könnte das auch tun und meine Zulassung einfach wieder zurückgeben.<br />
Gibt es eine Möglichkeit, dass wir in Kontakt kommen ?<br />
Freundliche Grüße von zwischen den Stühlen<br />
J.Hammerschmidt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna Beckmann</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-227</link>
		<dc:creator>Anna Beckmann</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 11:27:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/07/und-es-geht-weiter/#comment-227</guid>
		<description>Liebe Frau Hartwig, 
auch ich kann mich nur all Ihren Argumenten anschließen, WIE aber kann es organisisert werden, gegen das geplante Gesundheitssystem mit ganz vielen Menschen an zu gehen?? 
Ich bezweifel leider sehr, daß die Mehrheit aus ihren Sesseln kommt , auf die Straße geht und Frau Schmidt, Herrn Seehofer  und Co. mal von der Realität erzählt und sich offen gegen den Verkauf des Gesundheitssytems wehrt.
Meine bisherige Strategie gegen das momentane System war = in keine Krankenkasse zu zahlen, die davon nicht präventiv versorgt, sondern in wahnsinnige Bürokratie und Vorstandsgelder - es ist zum kotzen, so hilflos zu sein; doch lange werde ich das nicht mehr durchhalten können, da mich der Staat wahrscheinlich zur Nachzahlung der KK Beiträge zwingen wird, die ich dann noch zur Alternat. Heilbehandlungs eigener Selbstkosten zahlen muß.

Vielleicht würde  eine Internet Seite zusätzlich helfen, die alle und egal aus welchen Gründen - Ärzte und Patienten -mit ihren Unterchriften versehen dann nach Berlin geschickt werden würde.
Bis Januar müssten doch einige Unterschriften zusammen kommen, diese Hilflosigkeit ist kaum zu ertragen.
Anna Beckmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Hartwig,<br />
auch ich kann mich nur all Ihren Argumenten anschließen, WIE aber kann es organisisert werden, gegen das geplante Gesundheitssystem mit ganz vielen Menschen an zu gehen??<br />
Ich bezweifel leider sehr, daß die Mehrheit aus ihren Sesseln kommt , auf die Straße geht und Frau Schmidt, Herrn Seehofer  und Co. mal von der Realität erzählt und sich offen gegen den Verkauf des Gesundheitssytems wehrt.<br />
Meine bisherige Strategie gegen das momentane System war = in keine Krankenkasse zu zahlen, die davon nicht präventiv versorgt, sondern in wahnsinnige Bürokratie und Vorstandsgelder - es ist zum kotzen, so hilflos zu sein; doch lange werde ich das nicht mehr durchhalten können, da mich der Staat wahrscheinlich zur Nachzahlung der KK Beiträge zwingen wird, die ich dann noch zur Alternat. Heilbehandlungs eigener Selbstkosten zahlen muß.</p>
<p>Vielleicht würde  eine Internet Seite zusätzlich helfen, die alle und egal aus welchen Gründen - Ärzte und Patienten -mit ihren Unterchriften versehen dann nach Berlin geschickt werden würde.<br />
Bis Januar müssten doch einige Unterschriften zusammen kommen, diese Hilflosigkeit ist kaum zu ertragen.<br />
Anna Beckmann</p>
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