Es ist eine Minute vor zwölf!

Die von mir ins Leben gerufene Bürgerinitiative „Patient informiert sich“ stellt sich gegen den Ausverkauf unseres Gesundheitssystems.

Alle zwei Jahre gibt es neue Gesundheitsreformen. Jede Reform bringt neue Kostenbelastungen für den Bürger und vermindert gleichzeitig die Leistungen. Viele Bürger halten das für politischen Pfusch. Es ist aber kein Pfusch der Seehofers und Schmidts – es ist ein von langer Hand organisierter Betrug am Bürger. Dass Bürger für horrende Kassenbeträge nur noch das Allernötigste an Gesundheitsleistungen bekommen, dass chronisch Kranke um Medikamente betteln müssen, dass unsere Hausärzte systematisch in den Ruin getrieben werden, dass unsere Krankenschwestern und Pfleger mit einem Hungerlohn abgespeist werden – all das ist gewollt!

Es gibt den politischen Willen, unser Gesundheitssystem so von Grund auf umzubauen, dass wir es in wenigen Jahren nicht wieder erkennen werden. In zehn Jahren gibt es in Deutschland keine Ärzte und keine Patienten mehr. Ärzte werden ferngesteuerte Gesundheitstechniker im Dienst börsennotierter Kapitalgesellschaften, und Patienten werden die Kunden dieser Firmen sein. Die Devise lautet: Privatisieren um jeden Preis! Privatisieren nach dem Modell der Amerikaner! Die Politik hat vor der Gewalt der Lobbyisten die Segel gestrichen. Die Gesetzgebung hat systematisch den Weg zur flächendeckenden Übernahme unseres Gesundheitswesens durch Investoren aus aller Welt bereitet. Schon plündern Kapitalgesellschaften und Beratungsunternehmen die Gesundheitsetats. Weder unsere niedergelassenen Ärzte noch wir Bürger haben die Möglichkeit konstruktiv am Umbau unseres Gesundheitswesens mitzuwirken.

Es ist eine Minute vor Zwölf! Deshalb die Frage: Auf was warten wir noch? Deshalb ist mein Ziel eine öffentliche Debatte über unser völlig undurchschaubares, menschenverachtendes Gesundheitssystem loszutreten.

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11 Reaktionen zu „Es ist eine Minute vor zwölf!“

  1. Von jan

    Hallo Renate,

    ich war im Olympiastadion bei der Auftaktveranstalltung dabei. Ich lebe in Unterfranken und werde von Dr. Dietrich Heinemeyer betreut.

    Hochachtung vor Ihrer Initiative und Respekt vor dem Projekt.

    Ich bin schockiert über die schamlosen Machenschaften meiner Regierung.
    Meine Glaube an unsere Demokratie ist im Fundament erschüttert, genauer gesagt: Ich fühle mich Betrogen, Verraten und Verkauft!! Ich hocke in einem Vakuum und bin mir nicht sicher ob meine seit Gestern verlorene Weltanschauung oder besser gesagt ob ich meine bisherige Loyalität unserer Regierung gegenüber zurück erobern kann. Ich denke nicht!

    An wen oder was soll ich bitte glauben, ich weiß es nicht mehr.

    ABER, Ich weiß ganz gewiss das ich alles tun werde, was in Rahmen meiner Möglichkeiten steht, dieser Regierung mit Ihrem teuflischen Vorhaben entgegenzutreten.

    Wenn ich sage “WIR SIND DAS VOLK” denke ich an tapfere, vor Zivilcourage strotzender Bürger der ehemaligen DDR, die es allein durch Ihre permanente Präsenz und Ihrer Stimmen geschafft haben, die Regierung zur Öffnung der Grenze zu bewegen.

    Lassen Sie mich Wissen wie ich Sie unterstützen kann.

    Herzlichst

    Jan

  2. Von Karl Draxler

    Ich habe am Sa., den 7. Juni 2008 an der Demonstrationsveranstaltung im Olympiastadion in München teilgenommen und wurde darin bestätigt, dass unsere bayerisch Staatsregierung eine Marionetten-Regierung ist, die von rücksichtslosen Machenschaften verschiedener Konzerne und geldgieriger Lobbyisten geführt wird. In der Antwort zu meinen vielen Kontakten zum Ministerpräsident, verschiedenen Ministerien und zum CSU Landtag bzgl. des unverantwortlichen Ausbaus des Münchner Flughafens bis direkt an die Stadtgrenze Freisings heran, wird die Belastung von Mensch und Natur völlig baggatellisiert und unisono die Notwendigkeit des Ausbaus aus wirtschaftlichen Gründen, mit Bezug auf die Großunternehmen und der Lufthansa gefordert. Das ist ein weiteres Indiz zum Gesundheitswesen, wie unsere Staatsregierung seine Bürger an die Wirtschaft verkauft.

  3. Von Dr.Doris Linsberger

    Sg.Frau Hartwig! Ich verneige mich vor Ihnen und Ihrer Initiative! Als niedergelassene Fachärztin in Österreich weiß ich ,daß das Gesundheitssystem meines Landes ebenso bedroht ist, wie das in Deutschland! Ich wünsche mir von Herzen, daß wir es gemeinsam mit unseren mündigen(!?) PatientInnen schaffen werden, die Grauslichkeiten der Wirtschaft hintanzuhalten und als Menschen weiterhin Menschen behandeln zu dürfen nach allen Regeln der ärztlichen Kunst und nicht eingeschränkt durch ökonomische Vorgaben. Helfen Sie uns allen Betroffenen die Augen zu öffnen und sensibel zu werden für das, was wirklich vorgeht!Danke!

  4. Von Maria Pintar

    Die Konzerne scharren auch in Österreich längst schon in den Startlöchern und blasen zum Halali auf die Ware Gesundheit. Unsere Regierung tut alles in Ihrer Macht stehende, um diesen Vorgang möglichst überfallsartig, jedoch strategisch sehr gerissen und von langer Hand geplant über die Bühne zu bringen. Leider glaubt die Bevölkerung immer noch den gebetsmühlenartig, suggestiven Beteuerungen der Regierung, es würde zu keinen Verschlechterungen des Gesundheitssystems kommen. Alles hat Methode: zuerst installiert man ein kontrollierendes Computersystem, das darf Milliarden kosten, dann verschleudert man das Vermögen der Krankenkassen, sind diese bankrott macht man die schwächste Gruppe, nämlich die Ärzte dafür verantwortlich. sollten sich diese wehren, mimt man Verständnislosigkeit (und argumentiert mit dem hippokratischen Eid) Österreicher wacht auf!!!

  5. Von macho helmut

    Die neue “Gesundheitsreform” soll der deutschen nachempfunden werden.
    Ein Vertreter der Krankenkassen ist schon mir der Meinung vorgeprescht nur ein Medikament,das billigste ist gratis. Ein besseres soll der Patient selber zahlen(bzw. die Differenz). Mühlen für die Versicherungen die dann die Polizzen leicht an den Mann,Frau bringen und wenns zu teuer wird die Prämien ins uferlose erhöhen oder die Veträge kündigen (USA).
    Alles für den Moloch Versicherungen die mit den Geld an der Börse spekulieren können.Vieleicht winkt ein Aufsichtsratsposten doch einmal.
    Jahrzente lang wurden die Höchstbemessungsgrundlagen für die Krankenversicherung trotz steigenden Einkommen nicht angehoben ( naja man will sich ja selbst nicht wegnehmen als Politiker).
    Die in der Nachkriegszeit eingeführte soziale Solitarität wird wieder abgeschaft und Neoliberale ,fast an die Zeit vor 1900 erinnernde Zustände eingeführt.
    Siehe neue Höchstarbeitszeit von bis 65 Stunden die die EU- und unsere Politiker einführen wollen. Nächster Schritt generelle Sonntagsarbeit da sonst die Tagesarbeitszeit zu hoch ist und die Produktuivität leidet.
    Wirtschafts- Barone schauts oba.

  6. Von Rosaleen Cockerham

    Es ist erstaunlich, wie wenig in unseren Medien über die wahren Hintergründe der von der Bundesregierung geplanten Änderungen berichtet wird: nämlich überhaupt nicht. Ich hoffe, dass der Ärztestreik am 16. Juni dazu führen wird, dass die Zeitungen und der ORF endlich die Österreicher informieren werden. Nur zu berichten, dass die Ärzte streiken, erweckt den Anschein, dass deren Interesse ausschliesslich das eigene Einkommen wäre. Dass letztendlich die Leidtragenden in erster Linie die Patienten sein werden und ausreichende medizinische Versorgung nur mehr jene, die es sich leisten können, erhalten werden, ist eine Tatsache. Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Bevölkerung niemals diesen Gesetzen zustimmen würde. Werte Redakteure, kommt endlich der Informationspflicht nach!

  7. Von Hr. Kim Michalek

    Leider sind die Patienten in Österreich noch nicht so weit, so mündig! Sie glauben noch immer, das Gesundheitssystem wird immer und überall gratis zur Verfügung stehen.
    Unsere Politiker dürften unter dem Druck einer starken Lobby stehen, denn ich kann nicht verstehen, dass sie die selben Fehler machen wie die Deutschen und die Engländer, nämlich ein funktionierendes System mit Gewalt zu zerstören. Ich glaube mit etwas gutem Willen, hätte man der Bevölkerung klar machen können, dass Qualität seinen Preis hat und die Krankenkassabeiträge erhöht werden müssen. Vielleicht hätten man aber ein paar Direktoren oder ähnliches opfern müssen, denn es ist auch nicht einzusehen, dass man mit Beiträgen solche Leute “stopft”!
    Ich hoffe unsere Ärzte halten jetzt durch und kündigen bei Nichterfüllung ihrer Forderungen die Verträge mit den Kassen. Dann werden auch die Patienten auf die Straße gehen, weil sich dieses dann kaum mehr jemand leisten können wird.

  8. Von Dr. Manuela Peters

    Das Buch

    Liebe Frau Hartwig ist ein Blattschuß!

    Wie gut, dass es Menschen wie Sie gibt, die so klar, ehrlich, unmissverständlich und vor allen bürgerverständlich, Licht in das Dunkel dieses komplizierten Gesundheitssystems bringen.

    Was Sie da zu Tage fördern ist erst die Spitze des Eisberges, doch die ist schon schrecklich genug. Es ist wie Sie sagen:
    Ein verlogenes undurchsichtiges System, das schamlos die Bereicherung Dritter an den „Gesundheitsmilliarden“ ermöglicht und die Patienten und Ärzte gnadenlos ausnimmt.
    Das Sondergesetzbuch, (Sozialgesetzbuch V) das den Bürgern ihre Grundrechte entzieht, sie zum Spielball willfähriger Politik macht und der Ungerechtigkeit und Ausbeutung Tür und Tor öffnet, haben Sie erstmals dem „normalen“ Bürger ins Bewusstsein gebracht.

    Wie wohltuend für Ärzte. Endlich kein Ärztehasserbuch, kein verlogenes Expertengehabe und keine lügnerische Verleumdung.
    Endlich die Wahrheit! Endlich das Einsehen, dass Ärzte und Patienten eine seit Jahrtausenden gewachsene Einheit bilden und sich gemeinsam wehren müssen. Danke dafür!

    Sie haben nun mächtige Feinde, liebe Frau Hartwig. Es ist zu erwarten, dass die Profiteure dieses Gesundheitsmilliardenspieles mit übelsten Tricks aufwarten.
    Eine Rufmordkampagne dürfte dabei noch das geringste Problem sein.

    Wenn schon im Vorfeld der Großkundgebung in München, die CSU solche Register zieht, wie Beeinflussung der Medien und des Benediktinerordens, mit dem Ziel die Veranstaltung zu torpedieren, dann ist das ein ernstes Signal.
    Es ist der Beweis für das Zusammenbrechen unserer Demokratie.
    Es ist der Gipfel an Verlogenheit, wenn Frau Stewens nach der erfolgreichen Veranstaltung verlautbaren lässt, sie begrüße diese Veranstaltung, denn sie und die CSU hätten sich schon immer für die flächendeckende Hauarztversorgung eingesetzt.

    Wenn schon im Vorfeld Ihres Patientenbürgerengagements zum 111. deutschen Ärztetag in Ulmim Mai dieses Jahres, der bayrische Rundfunk eine Verleumdungssendung gegen Patientenvertreter (u.a. Renate Hartwig) und Hausärzte (bayrischer Hausärzteverband) sendet (funkstreifzug vom 18.05.08) um angebliche neutrale Beratungsstellen (natürlich von Beitragsgeldern und BMG-legitimiert = Landesverbraucherzentralen) zu den wahren Patientenvertretern zu erklären…….dann liebe Frau Hartwig weiß man, was die Stunde geschlagen hat.

    Wenn auf diesem 111. deutschen Ärztetag zum zweiten Mal in Jahresfolge mit deutlichen Worten die elektronische Gesundheitskarte von den Ärzten abgelehnt wird, und das BMG dann folgende Stellungnahme veröffentlicht: „Wir begrüßen die konstruktive Mitarbeit der Ärzteschaft“, sagte Ministeriumssprecher Andreas Deffner…..dann liebe Renate Hartwig, wissen Sie, Ärzte und Bürgerpatienten haben die Politiker empfindlich getroffen.

    Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns und hochrangige Politiker der CSU haben nicht nur versucht, die bayrischen Hausärzte vor Nürnberg am 30.01.08 zu kriminalisieren. Auch Sie wurden bedroht.

    Liebe Frau Hartwig, passen Sie gut auf sich und ihre Lieben auf. Ich weiß, Sie hatten schon einmal mit mafiösen Strukturen zu tun (die Schattenspieler), aber da ging es nicht um solche Summen.

    Sie haben Recht. Das einzige Mittel gegen diese “Mafia” ist Transparenz.
    In Ihrem Buch decken Sie die Euphemismen auf, die die Bürger über die wahren Ziele täuschen.
    Das Kapitel „Tante Ella“ ist besonders erhellend.
    Ich habe mich köstlich amüsiert. Es ist so ein Wohl-wehe-Amüsement…man weiß einfach nicht ob man lachen oder weinen soll.
    Die Tränen laufen jedenfalls.

    Ich fasse es hier noch einmal kurz zusammen, das, was alles sagt (so, wie die Geschichte von Joe Kuhl zur elektronischen Gesundheitskarte)

    Tante Ella
    “Wenn Sie Beschwerden im Kopf haben, dann drücken Sie die 1…..Sie haben die 1 gedrückt- wenn Sie nun Beschwerden im Hinterkopf haben, dann drücken Sie die 4. Sind die Beschwerden aber im Vorderkopf, dann drücken Sie die 7…..
    Wenn Du dann endlich den Casemanager hast, Tante Ella, dann darfst Du ihm Deine Gesundheitsnummer sagen….er wird Dich ins MVZ der nächstgrößeren Stadt schicken, zur Firma Healthy-Pop-Wealthy. Er ruft für Dich die Ambulanz der Healthy-Pop-Wealthy-Partnerfirma SANA-ZACK-Mobil.
    Wenn Du dann ins MVZ kommst, Tante Ella, findest Du einen Healthy-Pop-Wealthy-Arzt, der dir ein Mittel der Partnerfirma Healthy Pharm verordnet, woraufhin Dich Sana-Zack-Mobil zur Partnerapotheke APO-SANA bringt.
    Am nächsten Tag, Tante Ella, bringt Dich SANA-ZACK-Mobil in das Diagnosezentrum HEALTHY-Resort.
    “Und was ist mit der Kasse? Bezahlt die das?…..”
    Ich will es kurz machen Tante Ella. Es kostet Dich ein paar Tausend Euro, die Du vielleicht gar nicht hast.
    Der nette Casemanager verschafft Dir sogar einen günstigen Kredit bei der SANA & SANELLA Bank.
    Schließlich, wenn Du noch ein Häuschen hast, wirst Du zur finalen Pflege in eines dieser feinen ST.-SANA-Seniorenheime vermittelt. Sonst mußt Du zur Arbeiterwohlfahrt, zur Caritas oder zum Paritätischen Wohlfahrtsverband.
    Und, liebe Tante Ella, wenn die noch ein Stück weiter sind mit ihrem hilfreichen Firmenverbund und der integrierten Versorgung, gehört eines Tages auch noch ein Bestatter dazu.

    Fasziniert und gespannt beobachte ich Nordlicht von der dänischen Grenze den engagierten und couragierten Einsatz der bayrischen Ärzte und Patienten.
    Das Buch habe ich „verschlungen“ und nun ist es in meinem Wartezimmer zu haben.

    Ich freue mich, in München dabei gewesen zu sein. Eine solch friedliche Atmosphäre, eine solche Einigkeit, dieses „positive Flirren“ habe ich noch auf keiner Protestveranstaltung gespürt.

    Es stimmt, Renate Hartwig! Zivilcourage!
    Sagen wir es gemeinsam zu unseren Politikern und zeigen ihnen die rote Karte!
    Sagen wir es auch den Verzagten, den Ängstlichen und Verzweifelten:
    Wann, wenn nicht jetzt? WO, WENN NICHT HIER? WER, WENN NICHT WIR?

    Ich schließe meinen langen Kommentar mit Pater Dr. Anselm Grüns Worten:
    Es ist unsere Aufgabe, die Globalisierung zu humanisieren und die Humanität zu globalisieren.

    Das, Renate Hartwig, haben Sie sehr gut herausgearbeitet.

    Danke.

  9. Von Monika Kostgeld

    Liebe Renate!
    Ich bin gerade dabei, Dein Buch “Der verkaufte Patient” zu lesen, besser gesagt:
    “zu verschlingen”.
    Gemeinsam mit Freunden, war ich in München dabei. Alles was ich dort hörte,
    übertraf meine kühnsten Erwartungen. Ich konnte das alles garnicht fassen,
    wie wir belogen und betrogen werden. Mein Glaube an die Demokratie ist zutiefst
    erschüttert. So wie es aussieht, ist das erst der Anfang der Fahnenstange.
    Wir Bürger haben uns einlullen lassen von den Schönrednern.
    Es wurde höchste Zeit aufzuwachen. Ich bin dabei “wach zu rütteln”.
    Alles was ich gehört und in Deinem Buch gelesen habe, gebe ich weiter.
    Sprich die Menschen an, in der Bank, beim Bäcker, auf der Strasse,
    egal wo, sie hören mir alle zu und fragen nach.
    Zum Sprachrohr müssen wir alle werden, dass ist der Schritt in die richtige Richtung. Gehen wir ihn gemeinsam weiter. Denn Wahltag ist Zahltag!
    Lieben Gruß Monika

  10. Von Maria Eidam

    Zum Thema Ärztestreik!

    Ich persönlich bin der Meinung,es sollen die Bürger Österreichs protestieren.Trotzallen finde ich es richtig das die Ärzte mal was unternehmen.
    Es wird mittlerweile alles über den Kopf unserer Mitmenschen in Sachen Gesundheitsreform entschieden.
    Es soll mir einer sagen ob man dann das Vertrauen den Ärzten schenken kann,wenn in der Apotheke entschieden wird,wer was einzunehmen hat,ich bin aber eine der wenigen ,die wissen das Arzt nur das verschreiben kann was der Patient verträgt,es gibt tausende Mitmenschen die ein Genericon nicht vertragen,wie kann das ein Apotheker beurteilen.
    Denn ein Arzt meines Vertrauens weiss was man an Medikamenten verträgt oder nicht.
    Wofür haben die Ärzte den hypkratischen Eid geleistet?
    Etwa dafür das sie nichts mehr entscheiden dürfen?
    Das die Krankenkassen marode sind,ist schon lange bekannt,aber es wird auch weg geschaut,wieviele Arbeitslose sind,für denen die Krankenkasse auch bezahlt,es sind viele die nicht mal arbeiten wollen,das der Topf der Kasse aufgefüllt wird.
    Dasselbe gilt für einen Fünfjahresvertrag,ich glaube nicht das ein Arzt nur zu seinem Vergnügen diese Laufbahn eingeschlagen hat,denn er trägt sehr viel Verantwortung gegenüber seiner Patienten.
    Hat sich schon jemals einer überlegt mit welchen Risiken ein Arzt arbeitet,dies bedarf nicht vieler Worte ,wenn einer von der medizin Ahnung hat wird er wissen worum es bei den Risiken geht.

  11. Von dr.krauss

    Ihr buch ist dringend allen zu empfehlen ,besonders uns Österreichern,denn alles gute kommt etwas später auch zu uns!
    Liebe Grüsse aus Kärnten

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