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	<title>Kommentare zu: Als Zeuge vor Gericht</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/05/als-zeuge-vor-gericht/</link>
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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:11:54 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Will - Rafael Bienheim</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/05/als-zeuge-vor-gericht/#comment-6932</link>
		<dc:creator>Will - Rafael Bienheim</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 12:41:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/05/als-zeuge-vor-gericht/#comment-6932</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Prantl,

nachstehend nehme ich Bezug auf Ihren Kommentar zu gezielten Tötungen in der SZ vom 10. 8. 2010.

Ich bin im Nahen Osten aufgewachsen, habe dort in einer kämpfenden Einheit gedient und bin aus gelebter Erfahrung überzeugter Verfechter der Einstellung "Fire is ultima ratio". Dies vorab.

Auch mir passiert es, dass ich abhebe, den Bezug zur Realität verliere. Wenn ich es erkenne bemühe ich mich um eine schnelle Landung in der Realität. Vielleicht überlegen Sie sich solch eine Option:

Sehen Sie sich doch ein Mal, in Ruhe, die Aufnahmen vom 11. September wieder an. Da gibt es auch Bilder von Feuerwehleute die angebrannt aus dem Gebäude kommen. Verbrannt nach geltendem Recht... Dann fliegen Sie nach Kabul und besuchen eine Krankenhausstation mit Anschlagsüberlebenden. Zur Wissensvertiefung dann nach Bagdad - auch dort ist das entsprechend "Angebot" stattlich. Auch diese Menschen haben den Schutz internationaler Normen genossen... Auf dem Rückweg machen Sie ein paar Wochen Urlaub in Sderot, am Gaza - Streifen. Vielleicht bleibt es nicht bei der Unterhaltung mit den Bewohnern und Sie erleben den Einschlag von Kassam - Projektiele.  Der Beschuss war sicher eine reine Verteidigungshandlung gegen aktive Agressoeren...  Zum Schluss nach Spanien - da gibt es noch Mitmenschen die den Zug - Anschlag überlebt haben. Eine Selbsterfahrung besonderer Qualität...

Und dann komen Sie auf mich zu, und wir unterhalten uns über gezielte Tötungen und den Alternativen dazu. Unseren Dialog können wir dann gerne veröffentlichen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

W.-R. Bienheim</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Prantl,</p>
<p>nachstehend nehme ich Bezug auf Ihren Kommentar zu gezielten Tötungen in der SZ vom 10. 8. 2010.</p>
<p>Ich bin im Nahen Osten aufgewachsen, habe dort in einer kämpfenden Einheit gedient und bin aus gelebter Erfahrung überzeugter Verfechter der Einstellung &#8220;Fire is ultima ratio&#8221;. Dies vorab.</p>
<p>Auch mir passiert es, dass ich abhebe, den Bezug zur Realität verliere. Wenn ich es erkenne bemühe ich mich um eine schnelle Landung in der Realität. Vielleicht überlegen Sie sich solch eine Option:</p>
<p>Sehen Sie sich doch ein Mal, in Ruhe, die Aufnahmen vom 11. September wieder an. Da gibt es auch Bilder von Feuerwehleute die angebrannt aus dem Gebäude kommen. Verbrannt nach geltendem Recht&#8230; Dann fliegen Sie nach Kabul und besuchen eine Krankenhausstation mit Anschlagsüberlebenden. Zur Wissensvertiefung dann nach Bagdad - auch dort ist das entsprechend &#8220;Angebot&#8221; stattlich. Auch diese Menschen haben den Schutz internationaler Normen genossen&#8230; Auf dem Rückweg machen Sie ein paar Wochen Urlaub in Sderot, am Gaza - Streifen. Vielleicht bleibt es nicht bei der Unterhaltung mit den Bewohnern und Sie erleben den Einschlag von Kassam - Projektiele.  Der Beschuss war sicher eine reine Verteidigungshandlung gegen aktive Agressoeren&#8230;  Zum Schluss nach Spanien - da gibt es noch Mitmenschen die den Zug - Anschlag überlebt haben. Eine Selbsterfahrung besonderer Qualität&#8230;</p>
<p>Und dann komen Sie auf mich zu, und wir unterhalten uns über gezielte Tötungen und den Alternativen dazu. Unseren Dialog können wir dann gerne veröffentlichen.</p>
<p>Mit vorzüglicher Hochachtung</p>
<p>W.-R. Bienheim</p>
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