<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.2.3" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"  
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"  
	>  
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wir lernen auch anders! Forntalunterricht adé.</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/03/wir-lernen-auch-anders-forntalunterricht-ade/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:06:54 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.3</generator>

	<item>
		<title>Von: drumhead</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2008/03/wir-lernen-auch-anders-forntalunterricht-ade/#comment-1143</link>
		<dc:creator>drumhead</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 06:29:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2008/03/wir-lernen-auch-anders-forntalunterricht-ade/#comment-1143</guid>
		<description>Vielleicht sind ja vierzigjährige Zausel aus einer ganz anderen Generation, aber ich frage mich manchmal ob "Frontalunterricht" vielleicht deshalb so abgesagt ist, weil es im schlagwortverliebten Medienbetrieb gut kommunizierbar ist und sich alsbald gewissermaßen magnetisch auf alle schlechten Schulerfahrungen des Publikums drauflegt. Vielleicht ist da bei mir etwas nicht in Ordnung, aber ich bin mit Frontalunterricht eigentlich immer ganz gut zurecht gekommen, sogar besser als mit offenen Strukturen, wo ich mich immer bemühen musste, die eigentliche Botschaft herauszufinden. Beim Französisch ("Wir sprechen einfach mal und verbauen uns nicht den Zugang mit Grammatik und Vokabelpauken) ging gar nichts. Bei sehr anschaulichen Projekten habe ich mich immer gelangweilt, weil ich nicht einen ganzen Tag durch die Stadt laufen muss, um das Wesen von Brücken zu verstehen. Sicher ist das bei jedem unterschiedlich, aber ich habe den Eindruck, dass mit zunehmender "Projektisierung" zwangsläufig die vermittelte Informationsdichte abnimmt. Da ist es dann kein Wunder, wenn man in zwölf Jahre nicht mehr alles reinkriegt. Am Ende - da haben Sie mit der Spiegel-Online-Geschichte ganz recht - wird Schule aber auch überschätzt. Pfiffige Kerlchen kommen immer gut durch die Welt, weil immer dazulernen und als Mensch überzeugen, auch wenn sie keine Elite-Stempel in ihrer Bewerbungsmappe haben. Komisch, dass so viele Eltern das vergessen - vielleicht weil Erwachsenen die "neumodischen Zeiten" irgendwie bedrohlich erscheinen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sind ja vierzigjährige Zausel aus einer ganz anderen Generation, aber ich frage mich manchmal ob &#8220;Frontalunterricht&#8221; vielleicht deshalb so abgesagt ist, weil es im schlagwortverliebten Medienbetrieb gut kommunizierbar ist und sich alsbald gewissermaßen magnetisch auf alle schlechten Schulerfahrungen des Publikums drauflegt. Vielleicht ist da bei mir etwas nicht in Ordnung, aber ich bin mit Frontalunterricht eigentlich immer ganz gut zurecht gekommen, sogar besser als mit offenen Strukturen, wo ich mich immer bemühen musste, die eigentliche Botschaft herauszufinden. Beim Französisch (&#8221;Wir sprechen einfach mal und verbauen uns nicht den Zugang mit Grammatik und Vokabelpauken) ging gar nichts. Bei sehr anschaulichen Projekten habe ich mich immer gelangweilt, weil ich nicht einen ganzen Tag durch die Stadt laufen muss, um das Wesen von Brücken zu verstehen. Sicher ist das bei jedem unterschiedlich, aber ich habe den Eindruck, dass mit zunehmender &#8220;Projektisierung&#8221; zwangsläufig die vermittelte Informationsdichte abnimmt. Da ist es dann kein Wunder, wenn man in zwölf Jahre nicht mehr alles reinkriegt. Am Ende - da haben Sie mit der Spiegel-Online-Geschichte ganz recht - wird Schule aber auch überschätzt. Pfiffige Kerlchen kommen immer gut durch die Welt, weil immer dazulernen und als Mensch überzeugen, auch wenn sie keine Elite-Stempel in ihrer Bewerbungsmappe haben. Komisch, dass so viele Eltern das vergessen - vielleicht weil Erwachsenen die &#8220;neumodischen Zeiten&#8221; irgendwie bedrohlich erscheinen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

