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	<title>Kommentare zu: Der Zusammenbruch der atheistischen Argumentation</title>
	<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 23:53:30 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Hans Ulrich Scholz</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-7023</link>
		<dc:creator>Hans Ulrich Scholz</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 07:09:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-7023</guid>
		<description>Zu 3. bei Felix Fox und einem 4.
Was Felix Fox "Autopilot" nennt, ist meine Erklärung zu "Kollateralschäden" bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Hungersnöten, etc., bis zu wahnsinnigen Führern oder Mephistos Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft, wenn damit die Abwesenheit Gottes bewiesen werden soll.

Das ungestörte Wirken des Autopiloten oder seine hemmungslose Entfaltung (er)schafft irdisches Leben. Bei Erdbeben sind die bösen tektonischen Verschiebungen vorauszusetzender Teil der guten Vielfältigkeit bei  Klima und Biologie. Die Verlagerung der Knochenarbeit auf Maschinen schafft ja nicht den Arbeiter ab, sondern setzt ihn frei, z.B. für Liebe.  Also

3. Permanent kümmert sich Gott dann um jeden Einzelnen, um ihn zu richten, will heißen, auf des Menschen Bestimmung als Ebenbild Gottes hin auszurichten. Der Beter stellt sich diesem Gott.

4. Der auch dem Suchenden mehr oder weniger verborgene Gott macht den Glauben zu einer individuellen Leistung. Glauben oder nicht ist eine freie Entscheidung, auf der Partnerschaft statt Leibeigenschaft beruhen kann.
Offenbarung in wissenschaftlich nachprüfbarer Weise würde dem widersprechen und den Glauben und die frei gewählte Partnerschaft abschaffen. Gott wäre existierender König, Kanzler, Präsident oder so etwas.

5. Es heißt, Gott ist die Liebe. Die individuelle Reaktion darauf ist vielfältig. Ein Beispiel ist Bonhoeffers "„Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,.." &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer" rel="nofollow"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer&lt;/a&gt;.  Woher die Gegenliebe zu Gott kommt, ist auch vielfältig. Wahrscheinlich sehr selten vom Staunen über Wunder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 3. bei Felix Fox und einem 4.<br />
Was Felix Fox &#8220;Autopilot&#8221; nennt, ist meine Erklärung zu &#8220;Kollateralschäden&#8221; bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Hungersnöten, etc., bis zu wahnsinnigen Führern oder Mephistos Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft, wenn damit die Abwesenheit Gottes bewiesen werden soll.</p>
<p>Das ungestörte Wirken des Autopiloten oder seine hemmungslose Entfaltung (er)schafft irdisches Leben. Bei Erdbeben sind die bösen tektonischen Verschiebungen vorauszusetzender Teil der guten Vielfältigkeit bei  Klima und Biologie. Die Verlagerung der Knochenarbeit auf Maschinen schafft ja nicht den Arbeiter ab, sondern setzt ihn frei, z.B. für Liebe.  Also</p>
<p>3. Permanent kümmert sich Gott dann um jeden Einzelnen, um ihn zu richten, will heißen, auf des Menschen Bestimmung als Ebenbild Gottes hin auszurichten. Der Beter stellt sich diesem Gott.</p>
<p>4. Der auch dem Suchenden mehr oder weniger verborgene Gott macht den Glauben zu einer individuellen Leistung. Glauben oder nicht ist eine freie Entscheidung, auf der Partnerschaft statt Leibeigenschaft beruhen kann.<br />
Offenbarung in wissenschaftlich nachprüfbarer Weise würde dem widersprechen und den Glauben und die frei gewählte Partnerschaft abschaffen. Gott wäre existierender König, Kanzler, Präsident oder so etwas.</p>
<p>5. Es heißt, Gott ist die Liebe. Die individuelle Reaktion darauf ist vielfältig. Ein Beispiel ist Bonhoeffers &#8220;„Von guten Mächten treu und still umgeben,<br />
behütet und getröstet wunderbar,..&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer</a>.  Woher die Gegenliebe zu Gott kommt, ist auch vielfältig. Wahrscheinlich sehr selten vom Staunen über Wunder.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Fox</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-388</link>
		<dc:creator>Felix Fox</dc:creator> 
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 18:09:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-388</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Luetz,

ich moechte mich dem Urteil meiner Vorgaengerin anschliessen. Als (atheistischer) Naturwissenschaftler waren  mir Glaubensbekenntnisse immer ein grosses Raetsel. Ihr Buch hat es mir erlaubt die Gedankengaenge eines Christen nachzuvollziehen, der sich mit dem gaengigen Wissensstand in Geistes- und Naturwissenschaften vertraut gemacht hat. 

Ihrer obige These, des naturwissenschaftlich begruendeten Zusammenbruchs des Atheismuses betreffend, stehe ich allerdings eher skeptisch gegenueber. Die Quantenmechanik hat das deterministische Weltbild der klassischen Physik zwar theoretisch untergraben, fuehrt jedoch in allen praktischen Auswirkungen nicht zu unvorhersagbaren Phaenomenen, hinter denen sich goettliche Wirkungen verbergen koennten. Ein Wassertropfen, beispielsweise, wird sich immer aehnlich verhalten, auch wenn die Eigenschaften der einzelnen Molekuele nur quantenmechanisch zu verstehen sind. Unter anderem treten, auf Grund der enormen Anzahl individueller Molekuele im Tropfen, Mittelungen auf, die das Verhalten der Gesamtheit aller Teilchens des Wassertropfens vorhersehbar machen, auch wenn sich einige Teilnehmer des Tropfens ungewoehnlich verhalten. 

Man kann natuerlich die Hypothese des Urknalls mit einem goettlichen Schoepfungsakt in Verbindung setzen, einem der Gottesbeweise des Augustinus folgend. Nur - was hat man wirklich dabei gewonnen? Hat man da nicht einfach einem Phaenomen nur einen anderen Namen gegeben?

Ich bin mir nicht sicher, ob naturwissenschaftliche  Betrachtungen fuer den Gottesbeweis, falls so einer ueberhaupt moeglich sein sollte, relevant sind. Als Christ wuerde ich wiefolgt argumentieren: 
1. Naturwissenschaften versuchen wiederholbare Phaenomene zu beschreiben und zu kategorisieren. Singulaere Ereignisse, die ja definitionsgemaess nicht wiederholbar sind, sind mit naturwissenschaftlichen Methoden (z.B. des Experiments) nicht erfassbar. Jede Art von "Wunder" fallen also nicht in den Bereich naturwissenschaftlicher Erkenntnis. 

2. Gott hat das Universum so geschaffen, dass es auch ohne permanente goettliche Einwirkung funktioniert - sozusagen auf Autopilot. (Es waere ja selbst fuer einen Gott ein wirklich schweisstreibendes Vorhaben jedes Elementarteilchen des Universums andauernd explizit zu bewegen - und wozu auch?). Die Naturwissenschaften sind nun in der Lage die Funktionsweise des Universums "auf Autopilot" zu beschreiben.

3. Ab und zu greift Gott dann explizit ein, beispielsweise um irgendwelche Botschaften zu senden.

Hier muss ich als Atheist Ihnen das Ruder ueberlassen...

Naturwissenschaftlich betrachtet sind solche wundersamen Eingriffe aber auf Grund ihrer gegen Null gehenden Wahrscheinlichkeit, suspekt. Fuer diese Aussage braucht es aber kein naturwissenschaftliches Theoriengebaeude. Zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit der Wiederauferstehung eines Toten, haette auch ein antiker Schaefer oder ein Eskimo fuer verschwindend gering gehalten (deshalb ja die Bezeichnung "Wunder"). Also kann man die Naturwissenschaften in dieser Sache getrost ausser Acht lassen.

Es bleibt dann letztendlich lediglich die Frage bestehen, ob man willens ist Beschreibungen von Vorgaengen zu glauben, deren Auftrittswahrschein-lichkeit - dem gesunden Menschenverstand nach - gegen Null gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Luetz,</p>
<p>ich moechte mich dem Urteil meiner Vorgaengerin anschliessen. Als (atheistischer) Naturwissenschaftler waren  mir Glaubensbekenntnisse immer ein grosses Raetsel. Ihr Buch hat es mir erlaubt die Gedankengaenge eines Christen nachzuvollziehen, der sich mit dem gaengigen Wissensstand in Geistes- und Naturwissenschaften vertraut gemacht hat. </p>
<p>Ihrer obige These, des naturwissenschaftlich begruendeten Zusammenbruchs des Atheismuses betreffend, stehe ich allerdings eher skeptisch gegenueber. Die Quantenmechanik hat das deterministische Weltbild der klassischen Physik zwar theoretisch untergraben, fuehrt jedoch in allen praktischen Auswirkungen nicht zu unvorhersagbaren Phaenomenen, hinter denen sich goettliche Wirkungen verbergen koennten. Ein Wassertropfen, beispielsweise, wird sich immer aehnlich verhalten, auch wenn die Eigenschaften der einzelnen Molekuele nur quantenmechanisch zu verstehen sind. Unter anderem treten, auf Grund der enormen Anzahl individueller Molekuele im Tropfen, Mittelungen auf, die das Verhalten der Gesamtheit aller Teilchens des Wassertropfens vorhersehbar machen, auch wenn sich einige Teilnehmer des Tropfens ungewoehnlich verhalten. </p>
<p>Man kann natuerlich die Hypothese des Urknalls mit einem goettlichen Schoepfungsakt in Verbindung setzen, einem der Gottesbeweise des Augustinus folgend. Nur - was hat man wirklich dabei gewonnen? Hat man da nicht einfach einem Phaenomen nur einen anderen Namen gegeben?</p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, ob naturwissenschaftliche  Betrachtungen fuer den Gottesbeweis, falls so einer ueberhaupt moeglich sein sollte, relevant sind. Als Christ wuerde ich wiefolgt argumentieren:<br />
1. Naturwissenschaften versuchen wiederholbare Phaenomene zu beschreiben und zu kategorisieren. Singulaere Ereignisse, die ja definitionsgemaess nicht wiederholbar sind, sind mit naturwissenschaftlichen Methoden (z.B. des Experiments) nicht erfassbar. Jede Art von &#8220;Wunder&#8221; fallen also nicht in den Bereich naturwissenschaftlicher Erkenntnis. </p>
<p>2. Gott hat das Universum so geschaffen, dass es auch ohne permanente goettliche Einwirkung funktioniert - sozusagen auf Autopilot. (Es waere ja selbst fuer einen Gott ein wirklich schweisstreibendes Vorhaben jedes Elementarteilchen des Universums andauernd explizit zu bewegen - und wozu auch?). Die Naturwissenschaften sind nun in der Lage die Funktionsweise des Universums &#8220;auf Autopilot&#8221; zu beschreiben.</p>
<p>3. Ab und zu greift Gott dann explizit ein, beispielsweise um irgendwelche Botschaften zu senden.</p>
<p>Hier muss ich als Atheist Ihnen das Ruder ueberlassen&#8230;</p>
<p>Naturwissenschaftlich betrachtet sind solche wundersamen Eingriffe aber auf Grund ihrer gegen Null gehenden Wahrscheinlichkeit, suspekt. Fuer diese Aussage braucht es aber kein naturwissenschaftliches Theoriengebaeude. Zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit der Wiederauferstehung eines Toten, haette auch ein antiker Schaefer oder ein Eskimo fuer verschwindend gering gehalten (deshalb ja die Bezeichnung &#8220;Wunder&#8221;). Also kann man die Naturwissenschaften in dieser Sache getrost ausser Acht lassen.</p>
<p>Es bleibt dann letztendlich lediglich die Frage bestehen, ob man willens ist Beschreibungen von Vorgaengen zu glauben, deren Auftrittswahrschein-lichkeit - dem gesunden Menschenverstand nach - gegen Null gehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Margit Glössl</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-91</link>
		<dc:creator>Margit Glössl</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 08:31:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-91</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Lütz!
Ich möchte nicht spezifisch auf diesen Beitrag, sondern allgemein auf Ihr Buch "Gott" reagieren. (Allerdings muss ich anmerken, dass mich die Einträge in diesem Blog schon ein bisschen amüsieren, weil hier offensichtlich Atheisten genau so reagieren, wie Sie es in Ihrem Buch so treffend beschreiben!)
Ich finde Ihr Buch nicht nur informativ, sondern auch in höchstem Maße unterhaltsam. Außerdem tut es gut, einmal nicht als ein bisschen verrückt oder zumindest naiv hingestellt zu werden, nur weil ich an den christlichen (und auch noch katholischen!) Gott glaube.
Das einzige, was mich befremdet, ist der Hinweis auf Mel Gibsons Film "Die Passion Christi", den Sie als "eindrucksvoll" bezeichnen. Wenigstens ein Hinweis darauf, dass Gibson einer fundamentalistischen christlichen Gemeinschaft angehört und Antisemit ist, wäre vonnöten gewesen! Außerdem halte ich viele der höchst brutalen und zum Großteil blutrünstigen Szenen für plumpe Effekthascherei im Stile eines Hollywood-Blockbusters.
Wer mit seinem ganzen Herzen der Karwochen-Liturgie beiwohnt, braucht nicht besonders viel Phantasie zu haben, um sich die unvorstellbaren Qualen, denen Jesus ausgeliefert war, auch ohne diesen Film auszumalen.
Trotzdem danke ich Ihnen für dieses Buch, das ich vielen (gläubigen und ungläubigen) Menschen weiterempfehlen werde!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lütz!<br />
Ich möchte nicht spezifisch auf diesen Beitrag, sondern allgemein auf Ihr Buch &#8220;Gott&#8221; reagieren. (Allerdings muss ich anmerken, dass mich die Einträge in diesem Blog schon ein bisschen amüsieren, weil hier offensichtlich Atheisten genau so reagieren, wie Sie es in Ihrem Buch so treffend beschreiben!)<br />
Ich finde Ihr Buch nicht nur informativ, sondern auch in höchstem Maße unterhaltsam. Außerdem tut es gut, einmal nicht als ein bisschen verrückt oder zumindest naiv hingestellt zu werden, nur weil ich an den christlichen (und auch noch katholischen!) Gott glaube.<br />
Das einzige, was mich befremdet, ist der Hinweis auf Mel Gibsons Film &#8220;Die Passion Christi&#8221;, den Sie als &#8220;eindrucksvoll&#8221; bezeichnen. Wenigstens ein Hinweis darauf, dass Gibson einer fundamentalistischen christlichen Gemeinschaft angehört und Antisemit ist, wäre vonnöten gewesen! Außerdem halte ich viele der höchst brutalen und zum Großteil blutrünstigen Szenen für plumpe Effekthascherei im Stile eines Hollywood-Blockbusters.<br />
Wer mit seinem ganzen Herzen der Karwochen-Liturgie beiwohnt, braucht nicht besonders viel Phantasie zu haben, um sich die unvorstellbaren Qualen, denen Jesus ausgeliefert war, auch ohne diesen Film auszumalen.<br />
Trotzdem danke ich Ihnen für dieses Buch, das ich vielen (gläubigen und ungläubigen) Menschen weiterempfehlen werde!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Ulrich Scholz</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-89</link>
		<dc:creator>Hans Ulrich Scholz</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 13:25:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-89</guid>
		<description>Quantenmechanik als Beleg für die Existenz Gottes? Dann wäre eigentlich die bis heute dazu widersprüchliche allgemeine Relativitätstheorie der Beleg für die Nichtexistenz. Bitte bedienen Sie sich. Ach nein, es ist ja (alles?) umdrehbar.

Warum Zitate aus dem 18. Jahrhundert von vor Kant und Nietzsche nachrelativ und nachquantisch  zementieren? Hume (dessen britischer Humor auch in dem Zitat zum Ausdruck kommt und anscheinend übersehen wurde) würde das heute nicht so stehen lassen. Nehme ich an.

Geht es um Wunder, unterliegen wir der Begrenzung unserer Sprache. Der Eskimo hat dank Schnee- und Eiserfahrung über 70 Begriffe für weiß, der Araber über 4000 für Liebe, sicher dank gepflegter Erzählkunst. Wir haben nur eines für Wunder. So müssen wir leider "Ein Wunder, dass ich den Zug noch geschafft habe!" , "die Geburt meiner Tochter ist ein wahres Wunder!" und das Wunder der Auferstehung in die gleiche Wundertüte packen, wo dann das Unerklärbare natürlich wieder raus muss.  Hier im thread kommt alles wieder hinein.

Wenn es hier im thread also um "Nichts ist unmöglich" geht, dann doch genau darum, einen geglaubten Gott und seine mögliche Schöpfung und sein mögliches Wirken in der realen Welt plausibler und wahrscheinlicher zu machen. (Kommentar 1)

Der Biologe Louis Pasteur: "Ein wenig Wissenschaft entfernt uns von Gott, viel jedoch führt uns zu ihm zurück."  Gefunden in (Spiegel-Gespräch aus 7/1995: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument.html?id=9158042 - Kosmos im Wassertropfen)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Quantenmechanik als Beleg für die Existenz Gottes? Dann wäre eigentlich die bis heute dazu widersprüchliche allgemeine Relativitätstheorie der Beleg für die Nichtexistenz. Bitte bedienen Sie sich. Ach nein, es ist ja (alles?) umdrehbar.</p>
<p>Warum Zitate aus dem 18. Jahrhundert von vor Kant und Nietzsche nachrelativ und nachquantisch  zementieren? Hume (dessen britischer Humor auch in dem Zitat zum Ausdruck kommt und anscheinend übersehen wurde) würde das heute nicht so stehen lassen. Nehme ich an.</p>
<p>Geht es um Wunder, unterliegen wir der Begrenzung unserer Sprache. Der Eskimo hat dank Schnee- und Eiserfahrung über 70 Begriffe für weiß, der Araber über 4000 für Liebe, sicher dank gepflegter Erzählkunst. Wir haben nur eines für Wunder. So müssen wir leider &#8220;Ein Wunder, dass ich den Zug noch geschafft habe!&#8221; , &#8220;die Geburt meiner Tochter ist ein wahres Wunder!&#8221; und das Wunder der Auferstehung in die gleiche Wundertüte packen, wo dann das Unerklärbare natürlich wieder raus muss.  Hier im thread kommt alles wieder hinein.</p>
<p>Wenn es hier im thread also um &#8220;Nichts ist unmöglich&#8221; geht, dann doch genau darum, einen geglaubten Gott und seine mögliche Schöpfung und sein mögliches Wirken in der realen Welt plausibler und wahrscheinlicher zu machen. (Kommentar 1)</p>
<p>Der Biologe Louis Pasteur: &#8220;Ein wenig Wissenschaft entfernt uns von Gott, viel jedoch führt uns zu ihm zurück.&#8221;  Gefunden in (Spiegel-Gespräch aus 7/1995: <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument.html?id=9158042" rel="nofollow">http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument.html?id=9158042</a> - Kosmos im Wassertropfen)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Juergen Feiner</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-74</link>
		<dc:creator>Juergen Feiner</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 17:30:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-74</guid>
		<description>Lustig - Quantentheorie als Beleg für die Existenz Gottes - weil in der Theorie  ja alles möglich  ist (behauptet Herr Lütz). 
Stimmt erstens nicht und ist zweitens umdrehbar - falls es ein oder mehrere 'Wunder' gab, dann war es die Wahrscheinlichkeit der Quantenphysik - und man benötigt die 'Hypthese Gott' nicht-nie mehr. ;-) 

Ansonsten gilt immer noch vorrelativ und vorquantisch David Humes Kriterien für Wunder 'Kein Zeugnis reicht aus ein Wunder zu bestätigen, außer das Zeugnis von der Art, daß seine Unrichtigkeit ein größeres Wunder wäre als das Ereignis, das das Zeugnis bestätigen soll... Ich wäge das eine Wunder gegen das andere ab und entscheide mich stets gegen das größere Wunder' Hume -Untersuchungen über den menschlichen Verstand-

Tja - da bleibt nicht viel - eher gar nichts - 
 
aber Kopf hoch Herr Lütz 
aus gar nichts entstand ja alles
 - oder enstand alles aus Gott ? 
oder ist das quantentheoretisch identisch ? 
und Gott ist ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig - Quantentheorie als Beleg für die Existenz Gottes - weil in der Theorie  ja alles möglich  ist (behauptet Herr Lütz).<br />
Stimmt erstens nicht und ist zweitens umdrehbar - falls es ein oder mehrere &#8216;Wunder&#8217; gab, dann war es die Wahrscheinlichkeit der Quantenphysik - und man benötigt die &#8216;Hypthese Gott&#8217; nicht-nie mehr. ;-) </p>
<p>Ansonsten gilt immer noch vorrelativ und vorquantisch David Humes Kriterien für Wunder &#8216;Kein Zeugnis reicht aus ein Wunder zu bestätigen, außer das Zeugnis von der Art, daß seine Unrichtigkeit ein größeres Wunder wäre als das Ereignis, das das Zeugnis bestätigen soll&#8230; Ich wäge das eine Wunder gegen das andere ab und entscheide mich stets gegen das größere Wunder&#8217; Hume -Untersuchungen über den menschlichen Verstand-</p>
<p>Tja - da bleibt nicht viel - eher gar nichts - </p>
<p>aber Kopf hoch Herr Lütz<br />
aus gar nichts entstand ja alles<br />
 - oder enstand alles aus Gott ?<br />
oder ist das quantentheoretisch identisch ?<br />
und Gott ist &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Ulrich Scholz</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-78</link>
		<dc:creator>Hans Ulrich Scholz</dc:creator> 
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 09:52:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-78</guid>
		<description>Mein Monitor macht es plausibel und möglich, Beitrag und Kommentar 1 untereinander abzubilden. So überblicke ich besser die unsinnige und logisch unzulässige Aneinanderreihung von Beitrag und Kommentar1 .
Hat der diskussionsunwillige Atheist bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sich hinter den Naturwissenschaften verschanzt, hat der um seinen Glauben ringende Naturwissenschaftler ein ständiges Wechselbad zwischen Unglauben und Glauben aushalten müssen. Für mich kündet der Beitrag von einem Rollentausch, der glaubende Naturwissenschaftler hat den weiten Horizont und der auf reale Welt fixierte Atheist ist der Dumme.
Das hat mit dem Glauben von Herrn Lütz gar nichts zu tun, wirft aber einen Schatten auf den zu dieser Krücke greifenden Kommentar 1.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Monitor macht es plausibel und möglich, Beitrag und Kommentar 1 untereinander abzubilden. So überblicke ich besser die unsinnige und logisch unzulässige Aneinanderreihung von Beitrag und Kommentar1 .<br />
Hat der diskussionsunwillige Atheist bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sich hinter den Naturwissenschaften verschanzt, hat der um seinen Glauben ringende Naturwissenschaftler ein ständiges Wechselbad zwischen Unglauben und Glauben aushalten müssen. Für mich kündet der Beitrag von einem Rollentausch, der glaubende Naturwissenschaftler hat den weiten Horizont und der auf reale Welt fixierte Atheist ist der Dumme.<br />
Das hat mit dem Glauben von Herrn Lütz gar nichts zu tun, wirft aber einen Schatten auf den zu dieser Krücke greifenden Kommentar 1.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Ulrich Bank</title>
		<link>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-71</link>
		<dc:creator>Hans-Ulrich Bank</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 11:47:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.was-sache-ist.de/2007/12/der-zusammenbruch-der-atheistischen-argumentation/#comment-71</guid>
		<description>Immer wieder die gleiche unsinnige und logisch unzulässige Verquickung von Naturwissenschaft und Glaubensinhalten. Gott und damit göttliche Schöpfung sind weder verifizier- noch falsifizierbar. (Natur-)wissenschaftliche Erkenntnisse welcher Art auch immer machen einen geglaubten Gott und seine  mögliche Schöpfung und sein  mögliches Wirken in der realen Welt weder plausibler noch unwahrscheinlicher. Sie haben mit ihm überhaupt nichts zu tun! Der Glaube von Herrn Lütz kann nicht sehr stark sein, wenn er immer wieder auf diese unzulässigen Krücken glaubt zurückgreifen zu müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder die gleiche unsinnige und logisch unzulässige Verquickung von Naturwissenschaft und Glaubensinhalten. Gott und damit göttliche Schöpfung sind weder verifizier- noch falsifizierbar. (Natur-)wissenschaftliche Erkenntnisse welcher Art auch immer machen einen geglaubten Gott und seine  mögliche Schöpfung und sein  mögliches Wirken in der realen Welt weder plausibler noch unwahrscheinlicher. Sie haben mit ihm überhaupt nichts zu tun! Der Glaube von Herrn Lütz kann nicht sehr stark sein, wenn er immer wieder auf diese unzulässigen Krücken glaubt zurückgreifen zu müssen.</p>
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	</item>
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